
Moosrose; Moranville 1905
Fotografiert in Sangerhausen.

Moosrose; Moranville 1905
Fotografiert in Sangerhausen.

Moosrose
Robert 1853
Anfang 2008 gepflanzt, hat diese Rose bisher nur wenig geblüht.

Floribunda
Diese Rose hat in der Knospe Ähnlichkeit mit Viadal Sassoon, einer meiner großen Lieblinge bei den ungewöhnlichen Farben.
Leider ist sie mir im Topf erfroren im Winter 09, dem tödlichen bei uns. Und alles nur, weil ich mich nicht rechtzeitig entschließen konnte, welcher Platz ihr überhaupt angemessen sein könnte.
Ich muß sie unbedingt wiederbeschaffen!

Bourbonrose, Fundrose
2010:
Diese Rose bekamm ich neben einer Handvoll anderer wunderschöner Fundrosen von Herrn Kahns aus Lübeck.
Sie hat mich und die Besucher, die ihre erste Blüte in 2010 im Park gesehen haben, völlig bezaubert.
Sie ist absolut gesund und wüchsig und blüht dabei wie z-B. Baron Girod de L´Ain dunkelrot mit weißen Rändern und Einsprengseln.
Bin ja sehr gespannt, ob das nur eine einmalig Reaktion auf den Umpflanzstreß war oder ob sie das dauerhaft macht.
Denn in der Wüchsigkeit (und verdächtigerweise auch im Austrieb…) ähnelt sie sonst der Great Western. Denn auch diese Rose scheint einmalblühend zu sein.
Ein Grund, warum ich die nächste Blühsaison kaum erwarten kann!
2011: welch eine Enttäuschung am Beginn der Blütezeit! PINK!
Nachdem dann aber endlich mal ein wenig Regen kam, kam auch die dunkle Farbe zurück – aber kein Weiß dazwischen! Ein wenig Hoffnung bleibt fürs nächste Jahr trotzdem….

Moderne Strauchrose
Schade 2012
Auch einer der Sämlinge aus offener Bestäubung – wahrscheinlich.
Ausgesät Frühjahr 2011, das erste Mal geblüht im Sommer 2011, hat auch im ersten Jahr remontiert.
Mutter ist Blue For You, der Wuchs und die Blätter im jungen Stadium sind auch sehr ähnlich.
Dennoch werden sie im Alter bläulich. Ich habe die Hoffnung, daß sich hier einer der Albarosen-Pollen, die ich oft im Vorbeigehen auf die Blue For You getupft habe, hat festsetzen können ;-). Auch die nach weiß verblaßten Blüten im Abblühen erinnern stark an eine Alba.
Ich weiß nicht, ob man es herausfinden kann, wenn sie sich weiterhin so gut entwickelt, könnte man ja mal eine Untersuchung anstellen…wenn Alba dabeiwäre und sie wäre öfterblühend, das wäre mein Traum… und die Winterhärte hoffentlich wäre auch gut…
Ansonsten: sehr wüchsig, sehr gesund, im Frühsommer rosa-weiß blühend, im Herbst mehr lila eingefärbt, jedenfalls in ihren ersten beiden Jahren.
Als junge Pflanze eher ungefüllt blühend (der Originalsämling und auch die Pflanzen auf der Veredelung).
Bin gespannt, wie sie sich in ihrem ersten Jahr auch als ausgepflanzte Veredelung verhalten wird, sie wird im Herbst 2012 in den Park gepflanzt werden.
2020
Die Lilac Blush hat sich inzwischen jahrelang bewährt; sie ist sehr gesund, wüchsig und ist vor allem ein Insektenmagnet, besonders anziehend wirkt sie auf Schwebfliegen.
Sie macht viele Hagebutten und ist inzwischen die Mutter vieler Sämlinge, ihre Samen keimen sehr gut und zuverlässig. Sie bringt erstaunlich viele gefüllte Rosenkinder hervor.

Floribunda
Dickson 1999
Huuh, welch ein mutiger Farbwechsel… ein Liebling bei den Männern. Allerdings liebt auch eine meiner beiden Mitarbeiterinnen sie ;-).
Aber man muß schon zugeben, daß sie besonders ist und in der Lage, sonst nicht so richtig zusammenfügbare Rosen in Gelb, Rot, Lachs und Rosa farblich zu verbinden.

Floribunda
Kordes 1965
Ha!
Das ist das verkannte Genie unter den „blauen“. Relativ frosthart, relativ wüchsig, relativ gesund. Und dabei eben nicht normal „blau“ sondern sie hat diese milchkaffeefarbene, milchkakao- oder sandfarbene Tönung dabei die es nur so selten gibt.
Ein Must-have!!

