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Rose-Marie Viaud

Rambler, Multiflora


Igoult 1924
auch Rosemary Viaud (in Sangerhausen z.B.)
Fotografiert in Sangerhausen (Bild 8 und 9) und Reinhausen.
Diese Rose, als Sämling von Veilchenblau ist das ja auch zu erwarten, gilt als eine der „blauen“ oder mauvefarbenen Rambler.
Sie ist aber auch durchaus in der Lage, fast weiß zu blühen, mit einem lila Hauch sozusagen nur. Das hat sie in 2006 und 2007 hier und auch in Sangerhausen jedenfalls getan.
Und so gefällt sie mir sogar eigentlich noch viel besser…

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Rhapsody in Blue

Moderne Strauchrose


Cowlishaw 1999
Diese Farbe mußte einfach her, dieses Mauve-violett, das zu grau verblasst! Und sie blüht so schön edel auf, in reinem Violett!
Sie ist eine Strauchrose, die langsam, aber kontinuierlich wächst. Leider hat sie hier an ihrem Standort die Tendenz, nach einer ersten Blüte lange zu pausieren, im ersten Standjahr hat sie sogar nur einmal geblüht. Ich werde sie versuchsweise ordentlich füttern, vielleicht schafft das Abhilfe.

2008:
ohja, das Düngen hat geholfen, obwohl ich es nur ein Jahr als Anschub tat. Sie ist inzwischen schön groß geworden. Am Ende des Jahres 2007 hat sie gar – inzwischen als Kletterrose aufgebunden – das Fenster im 2. Stock erreicht und hat als Abschied zum Rosenjahr noch ein riesiges Blütenbüschel ins Schlafzimmerfenster gereicht, welches sich 4 Wochen hielt. Sie kann hier auch inzwischen als dauerblühend bezeichnet werden. Sie braucht einfach eine Weile bis sie zeigt was in ihr steckt.

Ich habe diese Rose schon als Beetrose angeboten gesehen. Das geht vielleicht mit Aushungern und ständigem Schneiden.
Aber dafür ist sie viel zu schade!
Ich freue mich unbändig auf eine blaue Hauswand – ich habe schon ein paar Meter weiter eine zweite gesetzt ;-).

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Paul Noel

Wichuriana- Rambler, Tanne 1913


Sie blüht bei uns in einem Birnbaum und überrankt ein eigens für sie installiertes Portal, das nötig wurde, einen Weg von ihren zugreifenden Stacheln freizuhalten. Diese Pflanze entspringt einem Hochstamm, der völlig im Schatten steht und deshalb den Weg in die weite Gartenwelt gesucht hat. Nun, wir haben das ja auch unterstützt, da wir den Hochstamm wenig in Form schnitten.
Robust, öfterblühend, wunderbar duftend, gesund außer ein wenig Mehltau ab und an, den sie aber wegsteckt – ich kann gar nicht verstehen, warum diese Rambler-Rose nicht öfter verwendet wird!

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Paula Vapelle

Pimpinellifolia-Hybride


Louette o.J.
Eine tolle Rose! Eine öfter- oder fast dauerblühende Pimpinellifolia-Hybride, wunderschön blühend und duftend!
Und auch sehr robust, wie es sich für eine Pimpinellifolia-Hybride gehört.

Es heißt immer, sie sei eine weiße Stanwell Perpetual, aber das trifft es nicht ganz. Ihre Blüten sind eher kleiner, also eigentlich echte Pimpinellifolia-Blüten. Der Duft ist auch sehr viel mehr der einer Pimpinellifolia, er ist fruchtiger, während Stanwell P. ja eine ziemliche Damaszena-Note dabei hat.
Dafür ist sie aber blühfreudiger (die beiden Gesamtbilder sind nicht während der „Hauptblüte“ entstanden!) und sie hängt auch nicht so sehr über wie die Stanwell.

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Petite Marcelle

Polyantha


Dubreuil 1911
Eine sehr schöne kleine, ständig blühende Polyantha-Rose. Sie macht sich im Rosenpark wirklich gut, blüht ständig von Juni bis zum Frost und hat zwar recht helles aber schon recht wenig anfälliges Laub für solch eine Rose aus der „Entstehungszeit“.

