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Dresden Doll

Moosrose, Miniaturrose


Moore 1975
Ach, dieses kleine Röschen. Ist ja niedlich, aber soo klein, daß es hier immer kurz vor dem Exodus steht bisher. Das mag aber auch mit daran liegen, daß ich sie im Container bekam und sie in torfiger Blumenerde stand.
Ich habe mir vorgenommen, es mal mit großzügigen Gaben von organischem Dünger zu versuchen.

Es hat nichts mehr genützt – sie hat sich für immer aus dem Park verabschiedet.

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Darlows Enigma

Moschata


Soll eine Fundrose aus den USA sein.
Ich hatte sie 2006 veredelt. Und ich dachte: ach, so eine unscheinbare, kleine weiße Rose, naja, was solls, wenn der Geber meint, ich soll sie unbedingt veredeln, mach ich das.
Aber, sieh an, sie ist nicht nur liebreizend und öfterblühend bzw. dauerblühend, sie duftet auch sehr gut und stark.
Was ich bisher gesehen habe, liegt der Reiz vor allem darin, daß sie sehr zart ist im Laub und in der Blüte, aber stark im Wuchs und gesund.
Ich kann inzwischen denn das „Tamtam“ um diese Rose doch besser verstehen…

Sie blüht, sobald sie etwas älter ist, bis zum Winter und zum Laubfall der Rosen, die Hagebutten zwischen den Blüten.

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Callis

Rambler


Ein Sämling der im Garten von Gudrun Tillmann-Budde aufgegangen war. Einer von mehreren. Sie erzählte es mir, und ich meinte sofort, sie solle sie nicht alle auf den Kompost werfen, es könne doch was Wunderschönes dabei sein!
Nun stand er zwei Jahre als „Sämling Goldfinch“ im Rosengarten am Ramblerzaun zum Bach und wuchs so vor sich hin und das relativ kräftig und gut belaubt und vieltriebig.

Und im Jahr 2007 nun blühte er.

Als ich eines Morgens wie so oft mit einer Tasse Tee und dem Fotoapparat im Morgentau meine Runde machte, sah ich diese neue unerwartete Farbe schon von weitem.
Und wie schön ist dieser Rambler! Und er duftet stark, ist ein Bienenmagnet und blüht so üppig, daß ich nur staunte.
Ich habe sofort beschlossen, ihn selber zu vermehren und Material zur Vermehrung weiterzugeben.
Ich habe nichts an dieser Pflanze gemacht, um in diesem Jahr zu testen, ob er ein pflegeleichter Rambler wird oder regelmäßig geschnitten werden möchte.
Ich vermute, daß Callis ein Kind von Ghislaine de Féligonde und Goldfinch sein könnte.
Das Bild Nr.5 gleich hier unten zeigt übrigens links Callis und rechts zum Vergleich die Mutter Goldfinch.

Sie hat sich übrigens als relativ frosthart herausgestellt.

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Belle Villageoise (Sgh)

Gallica


Vibert 1839
Die Rose dieses Namens wird oft auch als Centifolie bezeichnet und Centifolia Variegata und Dometille Beccard gelten beispielsweise als Synonyme.
Diese Rose in Sangerhausen ist allerdings wirklich eine Gallica und unterscheidet sich deutlich von der Centifolia Variegata.
Inwiefern sie sich von den gestreiften Gallicas unterscheidet, wird im Vergleichsprojekt „Gestreifte Alte Rosen“ zu untersuchen sein, für das sie im Sommer 2007 vermehrt wurde.

2013: noch immer ist nicht wirklich herauszufinden, unter welchen Namen diese Rose eigentlich zu subsumieren ist.

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Belle Sans Flatterie

Gallica


Godefroy, vor 1829
Eine meiner großen Lieblinge!
So schön, so duftend, so unkompliziert!
Ich könnte sie ständig fotografieren.
Im letzten, regnerischen Sommer 07 hatte sie mal ein wenig Probleme mit den Blüten und der Nässe, aber sie hat bei braunen Rändern haltgemacht, Blüten zermatschen zum Glück nicht bei ihr.

