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Andenken an Ronald Haase

Moderne Strauchrose



Schade 2016
Diese Rose ist benannt nach dem Rosenfreund Ronald Haase, der im November 2015 plötzlich und unerwartet im Alter von 43 Jahren verstorben ist. Er war engagierter Moderator im Garten- Forum Garten-Pur.

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Dieser Sämling ist sehr blühfreudig, ist schon auf dem Veredelungsfeld bei der 3. Blüte, was selten geschieht.
Er ist sehr gesund und wuchsfreudig, vor allem läßt er sich offensichtlich gut vermehren, von 10 Veredelungen gibt es 10 Pflanzen.
Er duftet frisch, ein wenig nach Wildrose. Ich nehme an, daß er seinen älteren Geschwistern wie Blue Tango und Edith ähnelt im Wuchs; die sind sehr starktriebig und richtige Strauchrosen, selbst hier in unserem kalten Klima deutlich über einen Meter.
Ich vermute, daß er an einer Wand oder sonst an einer Klettermöglichkeit auch klettern könnte.

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Schön Ingeborg

Remontantrose



Kiese 1921
Wunderschön finde ich sie. Aber, sie braucht schon ideale Bedingungen um schön zu wachsen und gesund zu sein.
Das kann ich ihr nicht bieten, der Boden im Park ist sehr bescheiden.
Trotzdem habe ich sie schon einmal nachgepflanzt, weil sie einfach so schön und besonders ist ;-).

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Belle de Terre Franche

Gallica, Damascena



Louette o.J.
Vor ein paar Jahren aus einer Sammelbestellung, weil sie als apricotfarbene Gallica galt und „man sie haben mußte!“.
Apricotfarben ist sie hier bisher nur mit einem kleinen Hauch gewesen, ähnlich dem Engelsblut der Albas.
Und sie hatte im Park einen schweren Stand und hat schattig unter den großen Strauchrosen etwas gebraucht um überhaupt mal zu blühen. Die Blüten sind sehr schön! Erreichen manchmal eine ziemliche Perfektion in der Anordnung der Blütenblätter.
Der Strauch ist sehr stachelig, vielleicht hat sich ja Damascena dazwischengemischt.
Muß man sie haben? Nur, wenn man die „weißen“ Alten Rosen haben muß. Aber sie kann trotzdem auch den Nur-Liebhaber erfreuen, nicht nur den Sammler.

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Marbree Karben

Gallica



Diese Rose stammt vom Rosenhang in Karben. Es sollte doch eigentlich kein Problem sein herauszufinden, wer sie (die als Ausläufer ergraben wurde) eigentlich ist, weil es ja dort eine Liste der gepflanzten Rosen gibt.

Aber weder Ralf Berster hat eine Idee noch ich. Das heißt, ich habe zwar eine Idee, muß es aber noch prüfen, denn die, die es sein könnte ist auch unter unterschiedlichen Namen unterwegs ;-).

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Ännchen von Tharau

Ännchen von Tharau

Alba-Hybride


Ich kaufte für viel Geld in den USA eine unbekannte Alba, Oak Garden Alba genannt. Sie wuchs gut an, sie blühte sehr schön verhalten lila-altrosa mit Grau gedämpft.
Dann stellte sich heraus: es ist die Namensschwester der schon aus deutschen Volksliedern bekannten adeligen „Ännchen von Tharau“.
Nunja, das ist noch nicht ganz Eulen nach Athen tragen, aber ein wenig davon hat es schon. Ich besaß bis dahin jedenfalls kein Exemplar dieser Alba-Hybride, insofern ist es kein großer Schaden. Nur hätte ich erheblich günstiger an diese Rose kommen können.
Sie wächst wurzelecht sehr gut, bildet schon nach zwei Jahren, nachdem sie als 15-cm-Steckling angekommen ist, einen großen Strauch mit über einem Meter Höhe und Breite.

