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Shocking Blue

Floribunda, Kordes 1985


Diese Rose ist seit langem mein Favorit: bei den ersten zaghaften Schritten in der Pflanzenbestellung als “Hochstammrose lila” gekauft, erkannte ich sehr schnell, dass es sich hier um die schon lange in anderen Katalogen angeschmachtete Shocking Blue handeln musste!
Ihr Duft ist extrem intensiv, sehr zitronig, manchmal auch weit streuend.
Die ersten beiden Hochstämme machten mir Mut, sie auch als Beetrose zu pflanzen; leider machte ich bei zwei Versuchen hintereinander zweimal Fehler: einmal meinte ich es gut mit Kompost direkt an den Wurzeln – im nächsten Frühjahr waren die Wurzeln bis in die letzte Spitze schwarz. Das andere Mal vertraute ich zu sehr ihrer Winterfestigkeit: sie erfror. Auch die Hochstämme waren keine gute Qualität, die Unterlagen wurden schlechter, sie ging ein. Bei einer guten Rosenschule wurde trotzdem vor einigen Jahren noch ein letzter Versuch gemacht, und welcher Erfolg bahnte sich an: ein Hochstamm an der Haustür, geschützt im Winter, schön heiß an der Südwand im Sommer und sie wurde im Jahr 2005 zweieinhalb Meter mit Stamm hoch und blühte die ganze Zeit durch – bis Weihnachten ein letzter Strauß unter dem Weihnachtsbaum stand!
2008: was sie jedes Jahr wieder versucht, 2007 leider kam ihr die Woche zuvor eine Woche starken Frostes in die Quere…

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Chocolate Rose

Floribunda

Ich habe diese Rose von Beales nun 3 Jahre beobachtet und habe noch keinen Unterschied zur Julias Rose festgestellt.
Eigentlich müßte ich sie mal wirklich nebeneinander in den Rosenpark pflanzen.
Bisher aber bin ich noch überzeugt, sie ist es, vielleicht aber auch „nur“ eine Selbstung oder ein ganz schwacher Pollenvater ;-).

Jedenfalls hatte ich einmal bei Beales angefragt und bekam diese Antwort:
The Chocolate Rose is also known as The Pashley Rose. It’s offical name has
not yet been registered so we here at Peter Beales know the rose as The
Chocolate Rose.

The rose was presented to James Sellick, the owner of Pashley Manor, as a
house warming gift in 1981 by Dr Robert Henderson. Dr Henderson was a keen
amateur rose breeder from Horsmonden in Kent.

The rose prospered at Pashley Manor and when Peter Beales spotted this
unusual rose, on one of his visits, it was agreed, with the kind permission
of Dr Henderson’s widow, to instigate the propagation of the rose. Peter
Beales started to cultivate the rose in 2004.

After a visit to America in 1930 Dr Robert Gregory Henderson became
interested in assisted respiration and he and a hospital engineer built the
first iron lung in Britain in their spare time. It was used to save the life
of a boy in 1933 and many hundreds of machines were manufactured.

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Southampton

Floribunda, Harkness 1971


Eine edle, aber trotzdem leichte Rose mit schönem fruchtigen Duft, die allerdings ein wenig stärker sein könnte im Wachstum. Aber vielleicht leidet sie auch noch unter dem Wurzeldruck einer benachbarten Zwetschge.

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Odyssey

Floribunda



Cowlishaw 2001
Ich liebe diese Rose, die mit ihren wunderschönen Staußgefäßwimpern klimpert. Und dann diese bläuliche Farbe dazu. Genau mein Fall ;-).
Sie ist übrigens eine der starkwüchsigen morbiden Rosen! Und sie ist recht frosthart und gesund hier.
Kommt toll im Container zurecht!

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Lambert Castle

Floribunda


Diese Rose hat in der Knospe Ähnlichkeit mit Viadal Sassoon, einer meiner großen Lieblinge bei den ungewöhnlichen Farben.
Leider ist sie mir im Topf erfroren im Winter 09, dem tödlichen bei uns. Und alles nur, weil ich mich nicht rechtzeitig entschließen konnte, welcher Platz ihr überhaupt angemessen sein könnte.
Ich muß sie unbedingt wiederbeschaffen!

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Arthur Bell

Floribunda


McGredy 1965

Eine ganz nette kleinere Rose in lecuhtendem Gelb, die verträglich heller verblaßt. Hält sich hier bisher trotz böser Winter zuverlässig. auch wenn sie immer runterfriert.
Besonders ist die Größe ihrer Hagebutten – die sind beeindruckend ;-).

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Rehbrunnen

Floribunda



Reister 2015
2016: Diese Rose zeigt wirklich, daß sie ein Abkömmling von Honey Dijon und Florence Delattre ist.
Die erste Rose, die ich kenne, die von honiggelb zu lila altert.
Steht derzeit auf dem Veredelungsfeld und sieht sehr wüchsig und gesund aus.
Wer sich bisher gefragt hat, wie er die gelblich morbiden Rosen mit den blauen verbinden soll, hat hier die Antwort ;-).

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Angel Face

Floribunda


Weeks 1968
Angel face ist eine der „blauen“ Rosen, die sehr schön sind. variabel in der farbe, manchmal etwas gräulich-morbid, so wie ich es gern mag.
Leider ist sie auch eine der frostempfindlichsten. Trotzdem habe ich sie jetzt schon dreimal ersetzt. Bei manchen Rosen muß man sich das einfach geben….

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Camaieux Floribunda

Floribunda


Diese Rose habe ich beim Tuincentrum Lottum als Gallica Camaieux gekauft, ich hatte mir erhofft, sie würde mit den anderen Camaieux übereinstimmen und damit die Zuordnung einfacher machen. Leider war das aber nicht der Fall. Sie blühte öfter und sah alles in allem ziemlich modern aus.
Nach einer Nachfrage meinerseits stellte sich dann heraus, daß es sich um eine moderne Rose, nämlich Camaieux Floribunda handeln solle.
Damit fällt sie aus meinem Vergleich der gestreiften „Alten Rosen“ heraus.

Leider aber stellt sie mich jetzt vor ein anderes Problem: wo bitte soll man denn solche Fehllieferungen (davon gibts noch mehrere im gestreiften Bereich) lassen, ohne daß man selbst und natürlich auch Besucher des Parks Augenkrebs bekommen? Würde ich sie …ähm…sagen wir mal „entfernen“, käme garantiert wieder jemand, der nicht glaubt, daß es verschiedene Rosen sind…

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Hot Chocolate

Floribunda


Carruth 2002
Eine Farbe, die mir gefällt, natürlich – nur klar, auch frostempfindlich.
Ab und an schon ausgetauscht im park, kam sie nach dem milden Winter 2013 endlich gut raus – um dann von einer benachbarten Wuchermonarde fast umgebracht zu werden.
Seit Herbst 2013 steht sie nun im „Bollywoodbeet“, dem „bunten“ ;-).