Nun gibt es aber die Fundrose Karen SH, die sehr ähnlich ist und da ich sie auch wurzelecht habe, konnte ich sie inzwischen als identisch mit Belle Sans Flatterie identifizieren.
Aber diese rosa Gallicas sind eine sehr ähnliche Angelegenheit und ich habe deshalb eine halbe Vergleichsanordnung gemacht, indem ich alle hellrosa Gallicas, es sind etwa 45 Stück bisher, in einem Beet zusammengepflanzt habe.

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Beau Narcisse

Gallica


Miellez 1828
Diese Rose stammt aus dem Shop in Sangerhausen, ich bin aber nicht völlig sicher, ob sie identisch ist mit der Rose, die ich in Sangerhausen fotografiert habe. Deshalb führe ich sie noch einmal extra auf.
Die Blüten dieser Rose sind sehr schön, die Farbe schon etwas besonderes. Allein – sie hat eine ganz starke Mehltauneigung, als einzige stand sie in 07, nachdem sie im Monat vorher mit ihrer schönen Farbe hervorgeleuchtet hatte, nun in der ganzen Gallica-beetreihe und leuchtete weithin weiß!
Auch von anderen Standorten wurde dieses Problem berichtet.
Was übrigens auch ganz deutlich machte, daß diese Rose nicht zu den „echten“ Gallicas gehört sondern in Richtung Bengalhybriden zu stellen sein wird.

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Andrewsii

Moosrose


vor 1807
Diese Rose barg erst einmal eine Enttäuschung, denn ich habe sie in Karben als vermeintliche Mousseux du Japon ausgegraben. Aber statt dieser völlig bemoosten gefüllten Rose zeigte sich eine ungefüllte Rose, die viel weniger Moos besitzt.
Aber, was soll ich sagen: es stellte sich heraus, daß sie allerliebst war. Und sie hat noch einen Vorteil: sie setzt leicht Hagebutten an, bietet sich also förmlich an, mit ihr mal ein paar Mooskreuzungen zu versuchen!

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Nil Bleu

Teehybride, Delbard 1981


Fotografiert in Sangerhausen und im eigenen Rosengarten.
Eine weitere Rose, die im lila-grauen Beet steht.
Nil Bleu hält hier die Waage, sie ist nicht die herausragende Rose in Robustheit und Wuchsfreude, aber gehört auch nicht zu den Loosern und hat eine große Anmut.

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Mrs Oakley Fisher

Teehybride; Cant 1921


Noch einer meiner Lieblinge. Sie steht wurzelecht im Garten und das ist ihr wohl doch ein wenig kalt und naß. Ich hätte sie wenigstens rechtzeitig „notveredeln“ und eine Sicherheitskopie machen sollen.

Jedenfalls wirkt sie so edel und zart, so ganz jugendlich trotz ihres so gesetzten Namens, daß ich auf sie wirklich nicht mehr verzichten kann. Sie macht sich nämlich ausnehmend gut in meinem neuen großen Milchkaffee-Schokolade-Sahne-Beet. Ich hoffe, ich kann sie noch auf einen kleinen Fußstamm veredeln. Ich stelle es mir schön vor, wie sie dann aus dem pergamentfarbenen Gras und zwischen dem fast schwarzen Sedum hervorsieht.

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Mermaid

Kletterrose; Paul 1918


Diese Bracteata-Hybride, die ich für sehr frostanfällig hielt, bekam ich geschenkt. Ich war sicher, wenn ich sie auspflanzte, würde mein Geschenk schnell wieder verschwunden sein.
Also pflanzte ich sie in Ermangelung eines sonnigen, geschützten Standortes „erst einmal“ ins Gewächshaus, in dem meine Tomaten jährlich ihr Leben zubrachten.
Sich auch im kältesten Winter an ihr Laub klammernd, schien sie mir kaum geeignet, den zweiten Winter mit drei Monaten gefrorenem Boden zu überstehen. Doch ihr machte es nichts aus und sie machte sich weiter daran, das Gewächshaus durch entschlossenes Wachstum und fiese Stacheln zu erobern.