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Rosarium Uetersen

Strauch- oder Kletterrose, Kordes 1977


Ein eindrückliches Pink, das sich nur schwer kombinieren und fotografieren lässt, macht diese Rose unvergesslich. Sie gehört nicht gerade zu meinen Lieblingen, zu sparrig-kletterrosenmäßig wächst sie mir, zu oft haben mir beim Schnitt oder Aufbinden ihre bösartigen Stacheln die Hände blutig gestochen, und doch: fast nie ohne Blüten finde ich mich bei ihr ein, wenn Wetter oder Stimmung mal richtig Farbe brauchen. Sie blüht fast immer überbordend, verschwenderisch. Und hat zudem noch einen Wildrosenduft.

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Reichensachsen

Fundrose


Eine Fundrose aus Nordhessen, inzwischen als Pink Leda identifiziert. Obwohl es da, wie ich inzwischen mitbekommen habe, wohl auch mindestens 2 verschiedene Rosen im Umlauf gibt.
Jedenfalls ist sie wie die Leda mit heller Grundfarbe und in Knospe und am Blütenrand dunkler geflammt oder gerandet. Nur eben nicht wie die Leda weiß und dunkelrot sondern rosa als Grundfarbe mit dunkelroten Farbverläufen.
Sehr blühfreudig, sehr robust, sehr wehrhaft. Wäre eine tolle Heckenrose!

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Rosa-Matilda

Rugosa



Pirjo Rautio o.J.

Ich habe das Vermehrungsmaterial dieser Rose im Sommer 2012 von Pirjo Rautio bekommen und bin sehr gespannt, weil sie im Jahr 2014 voraussichtlich das erste Mal im Rosenpark blühen wird.
Diese Rose ist ein Tip von Pirjo, als ich nach ihren Lieblingsrosen gefragt habe.

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Pillnitz

Lambertiana



Schmadlak 1989
Vor einigen Jahren hätte ich mir niemals vorstellen können, von einer Rose zu schwärmen, die ein Farbspiel hat wie Gloria Dei.
Aber diese ist ansonsten mit ganz anderen Vorteilen gesegnat.
Gloria Dei, by the way, ist mehrfach den Wintern hier zum Opfer gefallen oder sagen wir, mindestens 2 der meist höchstens 3 Triebe hats gerissen.
Diese hier bekam ich wurzelecht aus Baden und sie ist eine der ganz wenigen Öfterblühenden, die wurzelecht überlebt haben und diese hat dazu noch richtig gut überlebt und ist mit den Jahren zu einem schöne kleinen Strauch herangewachsen.
Ihre Blüte ist von zarterer Konsistenz als die der Gloria Dei und das paßt meines Erachtens viel besser zu dieser Farbkombination. Zudem blüht sie meist wirklich floribundamäßig in kleinen Blütentrauben – und sie blüht gut nach.
Also, ich finde sie klasse und sie gehört auf meinen Rundgängen immer zu den besuchten Rosen.

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Rose du Roi a fleurs Pourpres

Remontanthybride, unbekannte Herkunft, vermutlich 1819


Eine Rose, deren Einordnung zu einer Klasse den Rosensachverständigen ebenso große Schwierigkeiten macht, wie ihre schöne Farbe sie meiner Kamera macht. Sie wird als Damascena, als Gallica, als Remontanthybride und als Portlandrose geführt. Ich habe sie bei Schütt gekauft und eine wunderschöne, samten dunkelschwarzrot bis rotviolett blühende Rose bekommen, die für eine mehrfachblühende rotviolette Rose relativ gesund ist in unserem Garten, zumindest hat sie die Fähigkeit, sich gut wieder zu erholen. Ein wundervoller Duft!

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Rosa helenae Sämling

Rambler



Petersen o.J.

Diese Rose hatte mir Martin Weingart empfohlen, als ich ihn um einen sehr winterharten Rambler gefragt habe.
Und guck an, tatsächlich hat er, obwohl er noch zu jung war, um alle „bösen“ Winter durchzumachen, die beiden letzten ohne Probleme weggesteckt.
Er blüht so, daß er Mittelpunkt des Parkes ist in den ersten Öffnungswochen im Juni. Er war der absolute Publikumsliebling der Besucher in den Jahren 2012 und 2013, selbst bei solchen, die „edle“ Rosen mögen und sich mit Schaudern von Albas etc. abwenden.
Und dann der zweite ganz große Auftritt zum Herbst, zur Asternblüte bei uns! Voller sehr dekorativer Hagebutten!