Kletterrose
McGredy 1965
Ist schon eine ungewöhnliche Farbe für eine Kletterrose. Steht im Park an sehr unglücklicher Stelle und ist jahrelang nach Rückfrieren untergegangen am Zaun im hereinwachsenden Unkraut. Erstaunlichweise hat sie das eine Jahr ohne bösen Winter genutzt um zu zeigen, daß sie das überstehen konnte. In milder Gegend oder an geschütztem Platz sicher eine schöne Rose.

Rugosa-Hybride, Strauchrose
Pirjo Rautio 2012
Ungewöhnlich, leicht wirkend, Herbstfärbung.

Moderne Strauchrose, Harkness 1988
Ach, welch Rose, welch Name! Namensgeberin wie benannte Rose sind meiner Meinung nach gleich exquisit und gut zum Klassiker geeignet. Möge der Rose ein längeres Leben beschieden sein als ihrer Namensgeberin!
Ich glaube, man könnte die klare weiße Rose niedlich finden, was ganz schrecklich wäre, wenn man denn nichts außer den weißen Blüten und den auffallend rosafarbenen oder dunkelrostroten Staubfäden von ihr sehen würde. Lassen Sie sich’s gesagt sein, das ist ein Irrtum! Ebenfalls wäre im Irrtum, wer eine Rose mit dem Habitus und der Wirkung einer Wildrose in ihr vermutet. Sie ist eine gut wachsende Strauchrose mit relativ großen Blüten für eine nur wenig gefüllte Rose und vor allem: sie wirkt edel, elegant, erhaben. Ich denke mir, in dieser Richtung könnte eine neue Züchtungsrichtung gehen, denn mit den Romantikrosen muß es ja irgendwann auch einmal wieder weniger werden…
Und sie ist auch eine Hagebuttenträgerin, eignet sich also wohl sehr gut zur Züchtung! Und schön sind sie auch!

Gallica
Diesen ersten Ausläufer bekam ich von Jutta Knop und die Abkömmlinge haben inzwischen viele wunderschöne Blüten hervorgebracht.
Ich kann nicht verstehen, warum diese vitale und gesunde Rose nicht öfter im Handel ist!

Floribunda
LeGrice 1962
Diese Floribunda hat wirklich Charme! Und sie ist, was ich bisher gesehen habe, die zarteste und reinste unter den morbidfarbenen Rosen. Sie hat das erste Jahr hier im Kübel zugebracht und muß jetzt erst einmal zeigen, wie sie sich im rauhen Freiland wohl verhalten wird.

Alba
Diese Rose gilt teilweise als eigenständige Sorte, teils auch als Synonym für die Alba Semiplena. Natürlich steht sie in der Gruppe „Semiplena“ im Vergleichsgarten.

Fotografiert in Sangerhausen

Gallica
Eine typische verläßliche Gallica.

Fundrose
Eine Fundrose, die über einen Kontakt aus einem Internetgartenforum zu mir kam. So wirklich will mir zu dieser Rose noch nichts einfallen, aber sie ist sehr robust und blühfreudig.
Einmalblühend und ich würde sie zu den Bourbonrosen stellen, denn bei einmalblühenden „Remontant“rosen ist mir immer nicht wohl.
Jedenfalls eine aus der Gruppe älterer Einmalblüher mit modernem Einschlag, wie etwa auch Wendershausen.

Strauchrose
Schade 2012
Bourbonrose?
Jedenfalls eine einmalblühende Strauchrose, ein Sämling von Muscosa Rubra in „open pollution“.
Es sind, als ich diese Sämlinge ausgesät habe (2004? 2005?) einige sehr erstaunlich unterschiedliche Rosen entstanden.
Diese hat mich in diesem Jahr sehr beeindruckt, als ich so über den blühenden Park blickte und so vor mich hin dachte: „puh, irgendwie wirkt hier alles rosa und „blush“, jedenfalls in dieser Fülle irgendwie etwas farblos“.
Da sprang mich diese Rose mit ihrer leuchtenden Farbe plötzlich von weit her vom Sämlingsbeet an und schrie „Here I am“.
So kam es, daß ich sie doch einführe, denn sie ist winterhart, relativ gesund, duftet gut und vor allem bringt sie Farbe, die sich nicht mit den Alten Rosen beißt, zu einer Zeit, wenn man sie nötig hat.

