Veröffentlicht am

Souvenir d´ Alphonse Lavallée

Remontanthybride


Verdier 1884
Mit dem Namen dieser Rose soll auch eine mehr pink- oder rosafarbene Rose unterwegs sein, vor allem auch in Deutschland. Meine Variante stammt von Guillot aus Frankreich und war im Jahr 2006 der absolute Rosenhöhepunkt für die Besucher des Offenen Gartens. Also wenn Besucher atemlos kamen und sagten: Sie haben da eine Rose… war es diese Rose, die man versuchsweise und meist richtig nannte.
Sie ist gesund, duftet traumhaft und scheint die Angewohnheit zu haben, sich erst mindestens zwei Jahre an einen neuen Platz zu gewöhnen, bis sie zu blühen beginnt.

Ein paar Jahre später ;-).
Diese Souvenir d´Alphonse Lavallé steht seit ein paar Jahren hier neben dem Souvenir du Docteur Jamain, weil ich ziemlich davon überzeugt bin daß es sich hier um dieselbe Rose handelt. Dort steht auch noch Prince Camille de Rohan; aber hier steckt doch jemand nicht gern Gesehenes im Detail! Im einen jahr friert eine der 3 Tot (spricht nicht unbedingt dafür daß sie gleich sind…) im nächsten jahr wird die andere überwuchert vom geranium und den astern und ist verschieden bevor wir es bemerkt haben, 2 Pflanzen fielen den Wühlmäusen zum Opfer. So kann ich nur weiter „mit ziemlicher Sicherheit behaupten“ sie seien gleich, wirklich beweisende Fotos von allen dreien habe ich immer noch nicht machen können. ich bin für 2017 aber guter Hoffnung ;-).

Veröffentlicht am

Lilac Charm

Floribunda


LeGrice 1962
Diese Floribunda hat wirklich Charme! Und sie ist, was ich bisher gesehen habe, die zarteste und reinste unter den morbidfarbenen Rosen. Sie hat das erste Jahr hier im Kübel zugebracht und muß jetzt erst einmal zeigen, wie sie sich im rauhen Freiland wohl verhalten wird.

Veröffentlicht am

Alba Herbst

Alba, Fundrose


Eine der „Jahreszeiten-Albas“, wie ich sie bei mir nenne. Denn unter den ersten Alba-Fundrosen aus der Region Göttingen waren eine von einer Frau Herbst und eine von einer Frau Sommer. Als dann aus Mecklenburg-Vorpommern noch eine von einer Frau Winter dazukam, war klar, daß sie alle drei ihren jahreszeitlichen Arbeitsnamen tragen sollten…
Die Alba Herbst steht in der Gruppe der „Maxima mit Engelsblut“.

Veröffentlicht am

Alba Unterlage Vockenberg

Alba, Fundrose


Diese Rose wurde als Ausläufer der „Weisse aus dem Ostviertel“ ausgegraben und entpuppte sich dann überraschend als andere Alba. Hier stehen sowohl der ursprünglich ausgegrabene Wurzelstock als auch ein neuer Ausläufer, Beide sind die „Unterlage Vockenberg“.
Diese Rose steht in der Sammlung in der Gruppe „Semiplena“.

Veröffentlicht am

Foliacea

Alba ?


Diese Rose entdeckte ich im Katalog von Love in Dänemark. Wie es sich gehört, bei den Centifolien. Trotzdem hatte mich die Beschreibung, obwohl mein Dänisch nicht besonders gut ist *hüstel* interessiert.
Die Rose war leider sehr angegriffen und ich pflanzte sie erst einmal in einen Container. Und da sie von dieser Behandlung nicht besser wurde (was aber an meiner Behandlung von Rosen in Töpfen lag und nicht an der Rose) machte ich Sicherheitskopien.
Die Rose aber erinnerte mich doch dann wirklich an eine Alba, eine Centifolie jedenfalls ist es nicht!
Sie steht in der Sammlung bei der ganz mutig von mir „Vix Spinosa“ genannten Gruppe.
2010: nun, ob sie eine Alba ist oder nicht, kann ich nicht sicher beantworten; jedenfalls gehört sie nicht in die Vix-Spinosa-Gruppe. Eher in den Umkreis von Chloris, von der ich auch nicht sicher behaupten wollte, sie sei eine Alba.
Zumindest aber ist es eine sehr interessante Rose, weder die Alba Foliacea noch die Centifolia Foliacea.
Eine sehr schöne besondere Rose! fast stachellos, relativ kleinbleibend für eine Alte Rose.

