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Moderne Strauchrose
Lowe 1986
Dieser Sport von Westerland ist, wie ich finde, viel schöner in der Farbe wie die Westerland selbst. Und der Duft ist einfach traumhaft!
Ich bin auch überrascht, daß sie noch einigermaßen frosthart ist.


Pimpinellifolia Double White




Fotografiert in Sangerhausen

Bourbon
Laffay 1838
Diese einmalblühende Bourbonrose hat ein schier unglaubliches Spektrum an Blütenformen, auch einige Farbvarianten kann sie produzieren.
Ich habe diese Rose in vier Exemplaren unterschiedlicher Herkunft und habe sie auch schon in Schleswig- Holstein und in Mecklenburg gesehen. Meist kann man sie an ihrer Blüte nicht hundertprozentig erkennen, aber ihr charakteristischer braunroter Austrieb, ihre Knospenform und ihre Lust am Wandern verraten sie dann doch sehr schnell, hat man das einmal verinnerlicht.
Ich hatte sie hier von verschiedenen Herkünften, eine bekam ich zum Beispiel unter dem Namen „Walsrode“ (nach dem Fundort) von Christiane Frost, eine andere von einem Rosenfreund aus Mecklenburg-Vorpommern, eine weitere bekam ich aus Dörrigsen im Kreis Northeim. Ich hatte sie an verschiedene Plätze mit unterschiedlichem Boden und mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen gesetzt; und habe sie in den ersten 2 Jahren nicht als gleich erkannt. Dann bekam ich doch einen Verdacht und ich pflanzte sie im neuen Rosengarten zum Vergleich nebeneinander. Wer nun glaubt, sie hätten dort gleich geblüht, irrt! Nur waren die verschiedenen Varianten eben nur zu anderen Zeiten an den verschiedenen Exemplaren zu sehen. Eine Rose jedenfalls, die keck behauptet: ich bin viele!
Nun soll übrigens Weingart eine eher rosafarbene Variante verkaufen. Das wird aber sicher geprüft werden, indem sie beizeiten, sobald also in der Umgebung meiner Great-Western-Sammlung wieder Platz ist, dazugepflanzt wird.
Aus Dörrigsen von meiner Rosenspenderin Frau Parchen bekam ich übrigens die Information, daß Great Western früher in den (Bauern)gärten in der Region häufiger angepflanzt wurde, weil ihre färbenden Blüten zum Beispiel zu eingekochten Stachelbeeren gegeben wurden, weil sie so eine schön appetitliche rote Farbe bekamen. Von anderer Seite habe ich mal von einer Rose gehört, die früher viel anzutreffen war, für die Küche verwendet wurde und sich Gretl oder Grete oder Gret´ nannte, für mich eindeutig eine zersprochene Version für „Great“.

Moosrose
Laffay 1845
Ein Ausläufer dieser Rose steht hier aus dem Rosarium Gruber in Oberösterreich. Etwas auffallend Besonderes, was diese Moosrose von einigen meiner rosafarbenen Fundrosen oder von der Centifolia muscosa von Kordes unterscheidet, ist mir noch nicht aufgefallen. Ein Grund mehr mich mehr mit der Identifikation von Moosrosen zu befassen…

Alba, Fundrose
Direkt aus der Nachbarschaft unseres Rosengartens stammt diese Überraschungsrose!
Geblüht hatte sie dort nicht, so lange ich das Grundstück kenne. Ich grub an einer Stelle nach Alba-Ausläufern, die der Besitzerin zu sehr „weggelaufen“ waren und deshalb immer abgeschnitten wurden. Die Rose, die dort zugehörig stand, war eine auch inzwischen in der Sammlung vorhandene Semiplena-Alba.
Es steht fast zu vermuten, daß diese rosafarbene Alba, so sie nicht irgendwann nebeneinander standen, die Veredelung auf der Semiplena gewesen ist.
Das habe ich schon an anderer Stelle erlebt. Auch in den Fällen habe ich Unterlagen-Alba und veredelte Alba inzwischen in der Sammlung.
Diese Rose steht zum Vergleich in der Gruppe „Incarnata“, in der auch das sehr ähnliche Exemplar dieses Namens aus Sangerhausen steht sowie das gleichnamige Exemplar von Schütt.