2010: sie steht nicht bei den Albas in den Vergleichsbeeten, aber in unmittelbarer Nähe. Ich werde mir zu ihr noch einen Vergleich anschaffen müssen. Klettern tut sie bei mir nicht und ich wäre nach meinen Kriterien eigentlich bereit, sie als „Normale“ Alba durchgehen zu lassen. Einzig der Neuaustrieb zeigt deutlich, das mehr als Alba in der Rose steckt.

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Charles de Mills

Gallica


Eine der schönsten dunklen Gallicas. Sehr variabel aber in Farbe und Form, abhängig vom Standort und von den verschiedenen Jahren.

In Sangerhausen steht eine „Bizarre Triomphant“, die aus L´Hay stammt und in Sangerhausen als „Charles de Mills“ gekennzeichnet ist.

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Fantin Latour

Centifolie, unbekannte Herkunft, wahrscheinlich erst um 1900


Ein Blütenwunder! Hier stimmt es wirklich, wenn es heißt, dass eine Rose über und über voller Blüten sitzt. Sie ist bis auf leichte Mehltauanflüge sehr gesund, sehr wüchsig, vier Quadratmeter nimmt sie ein bei uns, obwohl sie auf Schotter und Bauschutt steht. Sie duftet wunderbar! Wer Platz hat und eine „richtige Rose“ sucht, sollte sie pflanzen!
Bei uns ist sie im letzten Jahr (06) umgekippt, weil sie sich doch sehr auf ihr Kosett gestützt hatte. Nur war das Holz desselben angegriffen und knickte ab. Fantin lag in einem mehr oder minder wüsten Haufen bis zur Erde gedrückt und gab dennoch noch einen ansehnlichen Haufen ab. Wenngleich sie meist als stachellos bezeichnet wird, haben wir bei Gelegenheit des Aufrichtens gemerkt, daß man dem nicht uneingeschränkt zustimmen kann…
Sie steht übrigens verwoben mit Ulrich Brunner, der fast unter Fantin verschwindet, es aber dennoch immer wieder schafft, sich durch Fantin Latour hindurchzuwachsen und ein paar Blüten auf den gemeinsam genutzten Zaun zu legen und den Nachbarn zu erfreuen…

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Jacqueline du Pré

Moderne Strauchrose, Harkness 1988


Ach, welch Rose, welch Name! Namensgeberin wie benannte Rose sind meiner Meinung nach gleich exquisit und gut zum Klassiker geeignet. Möge der Rose ein längeres Leben beschieden sein als ihrer Namensgeberin!
Ich glaube, man könnte die klare weiße Rose niedlich finden, was ganz schrecklich wäre, wenn man denn nichts außer den weißen Blüten und den auffallend rosafarbenen oder dunkelrostroten Staubfäden von ihr sehen würde. Lassen Sie sich’s gesagt sein, das ist ein Irrtum! Ebenfalls wäre im Irrtum, wer eine Rose mit dem Habitus und der Wirkung einer Wildrose in ihr vermutet. Sie ist eine gut wachsende Strauchrose mit relativ großen Blüten für eine nur wenig gefüllte Rose und vor allem: sie wirkt edel, elegant, erhaben. Ich denke mir, in dieser Richtung könnte eine neue Züchtungsrichtung gehen, denn mit den Romantikrosen muß es ja irgendwann auch einmal wieder weniger werden…
Und sie ist auch eine Hagebuttenträgerin, eignet sich also wohl sehr gut zur Züchtung! Und schön sind sie auch!

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Margaret Merrill

Floribunda, Harkness 1977


Achja, eigentlich eine schöne Rose, mit Duft, für eine „Beetrose“ war sie auch recht wüchsig. Aber oh weh, im Winter 2006 ist sie an allen Standplätzen heftig zurückgefroren. Bisher war sie zwar auch von Pilzen befallen, hat das aber wieder überwunden. Ob das lange gut geht, wenn sie so heftig zurückfriert, wage ich zu bezweifeln!

Aber einen schönen Duft hat sie.

