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Jean Lafitte

Kletterrose


Diese Kletterrose ist wunderhübsch! Momentan steht sie leider noch ein wenig unter einer sehr wüchsigen Fundrose, aber sie hat sich bisher gut behauptet, obwohl auch sie natürlich vom gemein kalten Winter 09 etwas mitgenommen war. Trotzdem ist sie nicht ganz zurückgefroren.
2012: sie hat fast keine Triebe eingebüßt nach dem letzten bösen Winter, was sie zu einem wahren Schatz machen würde, wenn man ausschließen kann, daß ihr enges Gekuschel mit dem Rambler „Witzenhausen“ sie nicht durch den Winter gebracht hat.
Natürlich mußte das jetzt überprüft werden: im Herbst (2012) haben wir sie umgesetzt, mitten hinein in den Park, in ein neues Beet ohne solchen Schutz im Rücken.

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Antje

Moderne Strauchrose, Kletterrose



Na sowas!
Ein Sämling, der im Garten meiner Gartenfreundin Antje Marx aufgetaucht ist.
Antje hatte mitbekommen , wie sich der Zufallssämling „Callis“ hier im Garten entwickelt hat.
Sie brachte deshalb ein paar Sämlinge, die in ihrem Garten aufgetaucht waren, zu mir.
Zu diesem Zeitpunkt hatten sich aber bei mir schon so viele Sämlinge angefunden, daß ich nicht wußte wohin damit und sie nur annahm, um sie nicht zu kränken. Im Laufe der Zeit stellten sich die anderen Sämlinge als nicht so herausragend neue Multiflora-Sämlinge heraus und wurden mit der Zeit weiterverschenkt oder entsorgt.
Dieser hier ließ sich sehr viel Zeit. Da es im kleinen Topf für „ichstelledimaldadrübenhindiedürfenwirnichtvergessen“-Rosen immer sehr lebensgefährlich ist, pflanzten wir sie gleich als kleine Rose recht lieblos an einen Unkrautzaun im Rosenpark ins hohe Gras. Und ich vergaß sie für ein paar Jahre.
Bis im Herbst 2012, als ich wegen irgendwas schnell durch den Park stiefelte, mir etwas ins linke Auge stach. Eine leicht apricot angehauchte weiße Rosenblütentraube am Zaun?? Die nachfolgende Untersuchung ergab ein Schild am Boden an der Pflanze: Sämling Antje.
Ich grub sie aus und pflanzte sie in ein neu angelegtes Beet, wie viele andere Sämling auch.
Die anderen gingen alle bis auf 2 wieder, aber diese hier blieb und machte im nächsten Jahr mehr und mehr Freude: ständig in Blüte, sehr starker Duft und nach wie vor vor allem im Herbst aktiv.
Besonders!!

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Dianas Kletterrose

Kletterrose


Eine sehr wüschsige und gesund Kletterrose, die am Haus meiner Mitarbeiterin Diana Dettenbach steht und sie ist der Meinung, wir müßten sie unbedingt auch im Park haben. Dunkelrot und nach ihren Angaben lange blühend, aber wohl nicht remontierend.

2014: inzwischen klettert sie, hat ein verträgliches Rosenrot und eine schöne runde Blütenform, keine spitze Edelrose. Sondern schön ;-).
Und recht frosthart für eine Kletterrose ist sie bisher auch.
Ich vermute, da Rose und Halterin aus der ehemaligen DDR stammen, daß es eine Züchtung aus der Zeit sein könnte.
Für Hinweise bin ich natürlich sehr dankbar!

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White Nights

Kletterrose



Poulsen 1985

Richtig klettert sie hier nicht bisher, sie ist auch schon einmal an exponierter Stelle und mit Unkrautdruck vom Weg/Zaun aus verschieden, aber die Blüten sind schon sehr schön und nun neu gepflanzt an sicherer Stelle in der Mitte des Parks kann man sie auch mal angucken, selbst wenn sie nur eine kleine Beetrose bleiben sollte….