Alba
Diese Rose steht in der Gruppe „Belle Amour“.

Teehybride, Poulsen 2003
Eine weitere der „Blauen Rosen“, die im lila-grauen Beet im Rosengarten steht. Und sie hat mich damit überrascht, daß sie hochgewachsen und relativ kräftig und ständig blühend war! Gemeinsam mit der „Blue Lady“ ist sie hier die beste und verläßlichste der morbiden Teehybriden und Floribunden.

Alba, Fundrose
Auch diese Rose stammt aus dem gleichen Garten wie die Rose Alba Krist 1. Es sah bisher so aus, als seien es zwei verschiedene Rosen.
Auch sie steht aber in der Gruppe „Semiplena“.

Teehybride; Cant 1921
Noch einer meiner Lieblinge. Sie steht wurzelecht im Garten und das ist ihr wohl doch ein wenig kalt und naß. Ich hätte sie wenigstens rechtzeitig „notveredeln“ und eine Sicherheitskopie machen sollen.
Jedenfalls wirkt sie so edel und zart, so ganz jugendlich trotz ihres so gesetzten Namens, daß ich auf sie wirklich nicht mehr verzichten kann. Sie macht sich nämlich ausnehmend gut in meinem neuen großen Milchkaffee-Schokolade-Sahne-Beet. Ich hoffe, ich kann sie noch auf einen kleinen Fußstamm veredeln. Ich stelle es mir schön vor, wie sie dann aus dem pergamentfarbenen Gras und zwischen dem fast schwarzen Sedum hervorsieht.

Pimpinellifolia-Hybride, Fundrose
Aus dem Nachbarort stammt diese Rose; wie so viele andere Rosen ist sie in der Region herumgekommen. Die großmutter des Rosenspenders hatte sie mit in die Ehe und ins Dorf gebracht.
Sie war mir schon in Beienrode begegnet und beide haben ihren Ursprung in Wöllmarshausen.

Centifolie, Fundrose
Diese Rose war recht heruntergeschnitten worden, so daß sie im Rosengarten im ersten Jahr hier erst recht spät geblüht hat. Aber sie hat trotzdem im ersten jahr schon geblüht! Eine typische Centifolie auch auf anderen gebieten: sie steht wie die meisten anderen Fund-Centifolien im Verdacht, mit der Centifolie „Typ Kassel“ identisch zu sein.

Moosrose
vor 1807
Diese Rose barg erst einmal eine Enttäuschung, denn ich habe sie in Karben als vermeintliche Mousseux du Japon ausgegraben. Aber statt dieser völlig bemoosten gefüllten Rose zeigte sich eine ungefüllte Rose, die viel weniger Moos besitzt.
Aber, was soll ich sagen: es stellte sich heraus, daß sie allerliebst war. Und sie hat noch einen Vorteil: sie setzt leicht Hagebutten an, bietet sich also förmlich an, mit ihr mal ein paar Mooskreuzungen zu versuchen!

Rambler, Luciae
Fauque 1904
Eine Überraschung war diese Rose, sehr gesund, sehr wüchsig, sehr hübsch!
Ich frage mich wirklich, warum sie nicht viel weiter verbeitet ist und öfter angeboten wird!
Macht sich gut auf eigenen Wurzeln!

Gallica
Vibert 1839
Fotografiert in Sangerhausen
Diese Rose wird veredelt im Vergleichsquartier „Gestreifte Alte Rosen“ stehen.
2013: ist Commandant Beaurepair.

