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Ascot

Moderne Strauchrose


Evers 2007
Einfach mal irgendwann mitbestellt, nicht viel erwartet und sehr angenehm überrascht! Blüte erinnert an Pomponella, ist aber schöner in der Farbe und die Blüte ist etwas größer und edler ausgeprägt.
Steht noch nicht so lange wie Pomponella, aber falls sie auch noch so klettermäßig drauf wäre wie sie, wäre diese Rose bestimmt ein Liebling. Bisher aber verhält sie sich noch ruhig.

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Lavendula

Floribunda


Kordes 1965

Ha!
Das ist das verkannte Genie unter den „blauen“. Relativ frosthart, relativ wüchsig, relativ gesund. Und dabei eben nicht normal „blau“ sondern sie hat diese milchkaffeefarbene, milchkakao- oder sandfarbene Tönung dabei die es nur so selten gibt.
Ein Must-have!!

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Henri Coupé

Remontanthybride



Barbier 1916

Diese stammt aus Sangerhausen, ist eine sehr schöne rosenrosa öfterblühende Alte Rose. Sie soll abstammen von Frau Karl Druschki und Gruß an Teplitz („Avec Gruss an Teplitz (rouge), elle a donné Henri Coupé (rose saumoné)“ ). Ihr fehlt ja auch das beschriebene Lachsfarbene.

Ich weiß nicht, wie ich mir eine solche Kreuzung vorstellen würde, aber wohl anders als diese Rose.

Aber egal, ob sie es wirklich ist, die unter diesem Namen einmal eingeführt wurde – man bereut es sicher nicht, diese Rose in seinen Garten zu holen.

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Uetersener Klosterrrose

Kletterrose



Evers 2006

Eine Rose, die ich mir „einfach mal so“, versuchsweise, in den Park genommen habe, immer auf der Suche nach Kletterrosen, die hier auch tatsächlich klettern.
Schon ihre Triebe und Blätter sind ungewöhnlich für die normalerweise erwarteten Kletterer, nicht wie Teeyhybriden oder Floribundas. Ihr Laub ist eher grob und nicht glänzend – alles hoffnungsvolle Voraussetzungen nach meinen Beobachtungen. Dann die erste Blüte im Jahr 2012. Uuh – Mumienrose!
Dann, im Jahr 2013 produzierte sie nur noch schöne duftende, rundliche, dann sich öffnende Blüten mit schönen gelben Staubgefäßen. Ich bin bisher von ihr angetan, sie sollte nur das Mumienjahr bitte nicht wiederholen. Und auch nicht das Rosablühen bei Kälte zu oft machen – sie steht nämlich im Gelb-weißen Beet und da liebe ich das nicht so ;-).

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Night Owl

Night Owl, Kletterrose, Carruth 2005

Mal wieder eine Rose von einem meiner Lieblingszüchter!
DIESE Farbe und dann kletternd? Ich war sehr gespannt.
Als Stecklingsmaterial eines Jahres im Herbst aus der Schweiz zu mir gekommen. Als viele Rosen im Winter dem Frost zum Opfer fielen, hielt dieser Steckling durch – wenn er auch sehr winzig war. Night Owl brauchte drei Jahre zur ersten Blüte. Inzwischen hatte ich mir aber auch, weil ich nicht warten konnte, eine veredelte im Ausland besorgt. Ich pflanzte sie im Herbst 2012 beide – erst aus Versehen, dann weil dachte: prima, kann man dann doch toll veredelt und wurzelecht vergleichen.
Tja, könnte man – wenn ich nicht vergessen hätte einzutragen, welche Rose welche war ;-).
Da hilft nur Nachbuddeln….
Jedenfalls hat sie im Sommer 2013 mehrmals spektakulär geblüht, bin hin und weg. Jetzt allerdings heißt es abzuwarten, ob sie hier bei uns auch klettert!

2014: Klettern kann man das nicht nennen, sie könnte aber eine langsam wachsende Kletterrose/große Strauchrose sein, wie viele kleine Kletterrosen sonst auch. Moonlight Kordes oder Westerland als Beispiel.
Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht! Night Owl ist zumindest im Container sehr gefragt – kaum blüht eine, ist sie weg ;-).