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Bridge of Sighs

Kletterrose



Harkness 2000
Sehr hübsch für eine Kletterrose, allerdings hier ohne große Zusatzpflege nicht sehr wüchsig und nicht sehr frosthart.
Habe ich Ende 2012 umgepflanzt ins Bollywoodbeet, wo sie jetzt auch besser aussieht (was auch an den seither milderen Wintern liegt 😉 ).

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Alchymist

Strauch- oder Kletterrose, Kordes 1956, einmalblühend


Häufig als Kletterrose gepflanzt, steht sie bei uns als große Strauchrose im Nordschatten eines Nachbarhauses. Selbst dort blüht sie einmal sehr reichlich. Sie ist eine schöne gefülltblühende robuste Rose, aber auch sie tendiert manchmal zu einer mir nicht sehr gut gefallenden Orange-rosa-Kombination. Gottseidank aber nicht so häufig, dass ich über eine Entfernung nachdenken würde, das hätte sie sicher nicht verdient!

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Le Reve

Kletterrose


Pernet-Ducher vor 1903
Als Foetida-Hybride sehr winterhart.
Ich bekam ein schon älteres einbeiniges Containerexemplar und versäumte leider, sie gleich zurückzustutzen. Nunja, bei Kletterrosen ist das eigentlich seit ein paar Jahren auch nicht nötig, da sie sowieso nach dem Winter alle zurückgefroren sind und bodennah geschnitten werden müssen.
Nun, jedenfalls unterblieb der Schnitt und der Habitus läßt sehr zu wünschen übrig. ich hoffe, das in den nächsten Jahren korrigieren zu können.
Ansonsten: gelb und hart ist sehr selten und daß sie manchmal goldgelbe Blüten hat, gefällt mir sehr gut.
Ich persönlich mag die flatterige Blütenform nicht so sehr, aber vielleicht rückt das aus dem Bewußtsein, wenn mehr Triebe und mehr Blüten vorhanden sind.
Bin jedenfalls gespannt aufs Jahr 2013.

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Ilse Krohn Superior

Moderne Strauchrose, Kletterrose



So richtig sicher bin ich nicht, ob ich hier die Ilse Krohn habe, die ich gekauft habe, oder aber die Ilse Krohn Superior. Naja, eigentlich bin ich mir doch ziemlich sicher, denn diese kletternde Rose remontiert und dann kann sie nur die Superior sein.
Jedenfalls für eine Kletterrose hier im Park richtig gut, selbst nach Runterfrieren noch um einen Meter hoch und hält das auch ein paar Jahr durch.
Kann ich also empfehlen.

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Compassion

Kletterrose, Teehybride, Harkness 1972


An der Nordseite unseres Hauses steht sie.
Nach jedem Winter lassen ihre dunklen Triebe denken, sie sei verfroren. Aber nur der ungeduldige Schneider wird nie erfahren, dass diese Färbung nicht auf den Tod, sondern aufs willige neue Austreiben hindeutet.
Ihr Lachs-orange ist manchmal ein wenig grell, ihre Form ist mir manchmal zu „edelrosig“, aber sie bringt unermüdlich schön geformte Blüten hervor, die gut duften. Allerdings ist Compassion recht stachelig, sie eignet sich nicht dazu, an eine frequentierte Pforte oder an einen Weg gepflanzt zu werden, wie wir es taten. Da sie den Schnitt nicht sehr liebt, haben wir uns eben lieber andere Wege gesucht…

Sie macht wunderschöne, große Hagebutten.

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Wrams Gunnarsdorp

Kletterrose


Diese Rose stammt aus der Bourbon-Rosen-Sammlung von Victor Lewis.
Sie stand im Bourbonrosen-Beet hier im Park und zeigte schon sehr früh ihre Bereitschaft zum Klettern – und auch zum Festahlten von allem, was zu nah vorbeiging.
Sie wurde im Herbst 2012 umgesiedelt an einen Pfahl.
Für eine Bourbonrose war sie zu winterhart, an der erfror nichts, es gab auch keine Ähnlichkeiten zu den Bourbonrosen drumherum.
Es ist eine Fundrose aus Schweden.
Bei hmf nun kommt eine Erklärung: diese Rose soll identisch sein mit American Beauty Climbing, einer Kreuzung aus einer Remontantrose und einer Wichuraiana. Einmalblühend. Was mich enttäuscht hat, da sie angefangen hatte, die eine oder andere Blüte nachzuschieben, so daß ich auf eine remontierende Pflanze hoffte. Und dann winterhart als Kletterrose, das wäre etwas!
Schöne große Blüten!
Bin gespannt aufs Jahr 2013.