Wichuraiana /Multiflora– Hybride
2005 – Bergmann, Deutschland
Dies ist ein Sämling aus dem Garten von Herrn Bergmann, den er mir zur Vermehrung geschickt hat. Ich selber habe ihn – bis auf einen geschenkten Blütenstand- noch nicht gesehen. Aber Duft der Blüten und die Bilder haben mich überzeugt, daß es sich lohnt, dieses Kind in die Rosenwelt zu schicken.
Hier kommt der Text des „Rosenvaters“:
Dieser Rambler wuchs plötzlich neben ‘Donau’. Die Spannung war groß, denn erst 2007 blühte er. Welch eine Überraschung: dicht gefüllte, flache, perfekte Rosetten mit 50-60 zartrosa Petalen die langsam in cremeweiß, rosa angehaucht, übergehen. Die mittleren Blütenblätter rollen sich zurück, wie bei einer Damascenerrose und geben erst nach einigen Tagen die kleinen gelben Staubgefäße frei. Der Durchmesser, der in großen Büscheln erscheinenden Blüten – bis zu 30 Einzelblüten – ist kaum geringer als bei Donau, durch die perfekte Form fallen sie jedoch besonders auf. Der Duft ist angenehm zart fruchtig.
Die 7- bis 9- fiedrigen Blätter sind fein gezahnt, gelb-grün, jung rot-braun gesprenkelt, leicht glänzend, mit roten Stengeln.
Im Gegensatz zu ‘Donau’, tragen die Triebe kräftige, gebogene rote Stacheln.
Eltern: Sämling von Donau – Vater vermutlich Bobbie James
Duft: zart fruchtig
Einmalblühend – H 4,0 – 5,0m 2005 – Lauterbach

Teerose
Fotografiert in Sangerhausen

Centifolie
Soll eine Centifolie sein, von Robert 1854 gezüchtet.
Bis auf Blütenfarbe und leicht kugelförmige Blüten kann ich aber keine Centifolienmerkmale ausmachen. Die Zweige sind unbestachelt, außerdem sind sie rötlich und glatt. Blütenkelche sind leicht rüberförmig, sie wird nicht schütter, wie ungeschnittene Centifolien es gern tun.
Ich habe diese Rose aus mehreren Quellen, aus Sangerhausen, von Schütte, aus Süddeutschland von Marita Protte aus Schondorf, auch als Fundrose aus Schleswig-Holstein von Uli Poppe. Marita Protte berichtet, daß die Petite de Hollande von Gerda Nissen ebenfalls diese Rose sei, genauso auch sei diese Rose an weiteren Fundorten um Trostberg herum im Süden aufgefunden worden.
Daran sieht man doch schon, welch eine robuste Rose wir hier haben. Und hübsch ist sie wirklich allemal!

Remontanthybride
Levet 1869
Nichts für zarte Gemüter! Sehr große Blüten, wers also lieber nur zart liebt, sollte sich von dieser Rose fernhalten.
Ansonsten wüchsig und recht gesund.

Portland
Robert – Moreau 1860
Fotografiert in Sangerhausen
Steht im Rosenpark wegen des Vergleiches mit Pergolese aus anderen Herkünften, die mit Rose de Resht identisch sind, im Vergleich mit Rose de Resht seit Frühjahr 2009.

Moos
Laffay 1848
Eine sehr schöne, stark gefüllte Moosrose; mal etwas anderes als die meisten anderen, da sie sehr hell blüht.
Leider teilt sie somit das Schicksal der Regenempfindlichkeit mit den Centifolien.

Gallica
Diese Rose stammt aus Sangerhausen und ist somit ein Sicherheitsduplikat für die Rosensammlung dort.

Gallica
Steht als Sicherheitsduplikat des Sangerhäuser Exemplars bei den hellrosfarbenen Gallicas im halboffiziellen Vergleich.
Oft wird behauptet sie sei identisch mit der Duc d´Angouleme – aber auf die beiden Exemplare aus Sangerhausen trifft dies nicht zu!

Gallica
Die Gallica mit den größten Blüten, die mir bisher untergekommen ist. Und sie sind auch für eine Gallica ziemlich elegant. Ich verstehe mal wieder nicht, warum diese Gallica nicht viel häufiger anzutreffen ist!

Alba, Fundrose
Steht im Vergleich bei den Maximas.

Gallica
Eine wunderschöne Rose, aber mit satter Verwirrung hinsichtlich des Namens.
Sie steht in Sangerhausen unter dem Namen „Phénice“ (Vibert 1843). Von dort habe ich auch meine Rose, aber ich bekam sie von dort unter dem Namen „Le Phoenix“. Sie geht wohl etwas durcheinander auch mit der Le Phoenix/Phenix von Hardy.
Wer auch immer sie nun ist, sie ist eine tolle, sehr großblumige und edel wirkende Gallica mit schönem Duft und gesundem Laub.