Ich habe aus Schweden Stecklingsmaterial einer Fundrose, eine sogenannte „Honningsrose“ bekommen, die identisch sein soll. Bin mal gespannt, sie wächst dort gerade in der Nähe heran.

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Petit Papillon

Moderne Strauchrose, Weihrauch


Eine sehr schöne Neuzüchtung von Jürgen Weihrauch. Sie soll recht groß werden, ich bin mal gespannt, wie die Schmetterlingsblüten auf einem großen Strauch wirken werden. Bisher ist sie krankheitsfrei.
2008
Starke Hagebuttenträgerin und macht sehr viele Kinder, habe mal eine Zufallsauswahl ausgesät.

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Pergolese Lottum

Portland


Diese Rose steht gemeinsam mit 2 anderen „Pergoleses“ gemischt zwischen 5 Rose de Resht.
Wer kann auf dem Bild Nr.8 erkennen, welche welche sind? Nun, niemandem meiner Besucher, vor allem mir selbst nicht, ist es gelungen herauszufinden wo Unterschiede liegen könnten. Ich gehe also mal davon aus, daß hier mal wieder eine Verwechslung stattgefunden hat und habe damit immer noch die Hoffnung, auf eine von Rose de Resht abweichende „Pergolese“ zu stoßen – vielleicht aus Sangerhausen?
Übrigens stehen inzwischen auch noch eine Joasine Hanet und weitere „andere Portlands“ hier, dann sie alle sehen der RdR viel zu ähnlich…

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Pirjo Tuura

Damaszena



Pirjo Rautio 2008

Diese Rose steht schon etwas länger im Park, hat aber hinter den großen Büschen der etablierten Rosen im Damaszena-Beet im Schatten schwer zu kämpfen. Ich habe zwar schon einige schöne Blüten gesehen, aber bisher jedesmal keinen Fotoapparat dabeigehabt. Ich hoffe sehr, daß ich das 2014 nachholen kann.

2016: zu meiner Schande muß ich gestehen, daß sich ihre Lage auch wegen der eigentlich als Unkrautfernhalter gepflanzten Astern, die statt 50 cm plötzlich 2 Meter hoch sind, nicht wesentlich gebessert hat… in diesem Winter…ganz bestimmt…

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Russelliana

Strauchrose


Tja, diese Geschwindrose ist natürlich etwas ganz Besonderes.
Mit einem wunderbaren Farbspiel, das von hellem lilarosa bis rotviolett gehen kann; in starker Sonne und Hitze verbrennen ihre Blüten gern, was aber nicht schlimm ist. Ich finde im Gegenteil, sie bekommt durch diese dunkelvioletten Blütenteile einen ganz besonderen Reiz!
Tja, am häufigsten scheint mir die Russelliana aber unter dem Namen „Himmelsauge“ unterwegs zu sein.

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Polka

Moderne Strauchrose, Meilland 1991


Eigentlich eine schöne Farbe, auffällig, weil sie ein ausgesprochener Herbstblüher ist, aber jedes Frühjahr bis unten weg, weil sie Rindenbrand hat. Jedes Jahr nehme ich mir vor: okay, dieses Jahr noch und im Herbst nimmst du die vier Polkas raus und gestaltest diesen Beetteil neu. Sie weiß schon, warum sie jedes Jahr im Herbst gesund dasteht im Blatt und mit vielen leicht duftenden Blüten und dann mit dem Herbstnebel Verstecken spielt…