Wer mag, kann schauen, ob sie in unserem Onlineshop verfügbar ist!

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Happy Smile



Ein Sämling aus Purple Skyliner, OP.
Miniaturrose.
Benannt nach dem, was mir auf dem Gesicht erschien, als sie mit 12 cm Höhe das erste mal blühte und eine Blütentraube hervorbrachte, die mindestens 15 cm Durchmesser hatte.
Hat eine enorme Leuchtkraft und wirkt erstaunlich anziehend auf das geflügelte Bestäubungsteam. Trotzdem bisher keine Hagebutten.
Schade 2013.

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Crocus Rose

Englische Rose



Austin 2000
Ist auch unter dem Namen Emanuel unterwegs.
Diese Rose ist sehr frosthart und war immer eine der wenigen Öfterblüher, die die strengen Winter fast ohne Schaden überlebt haben.
Eine schöne große Strauchrose, aber ohne die Kletterlangtriebtendenzen vieler anderer Austins.
Duftend, fast nie ohne Blüten – eine tolle Rose!

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Polstjärnan

Rambler



Wasastjerna 1937
Rambler, völlig winterhart, wüchsig, gesund, auch schön – aber das so ziemlich stacheligste Teil im ganzen Park!
Soll etwas jemanden davon abhalten über den Zaun zu steigen oder zu glotzen – voila! Wirksamer geht nicht ;-).

 

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Polareis

Rugosahybride



Rieksta 1963
Diese Rose ist wohl mit dem Namen Ritausma in die Welt geschickt worden und es kursieren einige Geschichten in der Rosenszene, wie sie schließlich als Polareis wieder aufgetaucht ist.

Ich habe sie jedenfalls vor Jahren in Sangerhausen blühen sehen und mußte unbedingt wissen, welche Rose das ist: über und über blühend, die kleinen Reste des Laubs, das man durch die Blüten noch sehen konnte, gesund und glänzend.

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Novas Chiara

Fundrose, Bourbon



Fundrose von Jutta Knop
Einmalblühend. Sie ähnelt den beiden Fundrosen Jana Fay und Wendershausen, die beide nicht zugeordnet werden konnten.
Es ist eine absolut winterharte Rose, die einen schönen Strauch macht und wundervoll duftet! Gesund ist sie auch noch.

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Yellow Charles Austin

Englische Rose



Austin 1981
Wie oft werde ich gefragt. Wie groß wird denn nun diese oder jene Rose? ich sage Immer: es hängt von Boden und Standort und der Behandlung ab.
Mit Klettermöglichkeit, vielleicht noch geschützt oder gar an einer Wand und gut gefüttert eine Kletterrose; reglmäßig im Frühjahr heruntergeschnitten eine schön runde Strauchrose oder mit weniger harten Wintern oder aus Kalkül oder Faulheit selten geschnitten und frei stehend eine große Strauchrose.
Aber wie auch immer: sie macht sich bei uns klasse!

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Boule de Neige

Bourbon, Lacharme 1867


Oft wird über ihre Frostanfälligkeit berichtet. Sie steht bei uns an der Nordseite des Hauses, dort ungeschützt über Winter, friert nicht zurück, vermutlich weil keine Wintersonne Schaden anrichten kann. Sie duftet sehr schön und kann, wenn man ihr Gelegenheit dazu gibt, auch klettern.

2011: Nun, die Winter haben sich geändert und auch die Boule de Neige fällt wie alle anderen oberirdisch dem Frost zum Opfer.
Aber sie hat sich bisher jedesmal wieder aufgerappelt bis über einen Meter – allerdings nur die schattig stehende, nicht die in voller Sonne…

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Colette

Teehybride, Meilland 1994


Eine Rettungsrose aus dem Baumarkt aus dem Ausverkauf. Aus dem hässlichen vertrockneten und heruntergesetzten Ding entwickelte sich im nächsten Jahr eine zuverlässige Strauchrose, gesund und duftend. Trotz ihrer Blütenfüllung wirkt sie immer zierlich, nie plump!