Alba, Fundrose
Diese Rose stammt aus dem Vogelsberg, gesammelt von Herrn Bergmann. Sie steht im Vergleich bei den Suaveolens, den halbgefüllten weißen Albas.

Fundrose
Eine Fundrose von Herrn Bergmann aus dem Vogelsberg.

Alba, Fundrose
Diese Fundrose aus dem Vogelsberg steht im Vergleich mit den „Incarnatas“.

Rugosa
Eine weitere Züchtung von Pirjo Rautio. Sie wird im Park 2012 das erste mal blühen.
Jawohl, sie hat geblüht, ist gesund und schön belaubt und wüchsig.

Bourbon
Diese Rose ist eine eigene Züchtung. Sie ist einmalblühend und hat mich durch ihre hübschen Farbverlaufsblüten zu ihrem Namen inspiriert.

Strauchrose
Hartmut Hackl 2012
Abstammung: R. spinosissima ´Single Red´ x R. roxburghii var. normalis
Strauchrose, straff aufrecht wachsend, bis 250 cm, zierliches Laub, Blüten halbgefüllt, leicht duftend; im Herbst leichte Nachblüte, Hagebutten glänzend dunkelrot, Insektenmagnet
extrem winterhart, 2011/2012 keinerlei Schäden; sehr blattgesund; bildet Ausläufer
Diese Rose durfte ich 2011 veredeln. Sie scheint sehr wüchsig und gesund zu sein; sie wird im Herbst 2012 in den Park ausgepflanzt. Ich bin gespannt auf die Blüten dieser Kreuzung!
Vielen Dank an Herrn Hackl!

Moderne Strauchrose
Mark 1988
Ich hatte eine Kundenanfrage nach dieser Rose und besorgte sie. Dabei bleibt dann meistens eine übrig, die aus unerfindlichen Gründen zuviel bestellt wurde und die dann in den Park wandert. Hat sich schon öfter mal so zugetragen. Aber das ist ja hier nicht das Thema…
Ich dachte jedenfalls noch: naja, wenn die Leute unbedingt eine moderne rosafarbene recht edle Strauchrose wollen, bitte. Es gibt davon ja auch nur hunderte.
Tja, aber dann gefiel sie mir doch sehr, als sie im Park blühte.
Relativ edel beginnend (was ich nicht immer besonders schätze oder mag) aber dann Blüten wie eine alte, sehr schön gefüllt, dabei ganz gut haltbar und mit einem schönen Wechsel von Farbe und Form. Und nicht krank bisher!
Steht seit 2011 Herbst im Park.

Bourbon
Trouillard 1864
Stammt aus der Bourbon-Rosen-Sammlung Victor Lewis.
Sieht für mich der Mme Isaac Pereire sehr ähnlich….

Remontanthybride
Standish and Noble 1882
Eine sehr seltene, sehr schöne und recht frostharte und robuste öfterblühende Rose.

Gallica
Ein Ausläufer von einem Internet-Garten-Forums-Mitglied.
Deshalb ganz besonders interessant, weil sie einen Rücksport zeigt! Was in der Literatur auch schon beschrieben ist.
Irgendwie kommt mir diese rückgesportete Blüte auch bekannt vor.
Er ist 2012 veredelt und ich hoffe stark, daß er angegangen ist. Er ist immerhin schon 2 Jahre stabil gewesen.
Ich erhoffe mir Aufschluß darüber, vielleicht herauszufinden, von welcher Rose Tricolor de Flandre vielleicht ein Sport ist.
Steht natürlich im Park im Bereich „gestreifte Alte Rosen“.
Nachtrag: gerade, als ich diese Beschreibung eingestellt hatte auf diese Internetseite und kontrollierte, ob auch brav alle Bilder erscheinen oder ob ich einen Fehler gemacht habe, fiel mir auf der Übersichtsseite eine Blüte direkt neben dem Bild dieser Rose auf: Tricolore! Sieht verdammt (Entschuldigung…) ähnlich aus und Tricolore ist auch 30 Jahre älter als Tricolore de Flandre (obwohl – auch da gibt es zwei Züchter und variierende Beschreibungen, eine paßt sehr auf diese Tricolore-Rose 😉 – da müssen wohl die Fachleute noch einmal ran ) aber egal, jedenfalls werde ich beobachten, ob der Sport, so er denn weiterhin existiert, identisch ist mit „meiner“ Tricolore.