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Rosarium Uetersen

Strauch- oder Kletterrose, Kordes 1977


Ein eindrückliches Pink, das sich nur schwer kombinieren und fotografieren lässt, macht diese Rose unvergesslich. Sie gehört nicht gerade zu meinen Lieblingen, zu sparrig-kletterrosenmäßig wächst sie mir, zu oft haben mir beim Schnitt oder Aufbinden ihre bösartigen Stacheln die Hände blutig gestochen, und doch: fast nie ohne Blüten finde ich mich bei ihr ein, wenn Wetter oder Stimmung mal richtig Farbe brauchen. Sie blüht fast immer überbordend, verschwenderisch. Und hat zudem noch einen Wildrosenduft.

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Agnes und Betha

Kletterrose


Eine der Züchtungen des Augustinermönches Bruder Alfons. Im Kloster Germershausen im Eichsfeld, nicht weit von uns entfernt, hat er eine Weile gewirkt und gezüchtet.
Man liest meist Agnes und Bertha; dieser Name ist falsch, denn es heißt wirklich Betha. Agnes und Betha waren zwei Nichten des Züchters, die eine hieß Elisabeth und -betha ist ein Kosename der aus ihrem Namen gebildet wurde.
Ich habe sie noch nicht sehr lange; sie ist wie viele der Züchtungen des Klosterbruders auf den ersten Blick nicht sehr auffallend; kleinblütig, aber dafür mit einer Vielzahl von unaufgeregten leicht gefüllten Blüten in die Rose fast vollständig bedeckenden Blütentrauben.
2008:
Erst jetzt nach einiger Standzeit, kann ich berichten, daß diese Rose eine sehr schöne Ausstrahlung hat. Nun möchte ich sie nicht mehr missen.

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Frederic II. de Prusse


Der Preußenkönig steht schon inzwischen als größerer Strauch in der Vergleichsgruppe der dunklen Alten Rosen.
Ich fand ihn ja auch schon vorher schön, habe ihn in Sangerhausen auch schon angeschmachtet und als er in den Jahren zuvor im Gallica-Beet stand war er auch schon gut, aber in 2008 hat er mich wirklich fasziniert!
Als eine der ersten Rosen im Rosenpark begann er zu blühen und war auch durch den späten Frost bei den früh austreibenden Rosen geschädigt, wie fast alle einmalblühenden Rosen in diesem Jahr. Und er hat eine enorm lange Blütezeit, 2 Wochen länger etwa als seine Kumpels aus der gleichen Gruppe, zumindest die die im Jahr 2008 dort schon stehen.
Und er machte eine tolle Farbveränderung durch! Einmal fast so dunkel wie die Erinnerung an Brod, dann rot-violett wie man es z.B. von La Ville de Londres kennt und dann bleicht sie gar zu fast hellrosa aus und zum Schluß wurde sie dann noch einmal sehr bläulich.
Wenn man das einmal tagtäglich betrachtet hat, kann man nur wieder denken, wie naiv man früher einmal war, wenn man eine Rose irgendwo sieht, sie vielleicht auch fotografisch dokumentiert und dann behauptet: diese Rose sieht SO aus Doppelpunkt. Denn bei dieser Verwandlung sind ja noch nicht einmal klimatische Bedingungen und verschiedene Bodenverhältnisse berücksichtigt.
Wie auch immer – diese Rose ist einfach wunderschön und dabei sogar noch gesund. Ich freue mich sehr, sie in der Sammlung zu haben.

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Souvenir d´ Alphonse Lavallée

Remontanthybride


Verdier 1884
Mit dem Namen dieser Rose soll auch eine mehr pink- oder rosafarbene Rose unterwegs sein, vor allem auch in Deutschland. Meine Variante stammt von Guillot aus Frankreich und war im Jahr 2006 der absolute Rosenhöhepunkt für die Besucher des Offenen Gartens. Also wenn Besucher atemlos kamen und sagten: Sie haben da eine Rose… war es diese Rose, die man versuchsweise und meist richtig nannte.
Sie ist gesund, duftet traumhaft und scheint die Angewohnheit zu haben, sich erst mindestens zwei Jahre an einen neuen Platz zu gewöhnen, bis sie zu blühen beginnt.