Zudem hat sie es mit mir verscherzt, da sie trotz herrschaftlichem Standort nur ein paar, wenn auch exquisite, Blüten pro Jahr produzierte. Das Gewächshaus ist nun, im Frühjahr 08 voll mit ihrem dichten Wuchs.

Ich habe beschlossen, sie mit langen Zangen nach und nach zu kappen, bis ich an ihre Wurzeln komme und sie ausgrabe.

Wenn Sie also nach dem Frühjahr 2008 in meinen Garten kommen, und das Gewächshaus voller Mermaid sehen, dann dürfen Sie mich getrost einen Feigling nennen…
Nachtrag:
Sie wurde im Herbst ausgepflanzt und erfror gleich im ersten Winter… R.I.P.

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Perle d ´Or


Eine wunderschöne Rose. Eine Farbe, die ich sehr gern mag. Sie sieht empfindlich und kostbar aus, ist hier aber sehr wüchsig und robust. Sie wirkt in der Blüte manchmal schön zerzaust und willkürlich – bis sie plötzlich ihre eigene Ordnung wiederherstellt, indem sie ihre Blütenblätter nach unten legt und dann wirkt, als hätte sie jemand über einen flachen Stopfen oder Knopf gelegt.
Ich finde sie einfach süß!

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Mme Hardy falsch

Mme Hardy falsch

Alba?


Zunächst hatte ich ein ganzes Jahr lang gezweifelt an meiner Fähigkeit, Besonderheiten von Rosenklassen zu erkennen. Ich las damals, die Mme Hardy weise die klassischen Merkmale der Damaszener-Rosen auf; die Stacheln vor allem ließen mich doch zur Erkenntnis kommen: diese Rose ist keine Mme Hardy! Denn Stacheln besaß sie einfach nicht!
Aber in vielen Abbildungen der typischen Damaszener-Rose Mme Hardy erkannte ich meine – tja, meine Mme Plantier!! wieder, als die sich die Mme Hardy herausstellte.
Deshalb steht diese falsche Mme Hardy in der Sammlung bei den „Noisette-Albas“.

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Mme Plantier

Mme Plantier

Alba?


Plantier 1835
Von Schütt
Sehr schöne robuste, wüchsige und blühfreudige Rose. Mir hat sich noch nicht erschlossen, was diese Rose mit Alba-Rosen verbindet. Aber zweifellos ist sie eine Must-Have-Rose.
Sie steht in der Sammlung in der Gruppe „Noisette-Albas“.

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Mme Legras de St. Germain Mathias

Mme Legras de St. Germain Mathias

Alba ?


Diese Rose steht als wurzelechter Steckling in der Gruppe der „Noisette-Albas“ und entspricht den Rosen unter dem namen Mme Plantier, die in der Sammlung stehen.
Allein, daß diese Rose sehr leicht aus Stecklingen zu ziehen ist, läßt schon an der „Alba“ ein wenig zweifeln…
Gerade weiße Albas weigern sich beharrlich, sich über Stecklinge vermehren zu lassen.

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Perle von Weissenstein

Gallica, Schwarzkopf 1773


Die hochberühmte, die erste deutsche Züchtung!
Oft geschmäht, nach dem Motto: niemand hat je eine nicht vermatschte Blüte bei ihr gesehen.
Aber – selbst im regnerischen Blütenjahr 2007 hat sie mir schön geblüht!
Frau Brumme sagte mir dazu etwas sehr interessantes: diese Rose scheitere nicht an der Feuchtigeit, sondern an der Sonne! Das sollte man wirklich mal beobachten.
Und ich werde auch mal überprüfen, ob sich nicht doch ein falsches Exemplar eingeschlichen haben sollte.

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Berkenthinerrose

Fundrose


Fundrose aus Schleswig-Holstein,
Die 3 ersten Bilder fotografiert im Garten von Klara Meins.
Das Vergleichsbild habe ich gemacht, weil in einem Gartenforum diese Rose als „Bijou des Prairies in Karben“ identifiziert werden sollte.
Bijou des Prairies in Karben ist (nach Aussagen von Ralf Berster und eigenen Beobachtungen) gleich der Geschwinds Orden, die in meinem Rosenpark wächst und ich habe sie deshalb verglichen und es kann keinerlei Verwechslungsgefahr bestehen: diese beiden Rosen sind nicht identisch!