Kletterrose
Carlsson-Nilsson 2001
Eine in Foren mal hoch gelobte Kletterrose, steht seit Anfang 2012 hier, hat mich bisher aber noch nicht vom Hocker gerissen. Klettert weder noch blüht sie so gut, daß man bewundernd vor ihr steht. Sie wirkt allerdings so, als könnte sie ein langsamer, aber stetiger Kletterer werden. Falls uns der Winter 2014 einigermaßen verschont, sollte sie dann aber 2014 mal zeigen, was Tolles in ihr steckt!

Kletterrose
Meilland
Hier muß ich Abbitte leisten. Ich habe mir die Rose lange nicht einmal angesehen oder Beschreibungen gelesen, nur aus Vorurteil. Dachte, naja, irgendson ätzender Cocktail (bin ziemlicher Nichttrinker und Besoffenen-Verachter…), bestimmt so in ner Neonfarbe.
Aber nein! Eine mal ganz andere Kletterrose, so fein gezeichnet, da guckt man immer mal gern von Nahem. Und bisher ist sie eine der wenigen Kletterer, die hier auch wirklich klettern wollen und sie ist wüchsig!

Remontanthybride
Guillot 1854
Sehr schönes Röschen! Wüchsig, gesund bis fast zum Herbst, schön nachblühend. Dabei für eine Rote recht frostfest.

Rambler
Louette 2000
Das ist eine witzige Rose! Ich habe eine solche Blütenform noch nie gesehen habe mich richtiggehend in sie verguckt!
Und dann noch die Farbe!
Wie groß sie wird, kann ich noch nicht beurteilen, aber selbst wenn sie kein großer Rambler werden sollte, würde ich sie jedem empfehlen, der das Besondere mag!
Sie hat hier leider einen sehr schlechten Standort bekommen, vielleicht liegt ihre leichte Empfindlichkeit gegen Sternrußtau darin begründet.

Portland
Gesehen im Garten von Raphaela Langenberg, ein Foto stammt von dort. Sie ist recht groß und breit, dazu sehr gesund und blühwillig und hat dort nichts von der oft beschriebenen schmalen Rose.
In der Literatur variieren die Hinweise stark, mal ist es eine Portland, mal eine Remontanthybride, auch ein Damaszenerrosenetikett steht bereit, zwei Züchter sind genannt; auch ein Synonym kann sie angeblich vorweisen: Marquise Bocella.
Eine Rose, meine ich, die eine Vergleichspflanzung aus verschiedensten Quellen verdient. Vielleicht ist es dann auch möglich, eines vom anderen zu scheiden und herauszufinden, wieviele Rosen unter ihrem Etikett in Rosenkatalogen und Gärten sthen.


Moosrose
Paul 1880
Ich bekam diese Rose als Ausläufer geschenkt. Und ich habe sie in unseren ersten versuchten aus“gärtischen“ Rosengarten gepflanzt. Ein karger Garten war es, humuslose Erde aus ein paar Handvoll verwitterten Sandsteins über den nackten Felsen. Im ersten Jahr haben wir noch Kompost im Rucksack die eisernen Treppen, die zu diesem Grundstück führen (und die inzwischen ziemlich brüchig sind..) hinaufgetragen. Aber der Hund in dem großen Grundstück, das wir durchqueren mußten, gab dann doch den Ausschlag: wir beschlossen, daß Rosenliebe tatsächlch eine Grenze hat und hörten uns zwei Jahre SEHR intensiv nach Alternativen um – was ja auch geklappt hat.
Warum erzähle ich diese auf die Tränendrüse drückenden Einzelheiten? Nun, der Rosenausläufer blieb in diesem Garten stehen, diente als Rehfutter und wurde im Herbst 2005 unter einem Brombeergebüsch herausgegraben und in den neuen Rosengarten gepflanzt. Schon im nächsten Jahr bildete sich aus diesem armen geschundenen, abgebissenen Strunk ein starker blühender Strauch!
In der Literatur heißt es: stark duftend. Nun, vielleicht war sie mit Aufatmen und Wachsen zu sehr beschäftigt, um viel Energie auf den Duft zu verschwenden. Und was hier die Bezeichnung „Little“ rechtfertigt, ist mir spätestens seit dem letzten Jahr nicht mehr begreiflich zu machen. Ich werde sie noch einmal gut beobachten, ob sie auch den richtigen Namen trägt.

