
Polyantha, Geschwind 1888
Fotografiert im Rosarium Baden.

Polyantha, Geschwind 1888
Fotografiert im Rosarium Baden.

Remontanthybride
Guillot 1866
Eine der dunkelroten Remontanten, die sich hier recht gut hält, das Laub ist zwar nicht pilzfrei, hält sich aber am Strauch. A propos Strauch: über Teehybridengröße ist sie hier bisher nicht hinausgekommen!

Rambler
Lambert 1897
Veredelt im Sommer 2012, wird jetzt ab Frühjahr 2014 im park stehen und hoffentlich blühen. Hat überaschend schon auf der Veredelung geblüht, hoffentlich stimmt alles…

Gallica
Vibert 1820
Wow! Was für eine wunderschöne Rose! Kam 2012 von Campanella, als ich schon die Hoffnung aufgegeben hatte, noch neue „gestreifte“ Gallicas zu finden!
Steht natürlich im Vergleich bei den „Gestreiften“.

Portland
Gesehen im Garten von Raphaela Langenberg, ein Foto stammt von dort. Sie ist recht groß und breit, dazu sehr gesund und blühwillig und hat dort nichts von der oft beschriebenen schmalen Rose.
In der Literatur variieren die Hinweise stark, mal ist es eine Portland, mal eine Remontanthybride, auch ein Damaszenerrosenetikett steht bereit, zwei Züchter sind genannt; auch ein Synonym kann sie angeblich vorweisen: Marquise Bocella.
Eine Rose, meine ich, die eine Vergleichspflanzung aus verschiedensten Quellen verdient. Vielleicht ist es dann auch möglich, eines vom anderen zu scheiden und herauszufinden, wieviele Rosen unter ihrem Etikett in Rosenkatalogen und Gärten sthen.

Moosrose
Diese Rose soll nachblühen, hat es aber bisher bei mir noch nicht getan, sie steht aber auch erst seit Frühjahr 09 im Paerk.


Pimpinellifolia-Hybride
Diese Pimpinellifolia-Hybride hat sehr elegante Blüten, nun ja, es soll ja auch die schicke Frau Karl Druschki mitgemischt haben bei der Entstehung dieser Rose.
Sie hat einen umwerfenden ersten Blütenflor, danach mal ab und an vielleicht ein paar Blüten nachschiebend.
Sehr gesund und wüchsig! Toll für eine Hecke zum Beispiel.
Aber vor allem, wie ich finde, aufgrund ihres runden vollen Strauches als Solitär phantastisch, die Blüten die gesamte Länge der Triebe hinab wie Perlen an einer Halskette aufgereiht.


Strauchrose
Interplant 1984
Eine sehr nette Bodendeckende Rose, aber dann doch nicht „blau“ genug um herausragend zu sein…

Züchtung von Pirjo Rautio. Wird 2012 das erste Mal blühen im Park.
Hat geblüht und zwar sehr schön. Leider etwas regenanfällig, aber es hält sich noch in Grenzen. Macht schöne Hagebutten und blüht trotzdem laufend weiter, schon im ersten Jahr.
Bin gespannt, wo sie noch hinwill, ist sehr wüchsig, gesund und schön dicht belaubt.

Remontanthybride
Lacharme 1871
Sehr schön remontierende charmante Rose in ungewöhnlicher Farbe hier. Viele andere ähnliche haben sich hier als nicht sehr dauerhaft erwiesen, aber diese hier kann ich empfehlen!

Bourbon, unbekannte Herkunft, wahrscheinlich um 1850
Eine Rose, die auch klettern mag. Sie steht hier an ungünstiger Stelle, mitten im Bausschuttuntergrund den unsere Vorbesitzer hinterließen, im Schatten. Sie ist selbst dort recht passabel, duftet auch sehr schön.
Ich habe mich allerdings noch nicht so richtig an gestreifte Rosen gewöhnt, vielleicht fällt deshalb meine Bewertung etwas verhalten aus.