Veröffentlicht am

Mme Hardy falsch

Mme Hardy falsch

Alba?


Zunächst hatte ich ein ganzes Jahr lang gezweifelt an meiner Fähigkeit, Besonderheiten von Rosenklassen zu erkennen. Ich las damals, die Mme Hardy weise die klassischen Merkmale der Damaszener-Rosen auf; die Stacheln vor allem ließen mich doch zur Erkenntnis kommen: diese Rose ist keine Mme Hardy! Denn Stacheln besaß sie einfach nicht!
Aber in vielen Abbildungen der typischen Damaszener-Rose Mme Hardy erkannte ich meine – tja, meine Mme Plantier!! wieder, als die sich die Mme Hardy herausstellte.
Deshalb steht diese falsche Mme Hardy in der Sammlung bei den „Noisette-Albas“.

Veröffentlicht am

Everblooming Moss

Moosrose, Rolf Sievers


Eine öfterblühende Moosrose, die von Rolf Sievers in Deutschland gezüchtet wurde.
Er hat sie nicht für die Einführung und Verbeitung vorgesehen, wie er mir sagte, weil sie unter Regen leide.
Er verschenkte seine Rose an einen Bekannten und war dann sehr erstaunt, diese Rose unter dem Namen Everbluming Moss bei einer Rosenschule vorzufinden.
Ihn ärgert es, weil er nicht die erhoffte Bezahlung für seine Mühen bekam und vor allem, weil er meint, daß er viel bessere zu bieten habe und diese Rose seinen Ruf schädigen könnte.
Ich kann eigentlich alle Seiten verstehen, bin aber trotzdem sehr froh, daß diese wunderschöne Züchtung von Rolf Sievers so in den Handel gelangt ist und habe mir erlaubt, für diese Darstellung den Namen etwas zu korrigieren…
Nun zur Rose selbst: sie ist eine Moosrose mit Englische-Rosen-Blüten und wirklich öfterblühend, auch in diesem Punkt gleicht sie den englischen Rosen.
Sie ist vielleicht etwas schwachwüchsig, aber das kann ich nach einem Standjahr eigentlich noch nicht wirklich beurteilen. Denn vielleicht liegt das auch an den Wühlmäusen, die es gerade auf sie abgesehen zu haben scheinen!

Nun noch eine Anregung zu den Züchtungen von Rolf Sievers: er gibt keine Rosen seiner Züchtung heraus für die nicht ein in seinen Augen gerechter Preis bezahlt wird. Der Käufer kann dann die Rose registrieren lassen und Lizenzen vergeben.
Ich habe leider nicht das Geld, seine Rosen zu kaufen, jedenfalls im Moment nicht. Wenn ein Rosenfreund, der das hier liest, überlegen sollte ein wenig Geld anzulegen, sollte er mal die Aktienpakete beiseitelegen und sich die neuen Rosen von Rolf Sievers ansehen!

Veröffentlicht am

Darlows Enigma

Moschata


Soll eine Fundrose aus den USA sein.
Ich hatte sie 2006 veredelt. Und ich dachte: ach, so eine unscheinbare, kleine weiße Rose, naja, was solls, wenn der Geber meint, ich soll sie unbedingt veredeln, mach ich das.
Aber, sieh an, sie ist nicht nur liebreizend und öfterblühend bzw. dauerblühend, sie duftet auch sehr gut und stark.
Was ich bisher gesehen habe, liegt der Reiz vor allem darin, daß sie sehr zart ist im Laub und in der Blüte, aber stark im Wuchs und gesund.
Ich kann inzwischen denn das „Tamtam“ um diese Rose doch besser verstehen…

Sie blüht, sobald sie etwas älter ist, bis zum Winter und zum Laubfall der Rosen, die Hagebutten zwischen den Blüten.

