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Nellyn Tytär

Pimpinellifolia-Hybride



Pirjo Rautio 2002
Ich habe das Vermehrungsmaterial dieser Rose im Sommer 2012 von Pirjo Rautio bekommen und bin sehr gespannt, weil sie im Jahr 2014 voraussichtlich das erste Mal im Rosenpark blühen wird.

Die Vermehrung ist nicht einfach, schon weil sie so extrem stachelig ist. Ich habe es vorher schon 2 x vergeblich versucht, bin aber hartnäckig geblieben, weil die Bilder auf der Seite von Pirjo Rautio mich so sehr „angemacht“ haben ;-).

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Dominie Sampson

Pimpinellifolia-Hybride, unbekannte Herkunft, vor 1848


Ich bestellte diese Rose bei Freunden mit bei Vintage in den USA. Die wie immer wurzelecht gelieferte Rose war ganz anders als die Päppelkinder, die ich sonst von Vintage gewohnt war: ich konnte aus meiner kleinen Lieferung gleich drei Rosen machen und hatte schnell den Verdacht, dass diese Rose sehr ausbreitungsstark sein müsse. Sie ist es! Und dazu noch sehr nett anzusehen.
Ich werde sie vermehren und bin überzeugt, dass sie die ideale Hundeabwehrrose sein wird. Mal sehen, ob diese bisher in Europa wohl nicht vorhandene Rose den Kontinent erobern wird ;-).

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Maigold

Pimpinellifoliahybride, Kordes 1953


Ich war an einem schönen warmen Tag im Juni in einem Nachbardorf unterwegs, nach bauhistorisch interessanten Häusern suchen. Den Kopf also sozusagen im Himmel, holte mich plötzlich ein wunderbar fruchtig warmer Duft auf die Erde zurück. Aber ich stand auf einer Straße, weit und breit nichts zu sehen, was diesen Duft verloren haben könnte. Erst ein Erkundungsgang in die verschiedenen Richtungen brachte mich der Herkunft des Duftes nahe: es war eine Rose, die als betagte Kletterrose an einem Haus stand, das 51 Schritte von meinem ersten Standort entfernt war! Herauszufinden wer das war und sie zu bestellen ging dann ganz fix. In meinen Augen der einzige Nachteil dieser Rose: sie blüht zumindest bei uns nur einmal, obwohl es immer heißt, sie könne nachblühen. Vielleicht tut sie uns an ihrem neuen Standort diesen Gefallen.

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Single Cherry

Pimpinellifolia-Hybride, Unbekannter Herkunft


Fotografiert als kleine wurzelechte Rose von Kruchem, in Sangerhausen war sie mir aufgefallen als weithin leuchtender Strauch, etwa 1,5 m hoch, aber von so schön dezenter Form der Blüten, dass die Farbe gar nicht unangenehm knallte. Blüht als Spinosissima recht früh.
Wie alle Pimpinellifolia-Hybriden hier im Rosengarten wurzelecht schnell ausläufertreibend.

 

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Stanwell Perpetual

Pimpinellifolia-Hybride, Lee 1838


Sie sollte eine der ersten blühenden Rosen sein, zudem auch fast ständig ihre Blüten tragen während des Sommers, nur leider leidet sie hier wie alle frühen Rosen unter dem Knospenstecher, so dass sie erst spät zu einem richtigen Blütenflor gelangt. Aber auch ihre vereinzelten Blüten sind sehr schön, sie duftet wunderbar! Ich habe einmal mit einer Freundin eine Rosenschule besucht; sie kaufte sich 4 Container mit Stanwell P.
Es war heiß und die Rosen betörten den Fahrer auf der Rückfahrt derart, dass die gesamte einstündige Strecke mit offenen Fenstern zurückgelegt werden musste!
Vom Wuchs wie auch vom Duft her erkennt man die Damaszenerrosenabstammung.

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Paula Vapelle

Pimpinellifolia-Hybride


Louette o.J.
Eine tolle Rose! Eine öfter- oder fast dauerblühende Pimpinellifolia-Hybride, wunderschön blühend und duftend!
Und auch sehr robust, wie es sich für eine Pimpinellifolia-Hybride gehört.

Es heißt immer, sie sei eine weiße Stanwell Perpetual, aber das trifft es nicht ganz. Ihre Blüten sind eher kleiner, also eigentlich echte Pimpinellifolia-Blüten. Der Duft ist auch sehr viel mehr der einer Pimpinellifolia, er ist fruchtiger, während Stanwell P. ja eine ziemliche Damaszena-Note dabei hat.
Dafür ist sie aber blühfreudiger (die beiden Gesamtbilder sind nicht während der „Hauptblüte“ entstanden!) und sie hängt auch nicht so sehr über wie die Stanwell.

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Anja

Pimpinellifolia-Hybride


Diese sehr schöne Rose kam zu mir, da ich sie für die Sicherheitsduplikate von Rosen aus dem Rosarium Sangerhausen für Christiane Frost veredelt habe.
Sie (die Rose, nicht meine verehrte Webmasterin Frau Frost ;-)…) hat es mir dann bei ihrer ersten Blüte angetan – so groß war sie natürlich im ersten Jahr noch nicht, aber sie war eine der ersten die geblüht hat und war so ziemlich die letzte, die noch zur Saison der Einmalblüher einige Blüten hatte.
Zwischenruf aus dem Jahr 2011: sie ist nicht einmalblühend! Sie ist Dauerblüher, dabei vollständig frosthart!!
Und sie hat eine wunderschöne Farbe, wie ich finde und ihre Form ist variabel, aber immer schön. Ein wenig meist wie eine größere Perle d ´Or.
Sie kam zu mir unter dem Namen „Pimpinellifolia-Hybride Scholle“.
Nun hat sie mir so gefallen, daß ich Herrn Scholle gefragt habe, ob ich sie vermehren dürfe.
Herr Scholle meinte, es handele sich wahrscheinlich um die Frau Anny Jacob gewidmete Rose An(ny)ja(cob), also Anja.
Ganz sicher bin ich nicht, leider konnten wir nicht übers Internet verifizieren, welche Rose das ist, das wird aber noch nachgeholt.
In diesem Zusammenhang danke ich Herrn Scholle für die Erlaubnis und freue mich sehr auf die dann auch im Jahr 2009 veredelten Rosenzüchtungen von ihm, die er mir schickte, nachdem ich ihm gestand, daß ich sehr hinter den „Unfarben“ fliederfarben und caramel oder sand her bin und freue mich auf solche Rosen wie „Wüstenfuchs“, die, wenn sie den Winter überlebt haben, im Jahr 2010 das erste Mal blühen müßten.

2012: es ist mit Sicherheit die Anja.

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Karl Förster

Pimpinellifolia-Hybride


Diese Pimpinellifolia-Hybride hat sehr elegante Blüten, nun ja, es soll ja auch die schicke Frau Karl Druschki mitgemischt haben bei der Entstehung dieser Rose.
Sie hat einen umwerfenden ersten Blütenflor, danach mal ab und an vielleicht ein paar Blüten nachschiebend.
Sehr gesund und wüchsig! Toll für eine Hecke zum Beispiel.
Aber vor allem, wie ich finde, aufgrund ihres runden vollen Strauches als Solitär phantastisch, die Blüten die gesamte Länge der Triebe hinab wie Perlen an einer Halskette aufgereiht.