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Schmiede-Alba

Alba, Fundrose


Stammt aus Schleswig-Holstein, wird dort angeblich oft als „Alba Nivea“ bezeichnet.
Diese spezielle Rose allerdungs habe ich in Schleswig-Holstein bisher nur fotografiert, sie ist nicht in der Sammlung unter den anderen „Alba nivea“ aus Schleswig-Holstein.

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Hausrose Ballenhausen

Centifolie, Fundrose


Der Besitzer des Hauses, in dessen Vorgarten diese Rose stand und steht, sagte, daß sein Urgroßvater das Haus gebaut habe und diese Rose als Hausrose nach erfolgreichem Bau ans Haus pflanzte.
Wir schätzen des Alter dieses Hauses auf etwa 1880.

2008: inzwischen haben mich meine Centifolien-Fundrosen das Fürchten gelehrt: einmal sind alle Blütenzeitpunkte und Blütenformen der Fund-Centifolien verschieden, ein anderes Mal, wie im August 2007, reagieren alle gleich und sehen alle gleich aus. Im August 2007 blühte nämlich die Riege der Fund-Centifolien geschlossen nach, und zwar mit größerer Blütenzahl und in großen Büscheln.

Zu erwähnen ist, daß ich eine „Lippoldsberg“ bzw. Centifolia „Typ Kassel“, welche für ihr Nachblühen bekannt ist, als Vergleichsrose dazugepflanzt hatte in Anbetracht der räumlichen Nähe zu Kassel und Lippoldsberg.
Pikant dagegen ist es, daß eben jene Lippoldsberg von Schütt fast die einzige Centifolie auf dem Centifolienvergleichsbeet war, die nicht nachblühte….

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Freiboth Rosdorf

Centifolie?, Fundrose


Diese schöne Fundrose scheint mit der Rose „Apfelbaum Bremke“ und „Scheden Raiffeisenstraße“ sowie „Buchner Bremke“ identisch zu sein.
Sie scheint also in der Region verbreiteter gewesen zu sein.
Bisher hat aber noch niemand sich bei ihr an irgendeine andere Rose erinnert gefühlt, obwohl es Rosenkennern gleich auffällt, wenn sie im Reigen der Fundrosen ein zweites Mal steht, sie ist also im Ansehen schon einprägsam und besonders.

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Hofrose Klein Schneen

Gallica, Fundrose


Als ich sie sah, vermutete ich sofort, was ich hier vor mir haben könnte: eine Kreiselrose, Rosa x francofurtana. Der kreiselförmige Blütenkelch brachte mich auf den Gedanken, obwohl ich noch niemals zuvor eine Kreiselrose gesehen hatte.

2008: diese Rose ist sehr vermehrungsfreudig über Ausläufer. Sie ist recht gesund und macht keine Hagebutten.
Ich habe inzwischen eine zweite francofurtana aus der Region und noch scheint es, als sei die zweite weniger gefüllt als die Hofrose.

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Fulda Göttingen

Moosrose, Fundrose


Eine Rose, die sehr variabel zu sein scheint; als ich sie an ihrem Ursprungsplatz in Göttingen sah, habe ich sie kaum als Moosrose erkannt, so zahm waren Stacheln und Moos.
Jetzt im zweiten Jahr nach der Umsiedlung habe ich erstaunt auf den neuen Austrieb vom letzten Jahr gestarrt: sie scheint sich Muscosa Rubra zum Vorbild genommen zu haben! Sehr stachelige Beine hat sie!

2008: sie ist eine sehr kräftig wachsende Moosrose, die ungeschnitten auf den frischen Böden hier zwischen 1,5 und 2 Meter groß geworden ist.