Ein paar Jahre später ;-).
Diese Souvenir d´Alphonse Lavallé steht seit ein paar Jahren hier neben dem Souvenir du Docteur Jamain, weil ich ziemlich davon überzeugt bin daß es sich hier um dieselbe Rose handelt. Dort steht auch noch Prince Camille de Rohan; aber hier steckt doch jemand nicht gern Gesehenes im Detail! Im einen jahr friert eine der 3 Tot (spricht nicht unbedingt dafür daß sie gleich sind…) im nächsten jahr wird die andere überwuchert vom geranium und den astern und ist verschieden bevor wir es bemerkt haben, 2 Pflanzen fielen den Wühlmäusen zum Opfer. So kann ich nur weiter „mit ziemlicher Sicherheit behaupten“ sie seien gleich, wirklich beweisende Fotos von allen dreien habe ich immer noch nicht machen können. ich bin für 2017 aber guter Hoffnung ;-).

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Lilac Charm

Floribunda


LeGrice 1962
Diese Floribunda hat wirklich Charme! Und sie ist, was ich bisher gesehen habe, die zarteste und reinste unter den morbidfarbenen Rosen. Sie hat das erste Jahr hier im Kübel zugebracht und muß jetzt erst einmal zeigen, wie sie sich im rauhen Freiland wohl verhalten wird.

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Alba Herbst

Alba, Fundrose


Eine der „Jahreszeiten-Albas“, wie ich sie bei mir nenne. Denn unter den ersten Alba-Fundrosen aus der Region Göttingen waren eine von einer Frau Herbst und eine von einer Frau Sommer. Als dann aus Mecklenburg-Vorpommern noch eine von einer Frau Winter dazukam, war klar, daß sie alle drei ihren jahreszeitlichen Arbeitsnamen tragen sollten…
Die Alba Herbst steht in der Gruppe der „Maxima mit Engelsblut“.

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Alba Unterlage Vockenberg

Alba, Fundrose


Diese Rose wurde als Ausläufer der „Weisse aus dem Ostviertel“ ausgegraben und entpuppte sich dann überraschend als andere Alba. Hier stehen sowohl der ursprünglich ausgegrabene Wurzelstock als auch ein neuer Ausläufer, Beide sind die „Unterlage Vockenberg“.
Diese Rose steht in der Sammlung in der Gruppe „Semiplena“.

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Foliacea

Alba ?


Diese Rose entdeckte ich im Katalog von Love in Dänemark. Wie es sich gehört, bei den Centifolien. Trotzdem hatte mich die Beschreibung, obwohl mein Dänisch nicht besonders gut ist *hüstel* interessiert.
Die Rose war leider sehr angegriffen und ich pflanzte sie erst einmal in einen Container. Und da sie von dieser Behandlung nicht besser wurde (was aber an meiner Behandlung von Rosen in Töpfen lag und nicht an der Rose) machte ich Sicherheitskopien.
Die Rose aber erinnerte mich doch dann wirklich an eine Alba, eine Centifolie jedenfalls ist es nicht!
Sie steht in der Sammlung bei der ganz mutig von mir „Vix Spinosa“ genannten Gruppe.
2010: nun, ob sie eine Alba ist oder nicht, kann ich nicht sicher beantworten; jedenfalls gehört sie nicht in die Vix-Spinosa-Gruppe. Eher in den Umkreis von Chloris, von der ich auch nicht sicher behaupten wollte, sie sei eine Alba.
Zumindest aber ist es eine sehr interessante Rose, weder die Alba Foliacea noch die Centifolia Foliacea.
Eine sehr schöne besondere Rose! fast stachellos, relativ kleinbleibend für eine Alte Rose.

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Mme Hardy falsch

Mme Hardy falsch

Alba?


