
Rambler
Bide 1923
Öfterblühend, auch sehr schön in eher seltener Farbe, ist hier aber im härtesten Winter schon verschunden.
Alles über Rosen

Rambler
Bide 1923
Öfterblühend, auch sehr schön in eher seltener Farbe, ist hier aber im härtesten Winter schon verschunden.

Moschata
Lens 1984
Für mich die Moschata mit der schönsten Farbe. Echt ein Hingucker im Rosenbeet und ein starker Blüher!

Teehybride
Fisher 1957
Must Have bei den blauen und morbiden Rosen.
Klassiker 😉

Teehybride
Evers 1995
Noch eine Teehybride die hier im Park sehr gut zurechtkommt. Hat einen sehr exponierten Platz (exponiert fürs Betrachtwerden, nicht fürs Wetter) und wird oft bewundert.

Rugosahybride
Bugnet 1963
Die stachelige der drei Bugnet-Rosen-Schwestern (Louise und Therese gibt es noch im Park), ist recht feuchtigkeitsunempfindlich in der Blüte, was sehr selten ist bei weißen Rugosas.

Bourbon
Pradel 1873
Stammt aus dem Roseraie de L´hay

Polyantha
Lambert 1901
Dieses kleine Schneewittchen halte ich für die beste und gesündeste und härteste kleine weiße Rose.
Ich liebe sie!

Fundrose, Moosrose
Eine sehr schöne Moosrose; es ist nicht die Centifolia muscosa, denn die wächst hier bei uns sehr sparrig, auch ist sie hier moosiger, die Blüten sind edler.
Macht also einen ganz schönen Strauch und ist wüchsig.
Am schönsten ist sie, finde ich, wenn sie bläulich abblüht.
Und ihr Duft ist natürlich wundervoll!

Kletterrose
Lens 1993
Sehr schöner lohnenswerter öfterblühender Rambler bzw. eine Kletterrose.

Kletterrose
Mattock 1973
2016:
Eine wunderschöne Farbe.
Zu Wintertauglichkeit und Wüchsigkeit kann ich noch nicht viel sagen, sie ist neu im Park, aber diesem Duft und der Farbe würde ich einiges verzeihen ;-).

Polyantha, Lille 1924
Eine klitzekleine Veilchenblau, statt 12 Meter , die die nahe stehende große Schwester bringt, wird das Baby nur etwa 30-40 cm hoch. Sie blüht hingegen öfter.
Hier sind die Bilder etwas grell, die Farbe ist mehr lila-violett denn kreischpink. Mal sehen, ob ich meine Kamera noch zu einem besseren Bild überlisten kann.

Noisette, Röser 1848
Fotografiert im Garten von Raphaela Langenberg

Floribunda, Harkness 1996
Bei ebay ersteigert, nur einfach so, weils ein Schnäppchen war und ich sowieso schon die Portokosten und Versand zahlte – man kennt das doch, nicht wahr? Aber zu meinem ganz großen Erstaunen hat sich diese Rose sofort zu einem meiner ganz großen Lieblinge gemausert: völlig krankheitsfrei im ersten Jahr, ständig blühend und dabei ist sie noch zu einem ansehnlichen Strauch emporgewachsen. Dabei schön rund und dicht. Da denkt man doch, das sei es gewesen, bei gutem Duft sei sie die eierlegende Wollmilchsau – aber tatsächlich: sie duftet umwerfend, fruchtig und teerosig. Ich verstehe nicht, warum sie nicht die Verkaufshitlisten anführt!
Im Jahr 2006 hat sie an mehreren Zweigen (allerdings an jeweils verschiedenen Rosen) mittels einer jeweils halb gelben und halb orangefarbenen Blüte gezeigt, daß sie ein Sport von Fellowship ist.
Wenn man die Blüten nicht abschneidet, bildet sie sehr schöne Hagebutten!

