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Bourbon Fehmarn

Bourbon, Fundrose


Eine Rose die mich über Jutta Knop erreicht hat. Ein tolles dunkles Rot.
Aber – zumindest im ersten Jahr, 2010, hat sie leider nicht geduftet.
Vielleicht liegt es ja auch nur daran, daß sie wohl die einzige Rose ist, die in meinen Gärten je nach der Pflanzung (sie ist veredelt) noch hätte gegossen werden müssen: Sie steht im park unter einer riesigen Eiche, die im heißen trockenen Juni 2010 offenbar alles Wasser aufgesogen hat.

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Zigeunerknabe

Bourbonrose


Geschwind 1909
Mein Zigeunerknabe ist noch nicht so alt, es ist ein Steckling, gesteckt spät im Herbst 2004.
Trotzdem ist er schon eine nette kleine Rose geworden, von der ich mir noch viel verspreche. Duft könnte noch mehr sein.

2007 hat sich der kleine Steckling dann doch zu einer ganz passablen, für eine Bourbonrose recht breiten, Rose entwickelt.

2010 war es ein etwas auseinanderfallender Strauch, dann nach einem Rückschnitt 2011 genau das, was ich mir unter einer gesunden, blühfreudigen und winterharten Strauchrose vorgestellt hatte!

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Mme Dubost

Bourbon


Diese Rose stammt aus der Bourbon-Rosen-Sammlung Victor Lewis.
Ich halte sie für eine weitere Mme Isaac Pereire.
Interessant war, daß es einmal einen hellen Sport an dieser Rose gab, mit einigen Einsprengseln in der ursprünglichen Farbe als Panaschierung.
Leider erfror sie im nächsten Winter. Eines der größten Ärgernisse, die die Winter brachten…

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Souvenir de Victor Landeau

Bourbon


Robert/Moreau 1890

Diese Rose ist sehr präsent. Ich merke das immer daran, wieviele Fotos von einer Rose existieren. Hier quillt der Ordner über.
Sie scheint sehr wüchsig und gesund zu sein, auch winterhärter als andere Bourbons rundum.
Die älteren Beschreibungen reden von einem lebhaften Rot dieser Rose, also ist anzunehmen, daß es sich hier mal wieder um eine andere Rose handelt.
Ich meine aber, daß es diesmal nicht die allgegenwärtige Mme Isaac Pereire handelt… sie hat auch die Winter besser weggesteckt.

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Souvenir de la Malmaison Climbing

Bourbonrose


Béluze 1843

Tja, es gibt Menschen, denen ist sie die schönste Rose. Und es gibt eine Vielzahl von Menschen die sie und ihren Geruch ebenfalls lieben, aber es garnicht leiden mögen, daß sie bei Regen so schnell ihre Blüten verdirbt.
Ich habe sie noch nicht sehr lange und kann nicht wirklich glauben bisher, daß sie keine Teehybride ist. Sie wuchs stakelig-sparrig und war noch viel zu klein, als daß sie vom hinteren Pavillonbeetrand bis zur Nase hin hätte duften können.
Natürlich gebe ich ihr gern in diesem und auch im nächsten Jahr die Chance, zu zeigen, welch eine unverzichtbare Rose sie ist.
2016:
Selbstverständlich ist dieser Rosenbeitrag rorobonn gewidmet, der in der Souvenir de la Malmaison oder Queen of Beauty and Fragrance, wie sie auch heißt, seine große Liebe gefunden hat…
ich muß zugeben, daß ich im Laufe der Jahre die Strauchversion verloren habe und nun hier die sehr viel wüchsigere Kletterversion im Park stehen habe und hier auch mit Bildern beschreibe. Im Herbst wenn keine Regenzeit anliegt, einel der letzten und zwar sehr starken Blüher!

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Giuletta

Bourbon


Laurentius vor 1859
Diese Rose stammt aus der Bourbon-Rosen-Sammlung Victor Lewis.
Seit sie im Park steht, sehe ich immer mal nach ihr, ich finde, es ist eine sehr schöne Rose, die zuweilen so richtige Vorzeigeblüten produziert. Aber natürlich nie, wenn ich mit dem Fotoapparat unterwegs bin.

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Great Western

Bourbon


Laffay 1838
Diese einmalblühende Bourbonrose hat ein schier unglaubliches Spektrum an Blütenformen, auch einige Farbvarianten kann sie produzieren.
Ich habe diese Rose in vier Exemplaren unterschiedlicher Herkunft und habe sie auch schon in Schleswig- Holstein und in Mecklenburg gesehen. Meist kann man sie an ihrer Blüte nicht hundertprozentig erkennen, aber ihr charakteristischer braunroter Austrieb, ihre Knospenform und ihre Lust am Wandern verraten sie dann doch sehr schnell, hat man das einmal verinnerlicht.
Ich hatte sie hier von verschiedenen Herkünften, eine bekam ich zum Beispiel unter dem Namen „Walsrode“ (nach dem Fundort) von Christiane Frost, eine andere von einem Rosenfreund aus Mecklenburg-Vorpommern, eine weitere bekam ich aus Dörrigsen im Kreis Northeim. Ich hatte sie an verschiedene Plätze mit unterschiedlichem Boden und mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen gesetzt; und habe sie in den ersten 2 Jahren nicht als gleich erkannt. Dann bekam ich doch einen Verdacht und ich pflanzte sie im neuen Rosengarten zum Vergleich nebeneinander. Wer nun glaubt, sie hätten dort gleich geblüht, irrt! Nur waren die verschiedenen Varianten eben nur zu anderen Zeiten an den verschiedenen Exemplaren zu sehen. Eine Rose jedenfalls, die keck behauptet: ich bin viele!
Nun soll übrigens Weingart eine eher rosafarbene Variante verkaufen. Das wird aber sicher geprüft werden, indem sie beizeiten, sobald also in der Umgebung meiner Great-Western-Sammlung wieder Platz ist, dazugepflanzt wird.
Aus Dörrigsen von meiner Rosenspenderin Frau Parchen bekam ich übrigens die Information, daß Great Western früher in den (Bauern)gärten in der Region häufiger angepflanzt wurde, weil ihre färbenden Blüten zum Beispiel zu eingekochten Stachelbeeren gegeben wurden, weil sie so eine schön appetitliche rote Farbe bekamen. Von anderer Seite habe ich mal von einer Rose gehört, die früher viel anzutreffen war, für die Küche verwendet wurde und sich Gretl oder Grete oder Gret´ nannte, für mich eindeutig eine zersprochene Version für „Great“.