Zunächst hatte ich ein ganzes Jahr lang gezweifelt an meiner Fähigkeit, Besonderheiten von Rosenklassen zu erkennen. Ich las damals, die Mme Hardy weise die klassischen Merkmale der Damaszener-Rosen auf; die Stacheln vor allem ließen mich doch zur Erkenntnis kommen: diese Rose ist keine Mme Hardy! Denn Stacheln besaß sie einfach nicht!
Aber in vielen Abbildungen der typischen Damaszener-Rose Mme Hardy erkannte ich meine – tja, meine Mme Plantier!! wieder, als die sich die Mme Hardy herausstellte.
Deshalb steht diese falsche Mme Hardy in der Sammlung bei den „Noisette-Albas“.

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Everblooming Moss

Moosrose, Rolf Sievers


Eine öfterblühende Moosrose, die von Rolf Sievers in Deutschland gezüchtet wurde.
Er hat sie nicht für die Einführung und Verbeitung vorgesehen, wie er mir sagte, weil sie unter Regen leide.
Er verschenkte seine Rose an einen Bekannten und war dann sehr erstaunt, diese Rose unter dem Namen Everbluming Moss bei einer Rosenschule vorzufinden.
Ihn ärgert es, weil er nicht die erhoffte Bezahlung für seine Mühen bekam und vor allem, weil er meint, daß er viel bessere zu bieten habe und diese Rose seinen Ruf schädigen könnte.
Ich kann eigentlich alle Seiten verstehen, bin aber trotzdem sehr froh, daß diese wunderschöne Züchtung von Rolf Sievers so in den Handel gelangt ist und habe mir erlaubt, für diese Darstellung den Namen etwas zu korrigieren…
Nun zur Rose selbst: sie ist eine Moosrose mit Englische-Rosen-Blüten und wirklich öfterblühend, auch in diesem Punkt gleicht sie den englischen Rosen.
Sie ist vielleicht etwas schwachwüchsig, aber das kann ich nach einem Standjahr eigentlich noch nicht wirklich beurteilen. Denn vielleicht liegt das auch an den Wühlmäusen, die es gerade auf sie abgesehen zu haben scheinen!

Nun noch eine Anregung zu den Züchtungen von Rolf Sievers: er gibt keine Rosen seiner Züchtung heraus für die nicht ein in seinen Augen gerechter Preis bezahlt wird. Der Käufer kann dann die Rose registrieren lassen und Lizenzen vergeben.
Ich habe leider nicht das Geld, seine Rosen zu kaufen, jedenfalls im Moment nicht. Wenn ein Rosenfreund, der das hier liest, überlegen sollte ein wenig Geld anzulegen, sollte er mal die Aktienpakete beiseitelegen und sich die neuen Rosen von Rolf Sievers ansehen!

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Darlows Enigma

Moschata


Soll eine Fundrose aus den USA sein.
Ich hatte sie 2006 veredelt. Und ich dachte: ach, so eine unscheinbare, kleine weiße Rose, naja, was solls, wenn der Geber meint, ich soll sie unbedingt veredeln, mach ich das.
Aber, sieh an, sie ist nicht nur liebreizend und öfterblühend bzw. dauerblühend, sie duftet auch sehr gut und stark.
Was ich bisher gesehen habe, liegt der Reiz vor allem darin, daß sie sehr zart ist im Laub und in der Blüte, aber stark im Wuchs und gesund.
Ich kann inzwischen denn das „Tamtam“ um diese Rose doch besser verstehen…

Sie blüht, sobald sie etwas älter ist, bis zum Winter und zum Laubfall der Rosen, die Hagebutten zwischen den Blüten.