Floribunda, unbekannte Herkunft
Ein Schnäppchen war es, mal eben so mitgenommen bei einer Internetversteigerung, des Namens wegen, um eine Internetgartenfreundin mit einer Namensrose zu verführen. Sie stellte sich als edle, sehr großblütige duftende Rose heraus die recht gesund und wüchsig zu sein scheint.

Bourbon, Margottin 1851
Louise Odier duftet sehr schön, blüht fast ständig willig nach, hat aber einen Nachteil: sie ist etwas krankheitsanfällig und sollte deshalb einen luftigen Stand haben und etwas pfleglich behandelt werden.
Unsere steht leider in der Schusslinie der defekten Dachrinne des Nachbarn, zudem noch im Schatten und ist deshalb fast ständig spärlich belaubt. Trotzdem bringt sie unermüdlich Blüten hervor.
Moderne Strauchrose, Meilland 1991
Eigentlich eine schöne Farbe, auffällig, weil sie ein ausgesprochener Herbstblüher ist, aber jedes Frühjahr bis unten weg, weil sie Rindenbrand hat. Jedes Jahr nehme ich mir vor: okay, dieses Jahr noch und im Herbst nimmst du die vier Polkas raus und gestaltest diesen Beetteil neu. Sie weiß schon, warum sie jedes Jahr im Herbst gesund dasteht im Blatt und mit vielen leicht duftenden Blüten und dann mit dem Herbstnebel Verstecken spielt…


Englische Rose, Austin 1988
Eine Austin-Rose mit Myrrhe-Duft, den nicht alle Menschen mögen. Sie blüht sehr früh, sie ist eine der ersten in unserem Garten.
Sie schlägt häufiger in das Rosa ihrer Mutter zurück (sie ist ein Sport von Mary Rose), was ihr einen zusätzlichen Reiz beschert.
Sie steht sehr schattig für eine moderne Strauchrose und macht sich im Gegensatz zu den anderen Austins im Garten gut.

Strauchrose
Noack 1998
Eine moderne halbgefüllt bis ungefüllt blühende Strauchrose in einem blutroten Farbton.
Ich kann nicht bestätigen, daß sie pilzresistent ist, was sie sein soll. Aber entlaubt war sie auch nicht bisher.
Sie hatte im Jahr 08 einen Sport gemacht, der pinkfarben, leicht magenta war und ich wollte ihn eigentlich – wie das so ist…. – mal vermehren und sehen ob er stabil ist. Aber andererseits – pinkfarbene bodendeckende Strauchrosen gibt es schon so viele, also habe ich es dann doch gelassen.

Teehybride, Somerfield 1996
Diese Teehybride ist schon eine der besseren in meinem Gartenklima. Das heißt, ich kann etwa beim Rückschnitt den Standard halten, den sie beim Einsetzen als Wurzelnackte mal gehabt hat.
In einem Klima mit Pilzförderung und welches kühl und naß ist, wird es eben nichts mit Teehybriden. Es sei denn, man sei bereit oft zu spritzen und ständig gut nachzudüngen. Was ich nicht bin, weil ich immer sehe, wie gut trotzdem einmalblühende Rosen ohne diese Possen blühen und sich vermehren.
Viele machen sich übrigens wegen des „Black“ im Namen Hoffnung auf eine schwärzliche Rose, dabei ist sie rot ohne Gelbanteil, aber mit blauen Anteilen. Schwarz ist sie aber trotzdem manchmal in einem kleinen Anflug in der Knospe.