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Malvern Hills

Kletterrose



Austin 2000
Eine sehr schöne Englische Rose – obwohl sie eigentlich als Kletterrose gar nicht in diese Kategorie gehören sollte.
Macht sich hier im Park wirklich zum Klettern auf, zwar sehr wie eine Moschata, aber ich bin mal gespannt, wie sie sich verhält, wenn sie tatsächlich mal einige mildere Winter erleben darf.

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Rote Flamme

Kletterrose



Kordes 1967
Blüht leicht nach.
Ist eine sehr gesunde, winterharte Kletterrose mit einer wunderschönen Blüte in einer tollen satten Farbe, die man auf den Bildern leider eher erahnen muß.
Ich kann sie wirklich empfehlen! Ist neben Amadeus meine liebste rote Kletterrose, überragt sie aber in der Winterhärte um einiges…

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Simstripe

Kletterrose


Simpson 2009
auch: Brownie oder Chocolate Ripples
Diese Rose habe ich geschenkt bekommen von jemandem aus einem Internet-Garten-Forum.
Ich konnte überhaupt nicht verstehen, warum sie meinte, sie würde ihr nicht gefallen!
Sie begann kurze Zeit später in dem Topf, in dem sie mir auch noch gebracht worden war (ist das ein Service? Möchte sich vielleicht noch jemand ein Beispiel daran nehmen?? 😉 zu blühen und ich fand sie einfach wunderschön. Ein gedecktes Kakao mit Streifen eines pudrigen champignonlamellenähnlichem Braunrosa.
Dann, im nächsten Jahr, ausgepflanzt im Park wandelte sie sich enorm: orangerot mit schweinchenrosa Streifen.
Naja…. geklettert ist sie natürlich auch noch nicht, die Winter ließen auch sie nicht in größer Höhe in den neuen Frühling gehen.
Bin jedenfalls mal gespannt, ob sie noch einmal die für mich so viel schönere Farbkombi hervorkramt…

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Händel

Kletterrose



McGredy 1965
Ist schon eine ungewöhnliche Farbe für eine Kletterrose. Steht im Park an sehr unglücklicher Stelle und ist jahrelang nach Rückfrieren untergegangen am Zaun im hereinwachsenden Unkraut. Erstaunlichweise hat sie das eine Jahr ohne bösen Winter genutzt um zu zeigen, daß sie das überstehen konnte. In milder Gegend oder an geschütztem Platz sicher eine schöne Rose.

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Cinderella

Kletterrose, moderne Strauchrose



Kordes 1992
Sie ist die beste rosafarbene Kletterrose im Park.
Und das, obwohl wir sie als Strauchrose besorgt haben (ist ja geschützt und wir dürfen sie nicht selbst vermehren) ;-).

Sie ist gesund, frosthart und wüchsig!
Einzig eines nervt: ich weiß nicht, ob sie auf eine schmackhafte Unterlage veredelt wurde, aber muß wohl: beim Einschlag im Winter ist sie uns jetzt 2 x fast völlig weggefressen worden von Wühlmäusen. Ebenso übrigens wie Pomponella. Und zwar die Unterlage sauber bis zum Ansatz der Edelrose, also der Cinderella. Aber egal, wir haben sie dann frustriert gesteckt, die Reste, man hat ja schließlich dafür bezahlt! 😉 Und was soll man sagen: die Umwandlung hat funktioniert. Nervt nur eben, weil man da sozusagen Kredit gibt, denn die wurzelechten Rosen sind dann erst 2 Jahre später wieder verkaufsfertig ;-).