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Pauls Himalayan Musk

Rambler


Paul 1916
Diese starkwachsende Ramblerrose habe ich als kleinen Steckling noch an einen Apfelbaum gepflanzt. Er hatte schon 2 Jahre zu kämpfen um im Schatten und bei der Konkurrenz der großen Stauden (u.a. Hostas) im Schatten des Baumes wirklich Fuß zu fassen, aber ich wollte es eben auch wissen…
Denn es heißt doch immer, man sollte der Rose einen Abstand von mindestens einem Meter, besser mehr, vom Baum geben (aber dort sitzen viel eher die Saugwurzeln des Baumes als Konkurrenz für die Rose als direkt am Stamm). Nun, das habe ich jedenfalls nicht getan, sie steht nur ca. 20 Zentimeter vom Stamm entfernt.
Und es heißt, man solle eine Wurzelsperre bauen.
Ich halte das für garnicht gut, denn der Baum wird schon genug Schwierigkeiten bekommen später, wenn der Baum unter der starkwachsenden Rose vielleicht zu leiden hat, da braucht man ihm nicht noch fürs Eingraben eines Fremdkörpers vielleicht eine wichtige Wurzel kappen.

Ich habe schon einige Rosen an große Bäume gesetzt, und bisher hat noch niemals eine Rose es NICHT geschafft.
Allerdings hat schon einmal eine Rose einen Baum umgeworfen, an dem sie stand… dies scheint mir der einzige Grund für eine Wurzelsperre um die Rose zu ein – um den Baum zu schützen!

Jedenfalls hat sich auch mein kleiner Paul schon bis über die Krone des Apfelbaumes oben hinaus gewagt nach 4 Jahren.

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Pompon Panaché

Gallica


Diese Rose von Loubert ist wirklich mal eine eindeutig und sofort einleuchtend andere gestreifte Gallica. Wirkliche kleine süße Pomponblüten – kann man wirklich haben, ist nicht aufdringlich wie so viele andere gestreifte Rosen…
Also eher eine Damengestreifte als eine Herrengestreifte 😉

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Raindrops

Miniatur


Saville 1989

Diese Rose ist mir sozusagen zugelaufen.
Ich kam mal irgendwann von Süden gen Heimat fahrend auf der A 7 in Höhe Kassel in sehr zähfließenden Verkehr und merkte, daß ich einen Kaffee brauchen könnte, ich fuhr also ab. Zufällig war das einzige Café das ich dort kannte inmitten eines großen Gartencenters.
Zufall natürlich.
Und weil ich gerade da war, habe ich natürlich auch geguckt, was dort angeboten wurde.
So kam ich auch zu den Rosen (es war Frühherbst) welche sehr arm und vernachlässigt aussahen und stark heruntergesetzt waren. Als Konkurrentin muß man da natürlich überlegen lächelnd durch die Reihen schlendern, was ich natürlich auch tat.

Da entdeckte ich einen kleinen Hochstamm mit kleinen bläulich-lila Blüten!
Ich kannte das Teil nicht, vermutete aber eine vernachlässigte Blue Peter oder so etwas. Das Etikett hielt ich für eine der gartenmarkttypischen Phantasieangaben.
Dort stand drauf: Raindrops.
Zuhause angekommen, wurde gleich bei HMF geguckt. Und siehe da: es gab eine solche und mein Exemplar sah ihr auch befriedigend ähnlich. Aber in Europa war sie nicht zu haben.
Wie kam das Ding dorthin?
Ich pflanzte sie gleich in den Park und vergaß sie egentlich in dem folgenden Herbst.
Sie ging ungeschützt als Hochstamm in und durch den Winter.
Und im nächsten Jahr hat sie mich angezogen wie die Motten das Licht anzieht. Weithin leuchtend und lockend, zwar nur ein kleiner Hochstamm, aber weit sichtbar. Die Blüten zwar sehr wandelbar und auch nicht immer lila, aber immer adrett und meist absolut perfekt.
Ich war begeistert!
Ich veredelte sie, ich dachte, ich könnte den Hochstamm ja unterpflanzen.
Na klar, der nächste Winter war verheerend, kaum ein Hochstamm überlebte, schon gar kein wieder einmal ungeschützter.
Auf dem Veredelungsfeld, auf dem der Großteil meiner vermehrten Rosen im Februar 2012 erfroren war, kam sie aber in voller Zahl und wieder zog es mich immer wieder zu ihr um zu gucken wie sie jetzt wohl wieder aussähe.
Tolle Rose!
Bin sehr froh, daß ich sie vermehrt hatte und bin gespannt ob sie mich als Beetrose auch so sehr beeindrucken kann.
Jedenfalls habe ich schon ein, zwei Hagebutten von ihr geerntet und auch ausgesät…

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Royal Celebration

Floribunda



Carruth 2004

Hat eine gute Blühfrequenz, kann anfällig sein für Sternrußtau. Regiert auf Kälte und Wärme – wie sehr sehr viele andere Rosen auch – mit leichten Farbvarietäten. Kann diese wunderschöne Eigenart haben, die Blütenblätter außen weißlich schimmern zu lassen – was ich liebe!