Veröffentlicht am

William Shakespeare 2000

Englische Rose


Austin 2000
Diese Rose habe ich in einem Baumarkt gekauft, ich muß es gestehen…
In aller Eile dran vorbeigelaufen, wie immer mal eine Nase reingesteckt und gedacht: nein, die lohnt das Kaufen nicht! – aber leider: diese lohnte!
Sie ist inzwischen eine meiner beiden besten (oder sagen wir eine der zwei annehmbaren …) Englischen Rosen.
Und ich nahm damals an, es sei die William Shakespeare, die alte, 1987 eingeführte, die noch abverkauft wurde, weil die neue kam.
Aber mir scheint diese volle Blüte und der Wuchs doch eher nach der 2000 er auszusehen…

Veröffentlicht am

Schloß Friedenstein

Rambler


Multiflora
Schmidt 1915
Fotografiert in Sangerhausen
Ich habe einen Steckling einer Schloß Friedenstein, die ursprünglich von Weingart stammte und halte sie für Veilchenblau. Das wird sich aber in den nächsten Jahren herausstellen, denn ich habe sie im Rosenpark nebeneinander gepflanzt an einen Zaun, der als „Raumteiler“ den Schaugarten vom Kompost- und Arbeitsplatz trennt. Bin mal gespannt.

Dieser Rambler in Sangerhausen erinnert mich eher an „Rose-Marie Viaud“.

Veröffentlicht am

Kießling Osnabrück

Fundrose


Gallica
Sehr robuste, schöne und leider recht variable Fundrose aus dem Kreis Göttingen, die aber ursprünglich aus Osnabrück stammt.
Sie verblaut, was ich immer sehr attraktiv finde. Ausläufer treibt sie eine Menge, wird hier etwa 70 cm hoch und bildet einen dichten Strauch.

Veröffentlicht am

Suntan

Miniaturrose


Diese Miniaturrose habe ich zuerst in Sangerhausen gesehn und sofort beschlossen, daß ich sie auch haben müsse.
Sie hat einen reinen Farbverlauf, der mir gut gefällt und sieht auch bei schlechtem Wetter gut aus.
Blüten erneuern sich ständig.

Veröffentlicht am

Olèni

Olèni

Alba


Ein Sämling einer Albarose von Sabine Schumacher, einer Internet-Garten- Bekannten.
Im Prinzip könnte man ihn auch unter den halbgefüllten, also den Suaveolens einteilen.
Warum noch ein Sämling einer Alba von diesem Typus? Tja, weil dieser Sämling etwas ganz besonderes hat: er wird nicht sehr groß. Hier ist er über ca. 40 cm im dritten Standjahr (2010) nicht hinausgekommen.
Leider hat er aber schon Chinensis-Blut in sich, wie ich behaupten möchte, denn sein Blattwerk ist etwas pilzanfällig, Sternrußtau. Aber das wird noch zu beobachten sein. Noch ist ein Urteil sicher zu früh.
Jedenfalls hat er 2010 schon sehr gut geblüht und er beeindruckt durch den für Alba-Rosen ungewöhnlich dichtbelaubten Strauch.
Zeigt mal wieder, daß man mit weißen Albas mehr kreuzen sollte!

2013:
Diese Rose ist wirklich außergewöhnlich! Wird nicht höher, sondern nur breiter und blüht sehr gut und zahlreich, auch recht früh.
Hat tatsächlich weiterhin in manchen Jahren etwas Sternrußtau, in anderen steht sie sehr gut da, ohne einen Makel! Und scheint für Rost nicht anfällig zu sein.