Strauchrose
Buck 1975
2008 veredelt, 2009 gespannt, was aus dieser hochgelobten Rose wohl werden wird. Jedenfalls ist sie erst einmal wie fast alle Mehrfachblüher bis zum Boden zurückgefroren.
2014: Oh Wunder, dieses Jahr, nach dem zweiten harmlosen Winter, hat sich diese Rose, obwohl sie inzwischen von meinen drei Monsterramblern, den Literaturgestalten Gretchen, Lotte und Lenore fast meterdick zugewuchert ist) wieder berappelt und blüht.
Mir gefallen vor allem die Knospen bzw. deren Blütenkelche.

Remontanthybride
Barbier 1916
Diese stammt aus Sangerhausen, ist eine sehr schöne rosenrosa öfterblühende Alte Rose. Sie soll abstammen von Frau Karl Druschki und Gruß an Teplitz („Avec Gruss an Teplitz (rouge), elle a donné Henri Coupé (rose saumoné)“ ). Ihr fehlt ja auch das beschriebene Lachsfarbene.
Ich weiß nicht, wie ich mir eine solche Kreuzung vorstellen würde, aber wohl anders als diese Rose.
Aber egal, ob sie es wirklich ist, die unter diesem Namen einmal eingeführt wurde – man bereut es sicher nicht, diese Rose in seinen Garten zu holen.

Teehybride
Chaplin 1928
Eine sehr ungewöhnliche Teehybride, mit ihren ungefüllten, reinen Blüten und den klimpernden Wimpern.
Wenn man dann mal sieht, welche riesigen Habegutten diese zarten Blüten hervorbringen, staunt man wirklich nicht schlecht.

Rambler, Tantau 1931
In Sangerhausen fotografiert und beschlossen, sie irgendwann im Shop anzutreffen und heimzuführen.
Gesund, duftend, überwältigend blühend.

Polyantha
In Sangerhausen im Shop erworben, ist diese Rose eine absolute Rarität.
Sonst habe ich ja für so „Kleinzeug“ nicht soviel übrig, aber diese Rose hat es geschafft, mich zu begeistern.
Diese cremigen Übergänge in der Blüte, von cremeweiß im Innern bis zu einem schön abgesetzt pudrig rosafarbenen Rand.
Und dabei bildet sie einen sehr dichten kompakt runden und gesunden kleinen Strauch.
Ein Must have!


Kletterrose
Meilland
Hier muß ich Abbitte leisten. Ich habe mir die Rose lange nicht einmal angesehen oder Beschreibungen gelesen, nur aus Vorurteil. Dachte, naja, irgendson ätzender Cocktail (bin ziemlicher Nichttrinker und Besoffenen-Verachter…), bestimmt so in ner Neonfarbe.
Aber nein! Eine mal ganz andere Kletterrose, so fein gezeichnet, da guckt man immer mal gern von Nahem. Und bisher ist sie eine der wenigen Kletterer, die hier auch wirklich klettern wollen und sie ist wüchsig!

Moosrose
vermutlich im 19. Jahrhundert in Frankreich entstanden
In Sangerhausen fotografiert.

Kletterrose, Strauchrose
Pernet-Ducher 1905
Fotografiert in Sangerhausen

Eine wunderschöne, harte einmalblühende Strauchrose – aber nicht diejenige, die es sein sollte, denn das wäre eine Remontantrose.

Strauchrose
Vibert II. 2002
Eine weitere „neue Alte“, die sich seit Herbst 2012 im Rosenpark angesiedelt hat. Bisher wüchsig, gesund, schönblühend. mal sehen was sich da weiter tut!
Denn der Name gibt mir noch etwas Rätsel – „die Sonne lacht“, also etwa: schönes Wetter! – da hätte ich naiv eher etwas Gelbliches erwartet ;-). Bin also gespannt, ob sie vielleicht bei Schönwetter besonders schön sein wird….
2016: da müssen wir aber eine Menge Sonnenwetter gehabt haben! Wow, diese Schönheit ist inzwischen zu einer meiner 10 liebsten Rosen aus über 2000 geworden! Diese Fernwirkung!! Die Gesundheit, die Winterhärte, die Schönheit der Blüten wenn man sie genauer ansieht. Must Have!!