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Rosarium Uetersen

Strauch- oder Kletterrose, Kordes 1977


Ein eindrückliches Pink, das sich nur schwer kombinieren und fotografieren lässt, macht diese Rose unvergesslich. Sie gehört nicht gerade zu meinen Lieblingen, zu sparrig-kletterrosenmäßig wächst sie mir, zu oft haben mir beim Schnitt oder Aufbinden ihre bösartigen Stacheln die Hände blutig gestochen, und doch: fast nie ohne Blüten finde ich mich bei ihr ein, wenn Wetter oder Stimmung mal richtig Farbe brauchen. Sie blüht fast immer überbordend, verschwenderisch. Und hat zudem noch einen Wildrosenduft.

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Butterscotch

Kletterrose


auch: Jactan, so steht sie auch bei mir im Park.
Warriner 1986

Eine Rose, die ich aus den USA, von Vintage kaufte.
Ich hatte sie mir schon lange Jahre angesehen und wollte sie unbedingt haben.
In den Jahren, die sehr strenge Winter hatten, erfroren viele wurzelechte öfterblühende Rosen in Park und Containern und sie war ein kleines 15 cm hohes Pflänzchen – mit Wurzeln ;-).
Aber sie hielt durch, ich mache aber jedes Jahr vorsichtshalber eine Sicherheitskopie.
Warum? Weil sie wunderschön ist!
Genau meine Farbe! Und recht wüchsig, wenn sie hier auch nicht die versprochenen 3 Meter emporklettert, da sie wie alle Kletterrosen jedes Jahr bis zum Boden zurückfror.

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Uetersener Klosterrrose

Kletterrose



Evers 2006

Eine Rose, die ich mir „einfach mal so“, versuchsweise, in den Park genommen habe, immer auf der Suche nach Kletterrosen, die hier auch tatsächlich klettern.
Schon ihre Triebe und Blätter sind ungewöhnlich für die normalerweise erwarteten Kletterer, nicht wie Teeyhybriden oder Floribundas. Ihr Laub ist eher grob und nicht glänzend – alles hoffnungsvolle Voraussetzungen nach meinen Beobachtungen. Dann die erste Blüte im Jahr 2012. Uuh – Mumienrose!
Dann, im Jahr 2013 produzierte sie nur noch schöne duftende, rundliche, dann sich öffnende Blüten mit schönen gelben Staubgefäßen. Ich bin bisher von ihr angetan, sie sollte nur das Mumienjahr bitte nicht wiederholen. Und auch nicht das Rosablühen bei Kälte zu oft machen – sie steht nämlich im Gelb-weißen Beet und da liebe ich das nicht so ;-).

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White Cockade

Kletterrose, Cocker 1969


Ich habe sie noch nicht sehr lange, aber wenn sie es wirklich ist, sollte sie langsam in ihrem zweiten Standjahr aus der Beetrosengröße in Strauchrosengefilde vorstoßen, um dann zu den Kletterern aufzusteigen; sonst stimmt schon alles überein an dieser Rose mit der Beschreibung und den Bildern der White Cockade, also schließe ich, dass sie sehr langsam klettert.
Ich habe von ihr, dank einer Samenspende von Raphaela Langenberg, etliche Sämlinge, die auch sehr langsam wachsen, aber dafür durchaus hart im Nehmen sind und vor allem gut und zahlreich keimen.

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Rosenfest

Kletterrose


GPG Roter Oktober 1981
Steht noch nicht sehr lange im Park, hat einen schwierigen Standort und ist trotzdem nicht wie alle anderen öfterblühenden Kletterrosen zum Boden zurückgefroren.
Und – blüht wirklich sehr auffallend und oft!
Schwierig für mich persönlich – wie bei vielen anderen blutroten moderneren Rosen übrigens – die Tatsache, daß sowohl blutrot als auch rosenrot in der Farbpalette drin sind . Schwierig zu kombinieren….