Veröffentlicht am

Rosa Hesse

Rosa Hesse

Alba, Fundrose


Fundrose aus einem Garten in der Nähe von Göttingen.
Sie steht momentan bei den Celestes. Und ist gerade jetzt im Februar 2011 für mich ein Ärgernis:sie stand zunächst bei Félicité Parmentier, aber dort gehörte sie nicht hin. Ich dachte:achso, in Wahrheit ist sie… tja, und alles war klar. Zumindest als sie blühte. Da wußte ich es noch und konnte mir einfach nicht denken, daß ich es vergessen würde. Also: Maidens Blush oder Celeste? Das war die Frage, als sie gestern umgepflanzt wurde.
Und hat mir die Erkenntnis geliefert, daß beide zu meinem großen Erstaunen im Winter nicht sicher zu unterscheiden sind!

Veröffentlicht am

Fornarina

Gallica? Portland?


Diese Rose steht in Sangerhausen als Gallica bezeichnet, von Vetillard 1826 gezüchtet.
Sie blüht aber üppig öfter. Sie fand den Weg über meine Kooperation mit dem ERS hinsichtlich der Sicherungskopien der Sangerhausen-Gallicas in meinen Rosenpark.
Eine tolle Rose, nach meiner Einschätzung eine Portland, aber keine die mir sonst bisher begegnet wäre.

Veröffentlicht am

Soldan

Fundrose


Diese Rose ist schon etwas sehr besonderes. Ich bekam sie als eine Fundrose unbekannter Zuordnung von Frau Soldan – neben einigen Alba-Fundrosen.
Schnell war klar, als sie zwischen den Albas stand: hierher kann sie nicht gehören. Ich zeigte auch Besuchern ihre glatten, stachellosen braunen Triebe und äußerte Vermutungen wie: vielleicht steckt ja Majalis drin?

Im folgenden Jahr nun warf mich der Anblick der neuen Triebe um: stachelig wie die schlimmste Rugosa oder Moosrose und völlig grün!
In dem Jahr habe ich diese Rose, sowohl für mich selbst wie auch für Besucher, als ein gutes Beispiel verwenden können für die Warnung vor allzuschnellen Bestimmungsversuchen. Schnellschüsse wären esbei dieser Rose und der Beschreibung noch nach 2 Jahren steter Beobachtung gewesen.
Wenn man dann bedenkt, wie häufig eine Schnellbestimmung nach EINEM Blütenfoto, möglichst noch unscharf, verlangt oder eben schlimmer noch, vorgenommen wird, kann man nur noch den Kopf schütteln.

Veröffentlicht am

Michael Krug

Strauchrose


2012:
Eine Fundrose von Michael Krug aus dem Gießener Raum.
Sie steht schon seit mindestens 5 Jahren im Rosenpark; mag sein, daß sie einen sehr schwierigen Standort hat, sehr trocken und Wühlmäuse sind auch immer in der Nähe. Aber trotzdem – würde sie nicht so langsam wachsen und hätte sie mehr als einen Meter Höhe erreicht, könnte ich schwören, es sei Russelliana/Himmelsauge.
Aber… nein, so wahrscheinlich doch nicht.
Leider geht mir der Platz aus für einen Vergleich zwischen so riesigen Strauchrosen, aber da ich sowieso schon „Himmelsaugen“ aus verschiedenen Quellen nebeneinanderstehen habe, werden wir sie wohl noch dazwischenklemmen müssen.
Aber ansonsten: eine Russelliana/Himmelsauge in für normale Gärten verträglicher Größe wäre auch eine tolle Bereicherung des Rosensortiments!

Veröffentlicht am

Amiral Gravina

Remontanthybride


Robert/Moreau 1860
Eine Remontantrose, die ich in Sangerhausen einmal gekauft habe. Diese Rose macht sich sehr schön im Park, hat auch schon ein paar Winter überstanden, natürlich wie fast alle anderen Öfterblühenden mit bodennahem Zurückfrieren, aber dennoch rappelt sie sich dann sehr schnell wieder auf.

Veröffentlicht am

Cardinal de Richelieu (SGH) falsch

Gallica?