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Pristine

Teehybride, Jackson and Perkins 1978


Gesehen und fotografiert im Rosarium Baden.
Normalerweise gefallen mir diese Riesenblüten nicht, schon gar nicht, wenn sie mehrfarbig sind.
Aber, ich wollte meinen Augen kaum trauen: diese Rose hatte trotzdem Charme und Anmut! Ich werde unbedingt herausfinden müssen, wo ich sie bekommen kann….

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Petersen falsche Mrs John Laing

Fundrose


Diese Rose steht seit dem Anlegen des Gartens um 1890 bei unserer Nachbarin. Jemand hat sie einmal als Mrs John Laing „identifiziert“, deshalb hat sie noch diesen Arbeitsnamen – allerdings blüht sie definitiv nur einmal.
Aber dafür ist sie auch erheblich wüchsiger als die „echte“ Mrs John Laing, die in meinen Gärten dahinvegetiert, wenn sie nicht viel Pflege und Dünger erhält.
Diese Rose jedenfalls duftet wunderbar und hat einen extrem rötlichen Austrieb, nicht nur im Frühjahr, sondern auch wenn sie nach dem Blühen durchtreibt.

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Pallas

Miniaturrose


Diese Rose habe ich in Sangerhausen im Shop erstanden. Ich finde sie wunderschön, eine solch schöne cremige bräunliche Aprikosenfarbe.
Bei hmf sind allerdings nur Bilder einer weißen Rose eingestellt, aber das Sangerhäuser Exemplar entspricht den Beschreibungen.
2012: leider hat sie im letzten Winter sehr gelitten – hoffentlich hat die Notveredelung noch gegriffen..

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Pigalle

Teehybride



Keisei 2007
Teehybride, die sich aber eher wie eine kleine Strauchrose verhält.
Liebling der Männer. Sogar, bevor sie ihren Namen erfahren.
Ich stehe ihr ambivalent gegenüber, weil sie mir ständig diesen Ohrwurm von der Mausefalle mitten in Paris einflüstert ;-).

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Robusta

Bourbon?


Stammt aus Sangerhausen.
Offensichtlich nicht die Bourbonrosa von Soupert & Notting, denn die müßte rot sein.
Wer immer diese Rose auch ist, sie trägt ihren Namen mit Recht. Sie ist frosthart für eine öfterblühende Rose.
Und sie ist sehr schön!

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Raduga

Damaszena, Gallica



Diese Rose ist auf ungewöhnlichem Weg zu mir gekommen, denn es handelt sich um eine Züchtung, die wohl auf der Krim vorgenommen wurde, um Rosenöl zu gewinnen.
Über den Weg schweige ich mich aus, denn ich habe erst im Nachhinein erfahren, daß diese Rosen wohl nicht verbreitet werden sollten.
Ich habe sie für Rosenlikör getestet und muß sagen, daß ihr Aroma tatsächlich sehr stark ist. Sie ist eine sehr schöne Rose!