Setigera-Hybride
eigentlich Geschwind 1895
Von dieser sehr schönen Rose habe ich einen Ausläufer bekommen und sie stammt sehr wahrscheinlich ursprünglich von Schultheis.
Herr Erich Unmuth nun teilte mir mit, daß er an der Identifikation zweifele. Meine Himmelsauge nämlich hat leicht nickende Blüten. Er schrieb mir dazu: „bei Himmelsauge sind wir auch immer vom Namen ausgegangen, dunkle Blüten die in den Himmel schauen ….“ und „ich möchte nur die Abstammung von Himmelsauge zu Bedenken geben, lt. Jäger R.setigera x R.rugosa plena.“
Ja, nun, wenn ich mir meine Himmelsauge anschaue, würde ich vermuten, sie hat viel von einer Centifolie: die leicht bedrüsten, duftenden Knospen sehen sehr danach aus.
Ich bin gespannt, wie sich das Thema „Himmelsauge“ weiter entwickeln wird mit vergleichenden Pflanzungen etc. Herr Unmuth hat mehrere Rosen unter dem Namen „Himmelsauge“ gesammelt.
2012:
Nun, sie ist identisch mit der „Russelliana“ von Geschwind; und nicht nur sie, auch eine Reihe von „Himmelsaugen“ aus anderen Herkünften.

Moschata
Fotografiert in Sangerhausen 2009.

Bourbon
Moreau/Robert 1863
Habe diese Rose schon lange, unter aderem von Herrn Bergmann als Ausläufer und auch z.B. aus der Bourbonrosensammlung von Victor Lewis. Und trotzdem habe ich immer in meinem Kopf ein Loch, verwechsle diese Rose mit anderen (Multiflore de Vaumarcus zum Beispiel…) und habe deshalb beschlossen, sie jetzt hier in Bildern zu beschreiben und in 2014 endlich genau zu beobachten und zu sortieren. In Bildern, im Kopf und in der Realität….

Floribunda
Dickson 1999
Huuh, welch ein mutiger Farbwechsel… ein Liebling bei den Männern. Allerdings liebt auch eine meiner beiden Mitarbeiterinnen sie ;-).
Aber man muß schon zugeben, daß sie besonders ist und in der Lage, sonst nicht so richtig zusammenfügbare Rosen in Gelb, Rot, Lachs und Rosa farblich zu verbinden.

Teehybride, Wisbech Plant 1976
Diese pergamentfarbene Rose, deren Blüten manchmal ins hellbraune gleiten, manchmal auch ein wenig lavendelrosa sind, ist für mich der Inbegriff für eine besondere Rose; eine Rose, der zuliebe man ganze Beete um sie herum plant und anlegt. Sie gilt als schwierig zu halten, aber bei mir hat sie sich nicht als schlechter gedeihend erwiesen als alle anderen Teehybriden.
Sie duftet übrigens wunderbar!

Englische Rose
Eine der englischen Rosen, die „man“ ja heutzutage pflanzt, weil man befürchtet, sie werden bald nicht mehr zu bekommen sein und dann vielleicht ganz verschwinden.
Hält sich relativ gut im Rosenpark.

Alba, Fundrose
Ich bekam sie von Raphaela Langenberg mit dem Hinweis, sie würde nachblühen.
Sie tat es hier nicht, sondern verhielt sich wie alle Rosen in der „Maidens Blush-Gruppe“, in der sie hier in der Sammlung steht: sie blühte einmal im Juni und aus.
Nun hatte ich also diese Möglichkeit ausgeschlossen, als sie 2007 im August plötzlich doch leicht nachblühte. Und zwar mit allen anderen in ihrer speziellen Gruppe! Es reichte sogar für den einen oder anderen Strauß Rosen im August.
Aber auch die Fund-Centifolien waren „betroffen“. Ich hake das erst einmal unter: „einmalige außergewöhnliche Beobachtung“ ab….

Floribunda
Olesen 1999
2012 ins Bollywoodbeet gepflanzt, bisher noch nicht weiter aufgefallen.