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Night Owl

Night Owl, Kletterrose, Carruth 2005

Mal wieder eine Rose von einem meiner Lieblingszüchter!
DIESE Farbe und dann kletternd? Ich war sehr gespannt.
Als Stecklingsmaterial eines Jahres im Herbst aus der Schweiz zu mir gekommen. Als viele Rosen im Winter dem Frost zum Opfer fielen, hielt dieser Steckling durch – wenn er auch sehr winzig war. Night Owl brauchte drei Jahre zur ersten Blüte. Inzwischen hatte ich mir aber auch, weil ich nicht warten konnte, eine veredelte im Ausland besorgt. Ich pflanzte sie im Herbst 2012 beide – erst aus Versehen, dann weil dachte: prima, kann man dann doch toll veredelt und wurzelecht vergleichen.
Tja, könnte man – wenn ich nicht vergessen hätte einzutragen, welche Rose welche war ;-).
Da hilft nur Nachbuddeln….
Jedenfalls hat sie im Sommer 2013 mehrmals spektakulär geblüht, bin hin und weg. Jetzt allerdings heißt es abzuwarten, ob sie hier bei uns auch klettert!

2014: Klettern kann man das nicht nennen, sie könnte aber eine langsam wachsende Kletterrose/große Strauchrose sein, wie viele kleine Kletterrosen sonst auch. Moonlight Kordes oder Westerland als Beispiel.
Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht! Night Owl ist zumindest im Container sehr gefragt – kaum blüht eine, ist sie weg ;-).

Wer mag, kann schauen, ob sie in unserem Onlineshop verfügbar ist!

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Agnes und Betha

Kletterrose


Eine der Züchtungen des Augustinermönches Bruder Alfons. Im Kloster Germershausen im Eichsfeld, nicht weit von uns entfernt, hat er eine Weile gewirkt und gezüchtet.
Man liest meist Agnes und Bertha; dieser Name ist falsch, denn es heißt wirklich Betha. Agnes und Betha waren zwei Nichten des Züchters, die eine hieß Elisabeth und -betha ist ein Kosename der aus ihrem Namen gebildet wurde.
Ich habe sie noch nicht sehr lange; sie ist wie viele der Züchtungen des Klosterbruders auf den ersten Blick nicht sehr auffallend; kleinblütig, aber dafür mit einer Vielzahl von unaufgeregten leicht gefüllten Blüten in die Rose fast vollständig bedeckenden Blütentrauben.
2008:
Erst jetzt nach einiger Standzeit, kann ich berichten, daß diese Rose eine sehr schöne Ausstrahlung hat. Nun möchte ich sie nicht mehr missen.

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Elfe

Kletterrose


Tantau 2000
Am Zaun, ein etwas von Unkraut bedrohter Standplatz, hat sie total versagt, ein erster schwerer Winter hat ihr den Rest gegeben.
Trotzdem – ich habe eine Vorliebe für „grünliche“ Rosen oder überhaupt grünliche Blüten – habe ich sie noch einmal angeschafft und an idealer Stelle gepflanzt. Sie sieht auch etwas besser aus, hat einen milden Winter hinter sich und hofft wie ich auf einen milden Abschluß des Winters 2014.
Anstalten wirklich zu klettern jedoch macht sie bisher nicht…
Wirklich grün ist sie auch nicht, aber wirklich enttäuscht hat sie an idealer Stelle bisher auch nicht….

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Golden Gate

Kletterrose



Die beste Kletterrose aus dem gelben Farbspektrum im Rosenpark.
Und zudem eine der besten überhaupt im Park.
Sehr wüchsig, dazu recht winterhart. Sehr gut remontierend, selbst wenn man, wie wir, nicht die Blüten ausputzt. Das nutzt sie, um sehr schön mit Blüten und ihren sehenswerten Hagebutten gleichzeitg zu protzen.

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Aschermittwoch

Floribunda, Kletterrose. Kordes 1955


Ashwednesday
Was soll ich sagen? Ganz genau mein Fall, diese Rose! Ich hatte ja ein gräuliches Weiß erwartet mit lila Anflügen vielleicht. Aber nun ist diese Rose gar mit bräunlichen Anflügen gesegnet.
Eigentlich hat sie 07 so geblüht, wie ich erwarten würde, daß Grey Dawn blühte. Mal sehen, wie sie sich weiterhin macht.
Sie stammt von Beales.