Gallica, Fundrose
Als ich sie sah, vermutete ich sofort, was ich hier vor mir haben könnte: eine Kreiselrose, Rosa x francofurtana. Der kreiselförmige Blütenkelch brachte mich auf den Gedanken, obwohl ich noch niemals zuvor eine Kreiselrose gesehen hatte.
2008: diese Rose ist sehr vermehrungsfreudig über Ausläufer. Sie ist recht gesund und macht keine Hagebutten.
Ich habe inzwischen eine zweite francofurtana aus der Region und noch scheint es, als sei die zweite weniger gefüllt als die Hofrose.

Strauchrose
Interplant 1984
Eine sehr nette Bodendeckende Rose, aber dann doch nicht „blau“ genug um herausragend zu sein…

Gallica
Die Gallica mit den größten Blüten, die mir bisher untergekommen ist. Und sie sind auch für eine Gallica ziemlich elegant. Ich verstehe mal wieder nicht, warum diese Gallica nicht viel häufiger anzutreffen ist!

Strauchrose
Pirjo Rautio
Eine süße Rose mit ihren nelkenartig gefransten Blüten würde ich sagen – wenn sie nicht so groß würde ;-).
Einmalblühend und eine interessante Abstammung. Pirjo schreibt, sie sei eine Kreuzung zwischen Rosa gallica und Rosa Rugosa.
Ich bin allerdings sicher, daß hier eine Rugosa und gallica splendens im Spiel sind. Und es tut mir leid, aber an der splendens kann ich bis heute kein Merkmal einer Gallica feststellen.
Jedenfalls steht sie seit Herbst 2011 im Park und hat jetzt nahezu ein Jahr später einen sehr schönen großen Strauch gebildet, sehr gesund.

Moderne Strauchrose
Mark 1988
Ich hatte eine Kundenanfrage nach dieser Rose und besorgte sie. Dabei bleibt dann meistens eine übrig, die aus unerfindlichen Gründen zuviel bestellt wurde und die dann in den Park wandert. Hat sich schon öfter mal so zugetragen. Aber das ist ja hier nicht das Thema…
Ich dachte jedenfalls noch: naja, wenn die Leute unbedingt eine moderne rosafarbene recht edle Strauchrose wollen, bitte. Es gibt davon ja auch nur hunderte.
Tja, aber dann gefiel sie mir doch sehr, als sie im Park blühte.
Relativ edel beginnend (was ich nicht immer besonders schätze oder mag) aber dann Blüten wie eine alte, sehr schön gefüllt, dabei ganz gut haltbar und mit einem schönen Wechsel von Farbe und Form. Und nicht krank bisher!
Steht seit 2011 Herbst im Park.

Gallica Hybride
Beales 1982
Desen Ausläufer bekam ich von Siemanns, es war ein Ausläufer aus dem Botanischen Garten Göttingen und ich wurde gebeten, diese Rose zu identifizieren.
Was zur Abwechslung mal nicht so schwer war. (Wehe, jetzt kommt jemand und beweist, daß auch diese junge Rose schon verwechselt durch Rosarien und Handel streift…)
Aber der Arbeitsname war „Ausläufer BotGartGö“.
Und mit dieser Rose habe ich nun ein sehr lustiges Erlebnis gehabt – was aber auch hätte übel ausgehen können…
Ich hatte im Juni 2013 Besuch der Alte-Rosen-Gruppe der Royal Horticultural Society.
Diese Gruppe bekam bei uns im Hausgarten Kaffee und Kuchen; es standen vom Open Air Konzert am Tag vorher noch ein paar Rosen rum in Töpfen, mit denen ich dekoriert hatte. Eine Frau kam dann beim Kaffeetrinken an und fragte, ob dort auf einem Schild tatsächlich stände: „Ausländer got to go“ or something like that. ???
Ich natürlich sofort wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen und nachgesehen, was denn DAS bitte sein kann (22 „Ausländer“ im Garten und dann sowas :-U ). Es stand auf dem Schild von Hand geschrieben eine Abkürzung für „Ausläufer aus dem Botanischen Garten Göttingen“ und die hieß Ausläufer BotGart Gö. Nachdem ich das erklärt hatte, verbreitete sich das wie ein Lauffeuer um den Kaffeetisch und alle fielen vor Lachen fast vom Stuhl 😉
Wie gesagt, wenn nicht gefragt worden wäre, dann würde vielleicht jetzt ein ganz böses Gerücht über mich durch Europas Rosenszene wabern ;-).

Floribunda
Olesen 1999
2012 ins Bollywoodbeet gepflanzt, bisher noch nicht weiter aufgefallen.