Centifolia
Eine wunderschöne Rose, wie ich finde. Ich kann nicht verstehen, warum sie nicht öfter anzutreffen ist! Gibt es etwa Zweifel an ihrer Identität? So weit ich weiß, wird sie in Deutschland nicht angeboten. Ich werde sie aber in jedem Fall vermehren.
Schon der Name dieser Rose, das alberne Lächeln, ist einfach besonders, da wird man schon heiter, wenn man sich der Rose nähert. Die Bilder sind in Sangerhausen entstanden. Ich habe sie mit Glück auch im Shop dort erstehen können, und zwar gerade an dem Tag, an dem ich dort entdeckte, daß sie meiner Fundrose „Apfelbaum Bremke“ sehr ähnlich sieht! So kann ich in diesem Jahr endlich vergleichen, wie stark diese Ähnlchkeit ist, denn sie stehen im entstehenden Rosenpark im Centifolienquartier schon mal nebeneinander.

Floribunda
Olesen 2000
Eine Rose, die mir recht gut gefällt und bis zum harten Winter 2009 auch gut robust war.
Einziges Manko: neigt leider zur Mumienbildung.

Moderne Strauchrose
Bettina Reister 2009
Diese Rose ist ein Traum für alle, die an ungewöhnlichen, in diesem Fall bräunlichen Rosen einen Narren gefressen haben.
2011 stand sie auf dem Veredelungsfeld hier und sah so wüchsig aus, daß ich den Verdacht bekam, sie könnte an geeigneter Stelle auch klettern. Im Winter 2012 ist sie natürlich leider sehr zurückgefroren, so daß ihre Kletterfähigkeit von jemandem in etwas milderem Klima getestet werden sollte.
Wir haben seit 2008/2009 leider fast keine öfterblühenden Kletterrosen mehr – die schaffen es nur noch bis zu Teehybriden – bzw. Kleinstrauchrosenhöhe…

Fundrose, Damaszena?
Diese Fundrose ist eine von denen, die ich Pink Leda zuordnen würde. Sie hat meist auch die dafür erforderlichen runden Blätter, die auch Leda aufweist.
Einige Quellen vermuten, daß diese Rose in Deutschland entstanden sei (diese Theorie könnte das relativ häufige Vorkommen als Fundrose in Deutschland unterstützen, es gibt 4 Exemplare aus verschiedenen Quellen im RosenPark) und daß Leda ein weißer Sport dieser Rose sei.
Eine tolle Rose jedenfalls!

Gallica
Diesen ersten Ausläufer bekam ich von Jutta Knop und die Abkömmlinge haben inzwischen viele wunderschöne Blüten hervorgebracht.
Ich kann nicht verstehen, warum diese vitale und gesunde Rose nicht öfter im Handel ist!

Alba, Fundrose
Steht im Bereich „Princesse de Lamballe“.

Fundrose
War einmal, weil sie im Herbst 2010 hier ohne Angabe einfach vor der Tür lag, als Ausläufer, mit dem Arbeitsnamen “ Herbst 2010″ geschlagen.
Sehr schöne wüchsige Rose!

Kletterrose
Carlsson-Nilsson 2001
Eine in Foren mal hoch gelobte Kletterrose, steht seit Anfang 2012 hier, hat mich bisher aber noch nicht vom Hocker gerissen. Klettert weder noch blüht sie so gut, daß man bewundernd vor ihr steht. Sie wirkt allerdings so, als könnte sie ein langsamer, aber stetiger Kletterer werden. Falls uns der Winter 2014 einigermaßen verschont, sollte sie dann aber 2014 mal zeigen, was Tolles in ihr steckt!


Portlandrose
Fundrose
auch z.B. unter dem Namen „Glendora“ im Handel
Ich liebe diese Rose, sie ist im Wuchs und ein wenig in der Blüte der Rose de Resht ähnlich, hat aber doch eine schönere Blütenform und Farbe, finde ich.
Sie kann plötzlich mal fast nackig dastehen, was sie hier im Sommer 2013 getan hat, ist aber auch sehr schnell wieder neu und frisch und vollständig belaubt.
Was sie aber wirklich absolut herausragend macht, ist ihr sehr sehr starker und wunderschöner Duft!