Fanny Essler




Remontantrose
Piron-Médard 1903
Fotografiert in Sangerhausen

Diese Rose gilt als Alba – vorweg: ich habe keine Ahnung, wie man darauf kommt. Wenn denn überall von der gleichen Rose die Rede ist…
Ich bekam 4 verschiedene Rosen: eine „dornenlose Kreiselrose“, eine Alba suinoum, eine Minette und eine unbekannte Fundrose.
Alle diese 4 Rosen stellten sich als identisch heraus!
Ich habe jetzt mal für mich entschieden, diese Rose als „Minette“ zu bezeichnen, nicht als Alba allerdings. Aber vielleicht werden mich ja Genuntersuchungen eines besseren belehren…
Nun, was sagen die Verfechter der „Kreiselrosentheorie“? Nun, natürlich sind die Blütenkelche dieser Rose fast exakt in der Form, in der wir heutige oder vielleicht doch auch schon gestrige und vorgestrige Brummkreisel kennen.
Zur Zeit der Bennung von einer bestimmten Rosenart oder -sorte als „Kreiselrose“ sahen aber die Kreisel anders aus, sie hatten, weil sie per „Peitsche“ angetrieben wurden, eine Einschnürung und leifen konisch zu. Da nun die so benannten Gallica x francofurtana diese Einschnürung hatte, wurden diese Formen der gallica-Rosen so benannt. Aber Minette ist auch keine gallica-Rose obwohl sie gern Ausläufer macht. Zudem macht sie durchaus jede Menge Stacheln. Diese Einordnung ist mir auch ziemlich unverständlich!
Alba suionum und Minette gelten in Skandinavien schon meist als Synonyme einer Rose, die meist so beschrieben wird, wie „unsere“ Minette hier. Ich habe aber immer noch die Hoffnung, noch einmal eine mehr nach Alba aussehende Rose unter dem Namen suionum zu finden, eines Tages vielleicht…
Was oder wer ist nun aber diese Minette hier?
Also, ich weiß es nicht! Ich weiß nur, daß ich sie sofort erkenne, wenn ich sie sehe, weil sie so ausgeprägt abgerundete oder überhaupt runde Blätter hat, bei denen das Blatt vorn meist von den beiden ersten seitlich stehenden Blättern überdeckt wird.
Ansonsten sollte man vor lauter Theoretisieren nicht die Schönheit dieser Rose vergessen!

Alba, Fundrose
Eine schöne gefüllte Alba, die ich aus einem Nachbardorf in Thüringen holen durfte. Sie steht veredelt bei den weißen gefüllten „Sortenalbas“.

Alba
Diese Alba stand schon länger in unserem Garten. Sie ist veredelt und steht nun in der Sammlung in der Gruppe „Semiplena“.

Floribunda, Carruth 2001
Welch eine schöne Rose! Leider im Regenjahr nicht wirklich ohne Sternrußtau, aber trotzdem würde ich sie auf keinen Fall mehr missen wollen!
Leider wurde sie bei der Lieferung mit der Honey Dijon vertauscht, so daß ich sie jeweils in die falschen Farbbeete pflanzte. Und die ersten Bilder bis zur erkennbaren Blütenfarbe mußte ich auch mühsam anhand der Umgebung auseinanderflöhen. Ich bin aber sicher, jezt habe ich es geschafft!
Das ganze Manöver zeigt mir aber, wie schnell Rosen verwechselt werden und wie schnell es auch frühe falsche Beschreibungen geben kann. Ich bilde mir allerdings ein, daß es nachfolgende Rosenforscher in dieser Beziehung leichter haben werden; es gibt Belege für eine „originale“ Rose, die vom Züchter sozusagen weltweit überprüft werden kann…
Wie auch immer, ich machte mir eine Sicherheitskopie der Ebb Tide, weil ich sie gern ein wenig aus den bedrängenden Stauden im lila-grauen Beet herausheben und sie dazu auf einen kleinen Fußstamm veredeln wollte.
Nun bin ich aber gar nicht mehr sicher, ob sich mein Fußstamm nicht im Sommer als Honey-Dijon-Hochstamm herausstellen wird….

Alba, Fundrose
Ich bekam sie von Raphaela Langenberg mit dem Hinweis, sie würde nachblühen.
Sie tat es hier nicht, sondern verhielt sich wie alle Rosen in der „Maidens Blush-Gruppe“, in der sie hier in der Sammlung steht: sie blühte einmal im Juni und aus.
Nun hatte ich also diese Möglichkeit ausgeschlossen, als sie 2007 im August plötzlich doch leicht nachblühte. Und zwar mit allen anderen in ihrer speziellen Gruppe! Es reichte sogar für den einen oder anderen Strauß Rosen im August.
Aber auch die Fund-Centifolien waren „betroffen“. Ich hake das erst einmal unter: „einmalige außergewöhnliche Beobachtung“ ab….