Hier die Infos, die ich im Nachinein über diese Rose bekommen habe:
Raduga, (Regenbogen)
Selektionsnr. 7837
Vesna (R. damascena Mill. X R. gallica subsp.Eryosyla Kell. var. Austriaca Br.) X Krymskaâ krasnaâ (R. gallica L.)
Züchter: Nazarênko. L. G., Gri?ênko L. A.
Strauch kompakt (100-120 cm hoch, bis zu 140 cm breit), gut belaubt, Triebe gebogen, einjährige grün, ältere dunkelbraun.
Stacheln gemischt, große hakenförmig, kleine nadelförmig, an der Basis breiter, abgeplattet, nackt. Mittlere Stacheldichte, Stacheln auf den jungen Trieben rosa, auf den älteren grau gefärbt.
Blätter mit 5-7 Fiederblättchen, Fiederblättchen relativ breit, leicht länglich, mit ausgeprägter Spitze, gesägt. Dunkelgrün oben und grau-grün unten, Oberseite ledrig und kahl, Unterseite leicht behaart entlang der Adern. Anthozyan- Rand an den jungen Blättchen. An der Unterseite der Hauptader kleine harzige Drüsen.
Blüten gefüllt, kräftig-rosa.
Scheinfrüchte groß (13mm Durchmesser, 21 mm hoch, 1,7-2,2 kg Gewicht auf 1000 Früchte), krugförmig, Hypantheumbasis leicht bedrüst. Gute Fruchtbildung bei freier Bestäubung.

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Pompon Blanc Parfait Schütt

Pompon Blanc Parfait Schütt

Alba


Eine Rose, die ich bis dahin noch nicht gesehen hatte. Mit rosafarbener Färbung, die man nicht unbedingt hinter dem Namen „blanc“ erwarten würde. Der Austrieb erinnert etwas an den Austrieb bei Blush Hip.
Sie scheint nicht mit der Sangerhäuser PBP identisch zu sein, neben der sie aber erst seit Herbst 2007 steht, und zwar in der Ecke der un- oder wenig bestachelten Alba, bei den Incarnata, Chloris und „Vix Spinosa“.
Falls jemand aus anderen Quellen (außer Sangerhausen, Loubert und Schütt) noch eine Pompon Blanc Parfait hat, von der ich zum Vergleich Veredelungsreiser nehmen könnte oder aber gar im Tausch einen Ausläufer, wäre ich sehr froh! Auch Hinweise auf Bezugsquellen oder Standorte weiterer Varianten würden mich sehr freuen!

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Petersen dunkelrote Remontanthybride

Fundrose


Diese Fundrose auch aus dem Garten unserer Nachbarin, der gegen 1890 angelegt wurde, ist der Liebling der Spaziergänger am Rosenpark, wo sie am Zaun steht.
Ich habe allerdings das Gefühl, daß sie der Souvenir du Docteur Jamain sehr ähnlich sieht, aber noch haben sie ständig zu verschiedenen Zeiten geblüht. Auch das Laub weicht ab, nur ist die dort stehende dunkelrote RH von Frau Petersen wurzelecht.
Mal sehen, wie sie sich mit den Blütezeiten und dem Laub im nächsten Jahr verhält, auch eine veredelte Pflanze steht jetzt daneben.
Aber wie auch immer: eine Herzklopf-Rose, die wie auch der Docteur Jamain oder Prince Camille de Rohan im Herbst jetzt stark verblaute und schon ein schwärzliches samtviolett angenommen haben.

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Pompon Blanc Parfait Loubert

Pompon Blanc Parfait Loubert

Alba?


Diese Rose ist identisch mit der Pompon Blanc Parfait von Schütt. Wie diese halte ich sie nicht für eine Alba- diese beiden Rosen sind die einzigen im Albaquartier, die schon bis zum Boden zurückgefroren sind.
Übrigens haben beide im selben Jahr schon wieder geblüht, obwohl sie nicht öfterblühend sind.

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Rosenpieper

Centifolie, Fundrose


Dieser Rose konnte nachweislich ein Verweilen auf einem Groner Gartengrundstück nachgewiesen werden ab etwa 1850. Der Vorfahr des heutigen Besitzers, ein zünftiger Forstmann, nannte diese Rose „die englische Rose“. Nun ist mir hier in unserer Region die Bezeichnung der Centifolien als „alte deutsche Rose“ schon untergekommen, auch die Holländer oder Niederländer reklamieren diese Art ja für sich, wie diese zu ihrem Namen kommt, ist mir noch nicht bekannt. Vielleicht wurde sie ja tatsächlich aus England importiert?

2008: letzteres erscheint unwahrscheinlich, da sie inzwischen wie fast alle anderen Fund-Centifolien aus der Region Göttingen im Verdacht steht, mit der Centifolie „Lippoldsberg“ bzw. Typ Kassel“ identisch zu sein.