Alba, Fundrose
Diese Rose erhielt ich von Kalbus, als ich meine Anfrage an die Rosenschulen nach außergewöhnlichen Alba-Rosen stellte.
Es hieß, diese Rose sei am Limes gefunden worden, sei den Maidens Blush ähnlich, „hätten die Experten gesagt“, sei aber nicht Maidens Blush.
Nun, sie steht in ihrer Gruppe „Maidens Blush“ und hat bisher noch keine Anstalten gemacht, sich besonders hervorzutun.
Was aber nicht heißt, daß ich nicht bereit bin, mich überraschen zu lassen!

Gallica
Pirjo Rautio 2008
Ich habe das Vermehrungsmaterial dieser Rose im Sommer 2012 von Pirjo Rautio bekommen und bin sehr gespannt, weil sie im Jahr 2014 voraussichtlich das erste Mal im Rosenpark blühen wird.
Ich wollte sie unbedingt haben, weil sie so eine schöne Fliegenpilz-gepunktete ist.

Gallica
Auch diese Rose stammt aus dem Shop im Rosarium Sangerhausen. Ob diese Rose wirklich die ist, deren Namen sie trägt, ist mir noch nicht ganz klar…
Denn die ersten beiden Bilder stammen von meiner gekauften Rose, die anderen Bilder sind im Rosarium selbst gemacht.
Aber wer oder was sie auch ist, sie ist eine schöne Rose, soviel ich sehen konnte und ich werde sie sicher vermehren! Die unschöne Farbe stammt von meiner Aufnahme mit meiner Kamera, die ist der Rose nicht anzulasten!

Polyantha
Henderson 1879
Das kleine Tierchen wächst hier bei uns erwartungsgemäß verhalten, braucht also schon einen guten Platz oder gute Pflege.

Rambler
Schade 2011
Einige Rambler- Sämlinge gingen etwa im Jahre 2003 plötzlich in meinen Beeten im Garten auf. Ich kann ja immer so schlecht etwas wegwerfen, so blieben sie stehen und wanderten dann, als der Rosenpark begonnen wurde, in den Rosenpark.
Es blieben mit den Jahren 3 Sämlinge übrig, die auch sehr schön blühten: alle hellrosa, nach Weiß aufhellend, mehr oder weniger gefüllt und mehr oder weniger bestachelt.
Ich habe mir damals aber gesagt: es gibt so viele hübsche einmalblühende Rambler in diesen Farben, diese sind nicht entscheidend hübscher, also lassen wir sie stehen als Ramblersämling 1-3.
Nach den ersten harten Wintern, in denen fast alle Rambler bis zum Boden zurückfroren und leere Zäune und Rosenbögen und Bäume hinterließen, schockten diese drei Sämlinge einen aber plötzlich: SO könnte es aussehen, wenn die Rambler nicht zurückgefroren wären…
Also: sie sind sehr frosthart! Etwa 100 einmalblühende Rambler stehen im Park, nur 5 sind all diese Frostjahre nicht zurückgefroren. Lenore gehört dazu!
Lenore ist diejenige aus der Ballade „Lenore“ von Gottfried August Bürger.
Diese beginnt mit:
Lenore fuhr ums Morgenrot
Empor aus schweren Träumen
Der Rosenpark Reinhausen liegt im sogenannten „Bürgertal“, benannt nach ebenjenem Dichter, der in unserer Gegend gewirkt hat. Das Tal ist nach ihm benannt, weil er angeblich gern dorthin gewandert ist.
Ich stelle mir eben vor, daß Bürger nur ein paar Meter entfernt vom heutigen Standort der Rose entfernt spazierte, als ihm Lenore in den Sinn kam ;-).

Strauchrose
Diese Rose stand in Sangerhausen und ich fand sie sehr spannend, besonders die Form des Blütenkelchs. Sie erinnerte daran etwas an Minette oder Blush Hip etc.
In der Tat stellte sie sich im Vergleich dann leider als Blush Hip heraus.
Diese Rose wird aus dem Rosenpark und der Bestandsliste getilgt werden, da sie keine Alba ist, und die Identifizierung klar.


Alba, Fundrose
Diese Rose stammt aus dem Vogelsberg, gesammelt von Herrn Bergmann. Sie steht im Vergleich bei den Suaveolens, den halbgefüllten weißen Albas.