Alba ?
Diese Rose steht als wurzelechter Steckling in der Gruppe der „Noisette-Albas“ und entspricht den Rosen unter dem namen Mme Plantier, die in der Sammlung stehen.
Allein, daß diese Rose sehr leicht aus Stecklingen zu ziehen ist, läßt schon an der „Alba“ ein wenig zweifeln…
Gerade weiße Albas weigern sich beharrlich, sich über Stecklinge vermehren zu lassen.

Alba, Fundrose
Eine Fundrose aus der Region Göttingen, welche aber ursprünglich aus dem Westfälischen stammt.
Sie steht in der Sammlung in der Gruppe „Maxima mit Engelsblut“.
Sehr fotogen, wie ich immer fand.

Centifolie, Fundrose
Der Besitzer des Hauses, in dessen Vorgarten diese Rose stand und steht, sagte, daß sein Urgroßvater das Haus gebaut habe und diese Rose als Hausrose nach erfolgreichem Bau ans Haus pflanzte.
Wir schätzen des Alter dieses Hauses auf etwa 1880.
2008: inzwischen haben mich meine Centifolien-Fundrosen das Fürchten gelehrt: einmal sind alle Blütenzeitpunkte und Blütenformen der Fund-Centifolien verschieden, ein anderes Mal, wie im August 2007, reagieren alle gleich und sehen alle gleich aus. Im August 2007 blühte nämlich die Riege der Fund-Centifolien geschlossen nach, und zwar mit größerer Blütenzahl und in großen Büscheln.
Zu erwähnen ist, daß ich eine „Lippoldsberg“ bzw. Centifolia „Typ Kassel“, welche für ihr Nachblühen bekannt ist, als Vergleichsrose dazugepflanzt hatte in Anbetracht der räumlichen Nähe zu Kassel und Lippoldsberg.
Pikant dagegen ist es, daß eben jene Lippoldsberg von Schütt fast die einzige Centifolie auf dem Centifolienvergleichsbeet war, die nicht nachblühte….

Moosrose, Fundrose
Diese Rose wurde von ihrer Spenderin auf einem Schutthaufen am Groner Ortsrand gefunden. Sie muß wohl beim Abriß eines alten Hauses weiterhin so wacker zu „ihrem“ Haus gehalten haben, dass sie beim Ausbaggern von Fundamenten gemeinsam mit den Hausresten den Weg zur illegalen Deponie antrat.
Die Rosenretterin pflanzte sie ins öffentliche Grün, wo sie aber wiederholt von den Pflegern mit dem Rasenmäher balbiert wurde. So fand diese Rose endlich bei der Finderin im Garten, an der Terrasse, wieder in Hausnähe, ein neues „Zuhause“.
Sie ist eine sehr schöne Moosrose und sie fühlt sich auch im Rosengarten hier offensichtlich sehr wohl!

Rambler
Ein Sämling der im Garten von Gudrun Tillmann-Budde aufgegangen war. Einer von mehreren. Sie erzählte es mir, und ich meinte sofort, sie solle sie nicht alle auf den Kompost werfen, es könne doch was Wunderschönes dabei sein!
Nun stand er zwei Jahre als „Sämling Goldfinch“ im Rosengarten am Ramblerzaun zum Bach und wuchs so vor sich hin und das relativ kräftig und gut belaubt und vieltriebig.
Und im Jahr 2007 nun blühte er.
Als ich eines Morgens wie so oft mit einer Tasse Tee und dem Fotoapparat im Morgentau meine Runde machte, sah ich diese neue unerwartete Farbe schon von weitem.
Und wie schön ist dieser Rambler! Und er duftet stark, ist ein Bienenmagnet und blüht so üppig, daß ich nur staunte.
Ich habe sofort beschlossen, ihn selber zu vermehren und Material zur Vermehrung weiterzugeben.
Ich habe nichts an dieser Pflanze gemacht, um in diesem Jahr zu testen, ob er ein pflegeleichter Rambler wird oder regelmäßig geschnitten werden möchte.
Ich vermute, daß Callis ein Kind von Ghislaine de Féligonde und Goldfinch sein könnte.
Das Bild Nr.5 gleich hier unten zeigt übrigens links Callis und rechts zum Vergleich die Mutter Goldfinch.
Sie hat sich übrigens als relativ frosthart herausgestellt.