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William Shakespeare 2000

Englische Rose


Austin 2000
Diese Rose habe ich in einem Baumarkt gekauft, ich muß es gestehen…
In aller Eile dran vorbeigelaufen, wie immer mal eine Nase reingesteckt und gedacht: nein, die lohnt das Kaufen nicht! – aber leider: diese lohnte!
Sie ist inzwischen eine meiner beiden besten (oder sagen wir eine der zwei annehmbaren …) Englischen Rosen.
Und ich nahm damals an, es sei die William Shakespeare, die alte, 1987 eingeführte, die noch abverkauft wurde, weil die neue kam.
Aber mir scheint diese volle Blüte und der Wuchs doch eher nach der 2000 er auszusehen…

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Schloß Friedenstein

Rambler


Multiflora
Schmidt 1915
Fotografiert in Sangerhausen
Ich habe einen Steckling einer Schloß Friedenstein, die ursprünglich von Weingart stammte und halte sie für Veilchenblau. Das wird sich aber in den nächsten Jahren herausstellen, denn ich habe sie im Rosenpark nebeneinander gepflanzt an einen Zaun, der als „Raumteiler“ den Schaugarten vom Kompost- und Arbeitsplatz trennt. Bin mal gespannt.

Dieser Rambler in Sangerhausen erinnert mich eher an „Rose-Marie Viaud“.

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Kießling Osnabrück

Fundrose


Gallica
Sehr robuste, schöne und leider recht variable Fundrose aus dem Kreis Göttingen, die aber ursprünglich aus Osnabrück stammt.
Sie verblaut, was ich immer sehr attraktiv finde. Ausläufer treibt sie eine Menge, wird hier etwa 70 cm hoch und bildet einen dichten Strauch.

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Suntan

Miniaturrose


Diese Miniaturrose habe ich zuerst in Sangerhausen gesehn und sofort beschlossen, daß ich sie auch haben müsse.
Sie hat einen reinen Farbverlauf, der mir gut gefällt und sieht auch bei schlechtem Wetter gut aus.
Blüten erneuern sich ständig.

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Olèni

Olèni

Alba


Ein Sämling einer Albarose von Sabine Schumacher, einer Internet-Garten- Bekannten.
Im Prinzip könnte man ihn auch unter den halbgefüllten, also den Suaveolens einteilen.
Warum noch ein Sämling einer Alba von diesem Typus? Tja, weil dieser Sämling etwas ganz besonderes hat: er wird nicht sehr groß. Hier ist er über ca. 40 cm im dritten Standjahr (2010) nicht hinausgekommen.
Leider hat er aber schon Chinensis-Blut in sich, wie ich behaupten möchte, denn sein Blattwerk ist etwas pilzanfällig, Sternrußtau. Aber das wird noch zu beobachten sein. Noch ist ein Urteil sicher zu früh.
Jedenfalls hat er 2010 schon sehr gut geblüht und er beeindruckt durch den für Alba-Rosen ungewöhnlich dichtbelaubten Strauch.
Zeigt mal wieder, daß man mit weißen Albas mehr kreuzen sollte!

2013:
Diese Rose ist wirklich außergewöhnlich! Wird nicht höher, sondern nur breiter und blüht sehr gut und zahlreich, auch recht früh.
Hat tatsächlich weiterhin in manchen Jahren etwas Sternrußtau, in anderen steht sie sehr gut da, ohne einen Makel! Und scheint für Rost nicht anfällig zu sein.

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Rosa Hesse

Rosa Hesse

Alba, Fundrose


Fundrose aus einem Garten in der Nähe von Göttingen.
Sie steht momentan bei den Celestes. Und ist gerade jetzt im Februar 2011 für mich ein Ärgernis:sie stand zunächst bei Félicité Parmentier, aber dort gehörte sie nicht hin. Ich dachte:achso, in Wahrheit ist sie… tja, und alles war klar. Zumindest als sie blühte. Da wußte ich es noch und konnte mir einfach nicht denken, daß ich es vergessen würde. Also: Maidens Blush oder Celeste? Das war die Frage, als sie gestern umgepflanzt wurde.
Und hat mir die Erkenntnis geliefert, daß beide zu meinem großen Erstaunen im Winter nicht sicher zu unterscheiden sind!