Diese Rose steht oder stand in Sangerhausen unter dem Namen Cardinal de Richelieu. Als ich sie sah, war ich sofort wie elektrisiert: es war kein Cardinal und sie sah auch nicht wirklich so aus, als würde ich sie kennen.
Sie gelangte als eine der ersten Rosen im Reisertausch mit dem Europarosarium für den Vergleich der dunklen Alten Rosen auf unser Vermehrungsfeld bzw. ins Stecklingsbeet.
Ein kleiner Steckling berappelte sich dann auf dem Vergleichsbeet im Schatten einer großen Centifolia a fleurs doubles Violettes.
Dann kam eine neue Mitarbeiterin, die leider noch nicht wußte, daß man im trockenen Juni zum einfacheren Krauten trotzdem nicht einfach mal eben die Rosen ausgraben und wieder eingraben darf, vor allem nicht ohne zu wässern.(die neue Mitarbeiterin gewann von der neuen Chefin einen sehr lauten und nach Atem schnappenden Eindruck – es ging nämlich um 7 Rosen im Vergleich, alle sehr schlecht wieder zu beschaffen…)
Sie siechte mindestens ein ganzes Jahr vor sich hin, siebenachteltot.
Berappelte sich dann doch wieder (ich meine, zu diesem Zeitpunkt war die falsche Rose in Sangerhausen schon nicht mehr da)
Und nun, im Jahr 2012 zeigte sie das erste Mal Blüten, die man auch vergleichen konnte.
Und sie machte mir auch Angst, da ihre sehr kleinen Pomponblüten plötzlich größer und kräftiger wurden: soll es sich hier wirklich nur um eine profane Hippolyte handeln??
Krimi für meine Nerven geht 2013 zur Blütezeit weiter…

Veröffentlicht am

Sultana

Gallica, Centifolia?


Diese Rose stammt aus Sangerhausen. Sie stimmt nicht mit den beschreibungen dieser Rose überein, denn diese sollte gestreift sein.
Trotzdem eine wunderschöne Rose; sie hat von ihren Blättern her vielleicht einen „moderneren Einschlag“. Steht seit 2012 im Park und muß noch ein wenig beobachtet werden.

Veröffentlicht am

Hot Chocolate

Floribunda


Carruth 2002
Eine Farbe, die mir gefällt, natürlich – nur klar, auch frostempfindlich.
Ab und an schon ausgetauscht im park, kam sie nach dem milden Winter 2013 endlich gut raus – um dann von einer benachbarten Wuchermonarde fast umgebracht zu werden.
Seit Herbst 2013 steht sie nun im „Bollywoodbeet“, dem „bunten“ ;-).

Veröffentlicht am

Antje

Moderne Strauchrose, Kletterrose



Na sowas!
Ein Sämling, der im Garten meiner Gartenfreundin Antje Marx aufgetaucht ist.
Antje hatte mitbekommen , wie sich der Zufallssämling „Callis“ hier im Garten entwickelt hat.
Sie brachte deshalb ein paar Sämlinge, die in ihrem Garten aufgetaucht waren, zu mir.
Zu diesem Zeitpunkt hatten sich aber bei mir schon so viele Sämlinge angefunden, daß ich nicht wußte wohin damit und sie nur annahm, um sie nicht zu kränken. Im Laufe der Zeit stellten sich die anderen Sämlinge als nicht so herausragend neue Multiflora-Sämlinge heraus und wurden mit der Zeit weiterverschenkt oder entsorgt.
Dieser hier ließ sich sehr viel Zeit. Da es im kleinen Topf für „ichstelledimaldadrübenhindiedürfenwirnichtvergessen“-Rosen immer sehr lebensgefährlich ist, pflanzten wir sie gleich als kleine Rose recht lieblos an einen Unkrautzaun im Rosenpark ins hohe Gras. Und ich vergaß sie für ein paar Jahre.
Bis im Herbst 2012, als ich wegen irgendwas schnell durch den Park stiefelte, mir etwas ins linke Auge stach. Eine leicht apricot angehauchte weiße Rosenblütentraube am Zaun?? Die nachfolgende Untersuchung ergab ein Schild am Boden an der Pflanze: Sämling Antje.
Ich grub sie aus und pflanzte sie in ein neu angelegtes Beet, wie viele andere Sämling auch.
Die anderen gingen alle bis auf 2 wieder, aber diese hier blieb und machte im nächsten Jahr mehr und mehr Freude: ständig in Blüte, sehr starker Duft und nach wie vor vor allem im Herbst aktiv.
Besonders!!