Moosrose
Walter 1931
Fotografiert in Sangerhausen
Diese Moosrose, überall verschrien als schwierig und anfällig, würde mich auch interessieren, die Fotos von ihr in Büchern und bei HMF sind sehr schön, finde ich. Aber wenn ich sie sehe, dann sieht sie leider immer wie auf MEINEN Bildern aus…

Rambler
Paul 1916
Diese starkwachsende Ramblerrose habe ich als kleinen Steckling noch an einen Apfelbaum gepflanzt. Er hatte schon 2 Jahre zu kämpfen um im Schatten und bei der Konkurrenz der großen Stauden (u.a. Hostas) im Schatten des Baumes wirklich Fuß zu fassen, aber ich wollte es eben auch wissen…
Denn es heißt doch immer, man sollte der Rose einen Abstand von mindestens einem Meter, besser mehr, vom Baum geben (aber dort sitzen viel eher die Saugwurzeln des Baumes als Konkurrenz für die Rose als direkt am Stamm). Nun, das habe ich jedenfalls nicht getan, sie steht nur ca. 20 Zentimeter vom Stamm entfernt.
Und es heißt, man solle eine Wurzelsperre bauen.
Ich halte das für garnicht gut, denn der Baum wird schon genug Schwierigkeiten bekommen später, wenn der Baum unter der starkwachsenden Rose vielleicht zu leiden hat, da braucht man ihm nicht noch fürs Eingraben eines Fremdkörpers vielleicht eine wichtige Wurzel kappen.
Ich habe schon einige Rosen an große Bäume gesetzt, und bisher hat noch niemals eine Rose es NICHT geschafft.
Allerdings hat schon einmal eine Rose einen Baum umgeworfen, an dem sie stand… dies scheint mir der einzige Grund für eine Wurzelsperre um die Rose zu ein – um den Baum zu schützen!
Jedenfalls hat sich auch mein kleiner Paul schon bis über die Krone des Apfelbaumes oben hinaus gewagt nach 4 Jahren.

Teehybride / Bourbon
Nabonnand 1887
Von einer Bourbon-Rose hat diese ungewöhnliche Rose eigentlich nichts, finde ich – vielleicht bis auf den kräftigen Wuchs. Sie wächst bei mir wurzelecht und die Containerpflanze hat inzwischen eine Höhe von 1,5 Metern, was eine Teehybride hier unter den klimatischen Bedingungen niemals freiwillig tun würde, wahrscheinlich nicht einmal, wenn ich ihr eine warme Südwand bieten könnte.
Diese Blüte ist wirklich überraschend. Ich hätte sie wohl bei einem Ansehen eines Bildes nie haben wollen, aber „in echt“ hat sie sich doch bei mir beliebt gemacht, einfach weil sie mal etwas so vollkommen anderes ist.

Strauchrose
Interplant 1984
Eine sehr nette Bodendeckende Rose, aber dann doch nicht „blau“ genug um herausragend zu sein…

Moosrose, Fundrose
Im Kloster Amelungsborn steht diese Moosrose aus Polle.
Und sie steht natürlich hier bei uns im Rosenpark. Und ist inzwischen zu einem stacheligen riesigen Monster geworden, dabei recht ausläuferstark. Und bei stacheligem Monster sind wir natürlich ganz schnell beim „Stachelmonster Vockenberg“ mit der sie entweder identisch ist oder der sie sehr ähnelt. Sie stehen deshalb bei den Moosrosen nicht weit voneinander entfernt, mit den beiden Moosrosen aus Sangerhausen, Catherine de Würtemberg und Princesse Bacchiocci zum Vergleich.
Etwas gesünderes, duftenderes kann man sich kaum vorstellen. Wenn man Platz hat, in Hecken etc., dann sollte man sich wirklich einmal um diese Rosen bemühen!