Remontanthybride
Lacharme 1871
Sehr schön remontierende charmante Rose in ungewöhnlicher Farbe hier. Viele andere ähnliche haben sich hier als nicht sehr dauerhaft erwiesen, aber diese hier kann ich empfehlen!

Gallica-Hybride
Scarman 1995
Eine Rose mit modernem Einschlag, mit sehr großen Blüten für eine einmalblühende Rose, zur Blütezeit wirklich ein Hingucker.
Ich vermute beim Entstehen hat die Gallica officinalis, die Apothekerrose, mitgemischt.

Rambler, Tantau 1931
In Sangerhausen fotografiert und beschlossen, sie irgendwann im Shop anzutreffen und heimzuführen.
Gesund, duftend, überwältigend blühend.


Moosrose
Laffay 1845
Ein Ausläufer dieser Rose steht hier aus dem Rosarium Gruber in Oberösterreich. Etwas auffallend Besonderes, was diese Moosrose von einigen meiner rosafarbenen Fundrosen oder von der Centifolia muscosa von Kordes unterscheidet, ist mir noch nicht aufgefallen. Ein Grund mehr mich mehr mit der Identifikation von Moosrosen zu befassen…

Centifolie, Fundrose
Der Besitzer des Hauses, in dessen Vorgarten diese Rose stand und steht, sagte, daß sein Urgroßvater das Haus gebaut habe und diese Rose als Hausrose nach erfolgreichem Bau ans Haus pflanzte.
Wir schätzen des Alter dieses Hauses auf etwa 1880.
2008: inzwischen haben mich meine Centifolien-Fundrosen das Fürchten gelehrt: einmal sind alle Blütenzeitpunkte und Blütenformen der Fund-Centifolien verschieden, ein anderes Mal, wie im August 2007, reagieren alle gleich und sehen alle gleich aus. Im August 2007 blühte nämlich die Riege der Fund-Centifolien geschlossen nach, und zwar mit größerer Blütenzahl und in großen Büscheln.
Zu erwähnen ist, daß ich eine „Lippoldsberg“ bzw. Centifolia „Typ Kassel“, welche für ihr Nachblühen bekannt ist, als Vergleichsrose dazugepflanzt hatte in Anbetracht der räumlichen Nähe zu Kassel und Lippoldsberg.
Pikant dagegen ist es, daß eben jene Lippoldsberg von Schütt fast die einzige Centifolie auf dem Centifolienvergleichsbeet war, die nicht nachblühte….

Kletterrose, Strauchrose
Pernet-Ducher 1905
Fotografiert in Sangerhausen

Damaszener
Diese Rose hat eigentlich nicht vieles, was an eine Damaszener erinnert – eher schon sieht sie aus, als hätte sie auch „neues“, nämlich Chinablut. Ähnlich eigentlich wie Fantin Latour. Es soll ja eine Centifolie gleichen Namens geben, aber offensichtlich läuft da auch so einiges durcheinander. Vielleicht ist es ja heute auch dieselbe?
Aber andererseits ist diese Rose sehr romantisch und wunderschön! Kann empfohlen werden!

Fundrose
Heißt nichts so, weil sie auffallend klein wäre, sondern weil Frau Kleine aus Eddigehausen sie bei einem Nachbarn entdeckte und mit mir gemeinsam einen Ableger „wegfand“.

Bourbon?
Fundrose
Eine sehr schöne, verblauende Rose. Schon auf der Veredelung nie ohne Blüte und manchmal so schön violett, da könnte ich mich ja immer reinsetzen ;-).
Steht seit Herbst 2011 im Park.
Sie soll ja auch unter dem Namen ‚Eugène de Beauharnais‘ unterwegs sein

Moderne Strauchrose
Svejda, Kanada 1977
Explorerrose
John Davis ist der Hochstamm am Eingang in den Park. Er steht dort seit ca. 2008 oder 2009, völlig ungeschützt, sowohl durch mich im Winter als auch gegen Wind etc. Und er hat alles völlig ohne Einbußen überlebt.
Bin völlig angetan!

Moosrose
In Sangerhausen hat sie eindeutig einen besseren Platz als hier im Park, wo sie etwas weniger imposant aussieht als in Sangerhausen.

Moosrose
Pirjo Rautio 2008
Ich habe das Vermehrungsmaterial dieser Rose im Sommer 2012 von Pirjo Rautio bekommen und bin sehr gespannt, weil sie im Jahr 2014 voraussichtlich das erste Mal im Rosenpark blühen wird.

Kletterrose, Rambler
Horvath 1934