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Twist

Kletterrose


Eine Kletterrose, die mit ihren Blüten oft an Rosa Mundi/Gallica versicolor erinnert. Mir ein klein wenig zu „pinkrot“, um ein richtiger Liebling zu werden. Aber ansosnten hat sie schon die Voraussetzungen dafür: bisher soweit frosthart, daß sie wirklich eine Kletterrose werden kann! Das ist sehr selten hier bei uns im Rosenpark Reinhausen.
Ich hatte sie irrtümlich 2 x gepflanzt, an einem Standort, an dem sie etwas bedrängt wurde von großen staudigen Nachbarn und wo nicht viel Luftbewegung herrschte, war sie recht sternrußtauanfällig. Am anderen Platz, wor sie dann weiterhin stehenbleiben durfte, steht sie frei und an windexponierten Stelle und macht sich sehr gut und ist nahezu pilzfrei.

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Mermaid

Kletterrose; Paul 1918


Diese Bracteata-Hybride, die ich für sehr frostanfällig hielt, bekam ich geschenkt. Ich war sicher, wenn ich sie auspflanzte, würde mein Geschenk schnell wieder verschwunden sein.
Also pflanzte ich sie in Ermangelung eines sonnigen, geschützten Standortes „erst einmal“ ins Gewächshaus, in dem meine Tomaten jährlich ihr Leben zubrachten.
Sich auch im kältesten Winter an ihr Laub klammernd, schien sie mir kaum geeignet, den zweiten Winter mit drei Monaten gefrorenem Boden zu überstehen. Doch ihr machte es nichts aus und sie machte sich weiter daran, das Gewächshaus durch entschlossenes Wachstum und fiese Stacheln zu erobern.

Zudem hat sie es mit mir verscherzt, da sie trotz herrschaftlichem Standort nur ein paar, wenn auch exquisite, Blüten pro Jahr produzierte. Das Gewächshaus ist nun, im Frühjahr 08 voll mit ihrem dichten Wuchs.

Ich habe beschlossen, sie mit langen Zangen nach und nach zu kappen, bis ich an ihre Wurzeln komme und sie ausgrabe.

Wenn Sie also nach dem Frühjahr 2008 in meinen Garten kommen, und das Gewächshaus voller Mermaid sehen, dann dürfen Sie mich getrost einen Feigling nennen…
Nachtrag:
Sie wurde im Herbst ausgepflanzt und erfror gleich im ersten Winter… R.I.P.

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Irma

Kletterrose


Carlsson-Nilsson 2001

Eine in Foren mal hoch gelobte Kletterrose, steht seit Anfang 2012 hier, hat mich bisher aber noch nicht vom Hocker gerissen. Klettert weder noch blüht sie so gut, daß man bewundernd vor ihr steht. Sie wirkt allerdings so, als könnte sie ein langsamer, aber stetiger Kletterer werden. Falls uns der Winter 2014 einigermaßen verschont, sollte sie dann aber 2014 mal zeigen, was Tolles in ihr steckt!

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Amadeus

Kletterrose



Kordes 2003
DIE rote Kletterrose! Klettert sogar bei uns im manchmal unwirtlichen Rosenpark, blüht ständig und schön, duftet, ist gesund und ein Hingucker auch auf weite Entfernung!
Eine Moderne mit roter Leuchtfarbe die sogar meine Achtung gewonnen hat! das soll was heißen ;-).

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Albertine

Rambler, Kletterrose


Barbier 1921
Eine schöne wuchsfreudige Rose, wie ich festgestellt habe; sie wächst auch gut als Steckling auf eigenen Wurzeln!
Aber – sie gehört zu den böswillig stacheligen Rosen, man sollte also tunlichst einen Platz wählen, an dem man mit den Stacheln möglichst wenig „Berührungspunkte“ hat…

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Oh Wow!

Kletterrose


Purple Splash
Carruth 2009
Wer kann es mir verdenken, daß die meisten neuen Lieblingsrosen von Carruth stammen?
Klettert hier wirklich im Gegensatz zu den meisten neueren öfterblühenden Kletterrosen, die immer nur nette kleine Teehybriden oder Beetrosen bleiben.
Und diese Farben und die Fernwirkung! ich denke, hier versagt mein Versuch der Beschreibung – die muß man einfach mal selbst gesehen haben. Die meisten werden sie lieben, einige werden sie hassen.
Also eine Rose, die keinen kalt läßt ;-).