Gallica
Dubreuil 1888
Fotografiert in Sangerhausen

Strauchrose
Buck 1975
2008 veredelt, 2009 gespannt, was aus dieser hochgelobten Rose wohl werden wird. Jedenfalls ist sie erst einmal wie fast alle Mehrfachblüher bis zum Boden zurückgefroren.
2014: Oh Wunder, dieses Jahr, nach dem zweiten harmlosen Winter, hat sich diese Rose, obwohl sie inzwischen von meinen drei Monsterramblern, den Literaturgestalten Gretchen, Lotte und Lenore fast meterdick zugewuchert ist) wieder berappelt und blüht.
Mir gefallen vor allem die Knospen bzw. deren Blütenkelche.

Bourbon
Diese schöne Bourbonrose ist hier bei mir etwas robuster als ihre „Mutter“ Reine Victoria, deren Sport sie ja sein soll.
Zu Anfang war ich etwas sauer, weil sie nach der Pflanzung rein einfarbig pink, wenn nicht gar rosa blühte und reihte sie im Kopf schon bei den vielen „falsche Sowieso“ ein. Aber weit gefehlt, sie ist mal wieder ein Beispiel dafür, daß man mit den Rosen Geduld haben soll, wenn man sie kennen will: inzwischen blüht sie brav so, wie sie sollte- mit rosa angehauchter cremefarbener Mitte und einem etwas dunkleren Rand.

Remontanthybride
Sie gilt ja immer als Portlandrose, aber obwohl ich mich eigentlich ja entschlossen habe die allgemein gültigen Einordnungen in die Rosenklassen zu übernehmen, weigere ich mich hier bei dieser Rose einfach, das zu tun.
Sagen wir mal, mein Exemplar und das was allgemein unter diesem Namen verkauft wird, ist jedenfalls viel eher eine Remontantrose.
Auf jeden Fall ist es eine tolle Rose mit wunderbarem Duft und sehr schön dunkler Farbe. Und relativ gesund ist sie auch noch!

Moosrose
Bei dieser Moosrose weiß ich garnicht, wohin ich sie stellen soll, zu den gestreiften alten Rosen oder zu den Moosrosen.
Momentan steht sie bei den Gestreiften. Und da steht sie eigentlich auch besser, denn noch ist sie sehr blattgesund und das könnte doch viele ihrer Moosrosenkollegen beschämen.

Polyantha
In Sangerhausen im Shop erworben, ist diese Rose eine absolute Rarität.
Sonst habe ich ja für so „Kleinzeug“ nicht soviel übrig, aber diese Rose hat es geschafft, mich zu begeistern.
Diese cremigen Übergänge in der Blüte, von cremeweiß im Innern bis zu einem schön abgesetzt pudrig rosafarbenen Rand.
Und dabei bildet sie einen sehr dichten kompakt runden und gesunden kleinen Strauch.
Ein Must have!

Alba?, Fundrose
Steht im Vergleich in der Gruppe Amelia.

Alba, Fundrose
Eine Fundrose aus dem Bereich Nordhessen, eine der von Frau Lückert aus Ahrenberg gesammelten und von mir übernommenen Fundrosen. Steht bei den Maidens Blush im Vergleich.

Fundrose
Diese Rose aus einem Garten in Schleswig-Holstein erreichte mich über Anna-Marfa Matthes. Noch kann ich nichts mit ihr anfangen, falls sie sich nicht mal wieder als das Chamäleon „Great Western“ erausstellen will ;-).
Aber wunderschön, sehr blühwillig – einmalblühend natürlich.