 

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Golden Wings

Moderne Strauchrose, Shepherd 1956


Ein Traum von einer zarten einfachblühenden Rose! Und diese Staubgefäße sind natürlich auch ganz nach meinem Geschmack. Eine Strauchrose, die bei uns im Schatten von Chianti bzw. fast schon unter ihr steht: Und zu meiner Überraschung sieht sie dafür noch recht gesund und wüchsig aus. Sie blüht permanent mit einigen schönen Blüten durch das Jahr.

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Single Cherry

Pimpinellifolia-Hybride, Unbekannter Herkunft


Fotografiert als kleine wurzelechte Rose von Kruchem, in Sangerhausen war sie mir aufgefallen als weithin leuchtender Strauch, etwa 1,5 m hoch, aber von so schön dezenter Form der Blüten, dass die Farbe gar nicht unangenehm knallte. Blüht als Spinosissima recht früh.
Wie alle Pimpinellifolia-Hybriden hier im Rosengarten wurzelecht schnell ausläufertreibend.

 

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White Cockade

Kletterrose, Cocker 1969


Ich habe sie noch nicht sehr lange, aber wenn sie es wirklich ist, sollte sie langsam in ihrem zweiten Standjahr aus der Beetrosengröße in Strauchrosengefilde vorstoßen, um dann zu den Kletterern aufzusteigen; sonst stimmt schon alles überein an dieser Rose mit der Beschreibung und den Bildern der White Cockade, also schließe ich, dass sie sehr langsam klettert.
Ich habe von ihr, dank einer Samenspende von Raphaela Langenberg, etliche Sämlinge, die auch sehr langsam wachsen, aber dafür durchaus hart im Nehmen sind und vor allem gut und zahlreich keimen.

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Great Western

Bourbon


Laffay 1838
Diese einmalblühende Bourbonrose hat ein schier unglaubliches Spektrum an Blütenformen, auch einige Farbvarianten kann sie produzieren.
Ich habe diese Rose in vier Exemplaren unterschiedlicher Herkunft und habe sie auch schon in Schleswig- Holstein und in Mecklenburg gesehen. Meist kann man sie an ihrer Blüte nicht hundertprozentig erkennen, aber ihr charakteristischer braunroter Austrieb, ihre Knospenform und ihre Lust am Wandern verraten sie dann doch sehr schnell, hat man das einmal verinnerlicht.
Ich hatte sie hier von verschiedenen Herkünften, eine bekam ich zum Beispiel unter dem Namen „Walsrode“ (nach dem Fundort) von Christiane Frost, eine andere von einem Rosenfreund aus Mecklenburg-Vorpommern, eine weitere bekam ich aus Dörrigsen im Kreis Northeim. Ich hatte sie an verschiedene Plätze mit unterschiedlichem Boden und mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen gesetzt; und habe sie in den ersten 2 Jahren nicht als gleich erkannt. Dann bekam ich doch einen Verdacht und ich pflanzte sie im neuen Rosengarten zum Vergleich nebeneinander. Wer nun glaubt, sie hätten dort gleich geblüht, irrt! Nur waren die verschiedenen Varianten eben nur zu anderen Zeiten an den verschiedenen Exemplaren zu sehen. Eine Rose jedenfalls, die keck behauptet: ich bin viele!
Nun soll übrigens Weingart eine eher rosafarbene Variante verkaufen. Das wird aber sicher geprüft werden, indem sie beizeiten, sobald also in der Umgebung meiner Great-Western-Sammlung wieder Platz ist, dazugepflanzt wird.
Aus Dörrigsen von meiner Rosenspenderin Frau Parchen bekam ich übrigens die Information, daß Great Western früher in den (Bauern)gärten in der Region häufiger angepflanzt wurde, weil ihre färbenden Blüten zum Beispiel zu eingekochten Stachelbeeren gegeben wurden, weil sie so eine schön appetitliche rote Farbe bekamen. Von anderer Seite habe ich mal von einer Rose gehört, die früher viel anzutreffen war, für die Küche verwendet wurde und sich Gretl oder Grete oder Gret´ nannte, für mich eindeutig eine zersprochene Version für „Great“.