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Friedhof Spanbeck

Portland, Fundrose


Auch eine Rose mit Geschichte: vom Rosengeber seinerzeit einmal bei Umbauten aus den Fugen einer Bruchsteinmauer der Schule gerettet. Der Retter meinte aber, daß diese Rose ursprünglich vom Friedhof in Spanbeck stammt.
Er erinnert sich dieser Rose schon seit vor dem 2. Weltkrieg.
Sie ähnelt der Rose de Resht, ist auch mehrfachblühend, hat aber bisher kleinere Blüten und sie ist der Liebling unter den Besuchern der „Regionalen Rosen“ bisher.
Sie duftet auch sehr schön!
Sie ist aufgepflanzt zum Vergleich mit Rose de Resht.

2008: die Aufpflanzung hat eindeutig erwiesen: es ist Rose de Resht, die kleinen Blüten waren standortbedingt.
Ein weiterer Fund der Rose de Resht, der sicher vor dem angeblichen Einführungsjahr von Frau Lindsay liegt.

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Feichtner Moos

Moosrose, Fundrose


Diese Moosrose bekam ich von Marita Protte.
Wunderbar dunkel in der Blüte, dazu passend dieses dunkle Moos. Sie gefällt mir sehr gut.
Unser Verdacht ist die relativ junge Moosrose Black Boy von Kordes (1958) Dazu paßt auch, daß sie in der Farbe und in der Knospe relativ edel wirkt.
Ich hatte mich bemüht, einen wurzelechten Ableger meiner Black Boy zu ziehen für den Vergleich. Ein relativ kurzer Ausläufer an der Mutterpflanze schien mir geeignet; ich schnitt die Wurzel ein und harrte 2 Jahre, bis ich den Ausläufer abtrennte. Leider war da garnichts an kleineren Wurzeln entstanden; folglich hat es dieser Ableger auch nicht geschafft.
Eine moderne Rose ist eben keine Gallica ;-).

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Ballenhäuser Schleichweg

Alba, Fundrose


Ich fuhr ein halbes Jahr täglich auf dem Weg zur Arbeit an ihr vorbei; ein Ausläufer hatte sich aus einem Garten durch eine undurchsichtige Hecke an einen Grabenrand geschlängelt. Sie war die erste der vielen Fundrosen, die sich inzwischen einge“funden“ haben.
Arbeitstitel lautet bisher: „Great Maidens Blush“ – zumindest dem Sangerhäuser GMB-Exemplar scheint sie bisher zu gleichen.
Sie steht in der Sammlung nun in der Gruppe „Maidens Blush“.

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Apfelbaum Bremke

Centifolie?, Fundrose


Stand in Bremke unter einem Apfelbaum und zeigte auch Tendenzen, durch den Baum hindurchzuklettern.
Sehr robust und wüchsig, ich habe mehrere Exemplare, auch an den ungünstigsten, nassesten, bodenhärtesten Stellen mit Verdichtung – diese Rose scheint aber auch garnichts übel zu nehmen! Sie soll nach Angaben des Besitzers etwas nachblühen, wenn man sie gleich nach der Blüte schneidet.

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Alba Bühren

Alba, Fundrose

zum Rosenvergleich: Alba Bühren


Ich fand sie völlig durch eine Bruchsteinmauer hindurchwachsend, aber sehr mit Rost befallen; sie teilte diese Mauernische aber auch mit anderen Sträuchern und wurde ziemlich bedrängt.
Sie schockiert wie viele andere weiße Albas auch nach dem Umsetzen gern mal mit einer nahezu ungefüllten Blüte ohne „Engelsblut“ zwischen den anderen typischen Blüten.
Sie steht in der Sammlung in der Gruppe „Maxima mit Engelsblut“.

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Borchard Nesselröden

Centifolie, Fundrose


Morgens früh um 7 Uhr erreichte mich ein Anruf, der das Angebot brachte, diese Rose zu besuchen und einen Ausläufer zu bekommen.
Sie hatte wenig Wurzeln, als sie dann zu mir kam, sah auch eine ganze Weile schlecht aus und trieb nicht, aber dann stellte sich heraus, daß sie wohl lediglicherst einmal unterirdisch Wurzeln gebildet hat, denn sir trieb Mitte Juni und blühte dann geich im Juli. Also eine sehr robuste Rose!
Sie kann auch klettern!