Veröffentlicht am

Rothenburg

Rosa francofurtana, Fundrose



Von Stefan Radinger bekommen.
Steht im inoffiziellen Vergleich mit den anderen Francofurtanas. Leider ist der Platz dort begrenzt und es stehen im Park schon mehr Francofurtanas verteilt im Park.
Diese ist eine besonders schöne!

Veröffentlicht am

Rosa-Matilda

Rugosa



Pirjo Rautio o.J.

Ich habe das Vermehrungsmaterial dieser Rose im Sommer 2012 von Pirjo Rautio bekommen und bin sehr gespannt, weil sie im Jahr 2014 voraussichtlich das erste Mal im Rosenpark blühen wird.
Diese Rose ist ein Tip von Pirjo, als ich nach ihren Lieblingsrosen gefragt habe.

Veröffentlicht am

Rosa helenae Sämling

Rambler



Petersen o.J.

Diese Rose hatte mir Martin Weingart empfohlen, als ich ihn um einen sehr winterharten Rambler gefragt habe.
Und guck an, tatsächlich hat er, obwohl er noch zu jung war, um alle „bösen“ Winter durchzumachen, die beiden letzten ohne Probleme weggesteckt.
Er blüht so, daß er Mittelpunkt des Parkes ist in den ersten Öffnungswochen im Juni. Er war der absolute Publikumsliebling der Besucher in den Jahren 2012 und 2013, selbst bei solchen, die „edle“ Rosen mögen und sich mit Schaudern von Albas etc. abwenden.
Und dann der zweite ganz große Auftritt zum Herbst, zur Asternblüte bei uns! Voller sehr dekorativer Hagebutten!

Ich habe aus Schweden Stecklingsmaterial einer Fundrose, eine sogenannte „Honningsrose“ bekommen, die identisch sein soll. Bin mal gespannt, sie wächst dort gerade in der Nähe heran.

Veröffentlicht am

Scholle hohe Floribunda

Floribunda



Ewald Scholle
Ich bekam diese Rose von Ewald Scholle, weil ich ihm erzählt hatte, daß ich die blauen und bläulichen Farbtöne bei Rosen sehr gern mag.

Er bezeichnet ihre Farbe als lilarosa, und das kommt auch hin.

Es gibt eine Schwester, die „Floribunda lilarosa“ (also, ohne „hoch“ 😉 ) die etwas weniger gefüllt und etwas anfälliger für Frost und Pilze und – eben etwas nedriger ist.

Diese hier aber ist eher eine kleine Strauchrose mit austinähnlichen romantischen Blüten. Sie ist vor allem im Herbst auffällig, da legt sie so richtig los!

Veröffentlicht am

Jan Steen

Strauchrose



Diese Rose ist nicht, was sie sein sollte!
Dieses ist ein ärgerlicher Fall für mich!

Denn einmal wollte ICH einmal privat eine Rose wegen ihres Namens, denn der Name kommt in der Failiengeschichte meines Mannes vor.
Es gab sie in Kanada, bei Hortico und ich nahm diesen schwierigen Weg, um an sie dranzukommen, da ich die Familie damit beglücken wollte.

Ich erwartete die angekündigte gestreifte rote Rose – und erhielt stattdessen diese.
Ich weiß nicht, wer sie ist und alle Nachfragen bei Hortico blieben gänzlich ohne Antwort!
Nun blieb ich auf den vermehrten exemplaren sitzen, denn mit welcher Begründung sollte ich sie der Familie jetzt noch „andrehen“ ;-).

ABER – diese Rose ist auch nicht ohne – höchstens beim Namen ;-). Sie ist sehr wandelbar, hat große Blüten, ist von weitem auffällig und ein Hingucker.