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Laneii

Moosrose


Laffay 1845
Ein Ausläufer dieser Rose steht hier aus dem Rosarium Gruber in Oberösterreich. Etwas auffallend Besonderes, was diese Moosrose von einigen meiner rosafarbenen Fundrosen oder von der Centifolia muscosa von Kordes unterscheidet, ist mir noch nicht aufgefallen. Ein Grund mehr mich mehr mit der Identifikation von Moosrosen zu befassen…

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Alba Petersen rosa

Alba, Fundrose


Direkt aus der Nachbarschaft unseres Rosengartens stammt diese Überraschungsrose!
Geblüht hatte sie dort nicht, so lange ich das Grundstück kenne. Ich grub an einer Stelle nach Alba-Ausläufern, die der Besitzerin zu sehr „weggelaufen“ waren und deshalb immer abgeschnitten wurden. Die Rose, die dort zugehörig stand, war eine auch inzwischen in der Sammlung vorhandene Semiplena-Alba.
Es steht fast zu vermuten, daß diese rosafarbene Alba, so sie nicht irgendwann nebeneinander standen, die Veredelung auf der Semiplena gewesen ist.
Das habe ich schon an anderer Stelle erlebt. Auch in den Fällen habe ich Unterlagen-Alba und veredelte Alba inzwischen in der Sammlung.

Diese Rose steht zum Vergleich in der Gruppe „Incarnata“, in der auch das sehr ähnliche Exemplar dieses Namens aus Sangerhausen steht sowie das gleichnamige Exemplar von Schütt.

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Stunning

Teehybride, Poulsen 2003


Eine weitere der „Blauen Rosen“, die im lila-grauen Beet im Rosengarten steht. Und sie hat mich damit überrascht, daß sie hochgewachsen und relativ kräftig und ständig blühend war! Gemeinsam mit der „Blue Lady“ ist sie hier die beste und verläßlichste der morbiden Teehybriden und Floribunden.

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Mrs Oakley Fisher

Teehybride; Cant 1921


Noch einer meiner Lieblinge. Sie steht wurzelecht im Garten und das ist ihr wohl doch ein wenig kalt und naß. Ich hätte sie wenigstens rechtzeitig „notveredeln“ und eine Sicherheitskopie machen sollen.

Jedenfalls wirkt sie so edel und zart, so ganz jugendlich trotz ihres so gesetzten Namens, daß ich auf sie wirklich nicht mehr verzichten kann. Sie macht sich nämlich ausnehmend gut in meinem neuen großen Milchkaffee-Schokolade-Sahne-Beet. Ich hoffe, ich kann sie noch auf einen kleinen Fußstamm veredeln. Ich stelle es mir schön vor, wie sie dann aus dem pergamentfarbenen Gras und zwischen dem fast schwarzen Sedum hervorsieht.

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Ossenfeld

Centifolie, Fundrose


Diese Rose war recht heruntergeschnitten worden, so daß sie im Rosengarten im ersten Jahr hier erst recht spät geblüht hat. Aber sie hat trotzdem im ersten jahr schon geblüht! Eine typische Centifolie auch auf anderen gebieten: sie steht wie die meisten anderen Fund-Centifolien im Verdacht, mit der Centifolie „Typ Kassel“ identisch zu sein.

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Andrewsii

Moosrose


vor 1807
Diese Rose barg erst einmal eine Enttäuschung, denn ich habe sie in Karben als vermeintliche Mousseux du Japon ausgegraben. Aber statt dieser völlig bemoosten gefüllten Rose zeigte sich eine ungefüllte Rose, die viel weniger Moos besitzt.
Aber, was soll ich sagen: es stellte sich heraus, daß sie allerliebst war. Und sie hat noch einen Vorteil: sie setzt leicht Hagebutten an, bietet sich also förmlich an, mit ihr mal ein paar Mooskreuzungen zu versuchen!

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La Perle

Rambler, Luciae


Fauque 1904
Eine Überraschung war diese Rose, sehr gesund, sehr wüchsig, sehr hübsch!
Ich frage mich wirklich, warum sie nicht viel weiter verbeitet ist und öfter angeboten wird!
Macht sich gut auf eigenen Wurzeln!