Moderne Strauchrose
Massad 1993
Klar, eine meiner Favoriten, bei dieser gräulichen Farbe ;-).

Gallica
Diese Rose ist wunderschön! Als ich das erste Mal ihre Streifen sah, konnte ich mich vor Begeisterung kaum bremsen.
Doch im nächsten Jahr fehlten diese fast völlig und ich war überzeugt, daß sie nichts anderes sei als Tuscany Superb, zumal in dem Jahr auch Tuscany Superb deutliche Ansätze solcher Streifen zeigte.
Trotzdem blieb es in den nächsten Jahren dabei, daß P0urpre Charmant deutlich mehr und öfter Streifen zeigte.
Um herauszufinden, ob das standortbedingt war (Tuscany Superb steht auf einem sehr schwierigen Standort, Pourpre Charmant auf einem sehr guten) pflanzte ich einen Ausläufer der PC neben die TS.
Jetzt, im Jahr 2013 hoffe ich auf einen ersten ergiebigeren Vergleich.
Pourpre Charmant steht damit jetzt hier im Rosenpark also auch in der Vergleichsgruppe der „Tuscany-Gruppe“, also mit Tuscany und Haddington etc.

Hulthemia-Hybride
Harkness 2009
Diese „neumodische“ Rose, seit Herbst 2012 im Rosenpark in Reinhausen, ist also eine der Rosen mit diesem „Basalfleck“ wie man es bei den Päonien, besonders den Rockiis so liebt.
Als ich von ihr las, mußte ich sie natürlich unbedingt haben, dunkler Basalfleck und dann noch eine bräunliche Farbe – WOW!
Aber…. aber… wie sage ich es? Manchmal kann sie wirklich wunderschön sein, aber manchmal gehe ich auch vorbei und denke ärgerlich: uäh, eine der häßlichsten Rosen im Park, zudem gern mal richtig schön fleckig im Laub.
Manchmal jagt mir die Kombination der leicht gelblich-braunen jungen Blüten zu den regenfleckigen ausgewaschen rosafarbenen Blüten ein Ekelgefühl über die Haut, manchmal bleibt man unwillkürlich stehen um die reine Schönheit der Blüten zu bewundern.
Ich weiß allerdings, daß ich so ziemlich die einzige bin, die darüber meckert…. also lassen Sie sich nicht abhalten von meiner persönlichen Befremdung ;-). Schließlich habe ich ja extra fotografiert, damit Sie sich „selbst ein Bild“ machen können….

Kletterrose
Harkness 2001
Wirklich klettern will sie hier in unseren Breiten nicht. Ist also eine nette kleine Strauchrose.

Moderne Strauchrose
Reister 2009
Im ersten Jahr Jahr dachte ich auf der Veredelung: hm, das wird nicht so wirklich was.
Im nächsten Jahr ausgepflanzt hat sie sich eigentlich überraschend gut gemacht im Park, dann fast unbeschadet den Winter überstanden – als eine der ganz wenigen öfterblühenden Rosen.
Im nächsten Jahr auch noch wunderschön und sehr blühfreudig, dann im Laufe des Jahres von einer monsterartigen Monarde fast zugewuchert, Ende 2013 umgepflanzt an ein anderes Beet. Mal gucken wie es weitergeht mit ihr – ich setze einige Hoffnung in diese Rose.
Sie kommt übrigens meistens daher wie eine Teerose, öfter auch wie eine robuste Teehybride und dann wieder wie eine Englische Rose.
Schöner Duft!!
Ihre Farbe variiert auch zwischen apricot, rosa und lachs.

Floribunda
Warner 1988
Gepflanzt, gespannt gewartet, leicht erstaunt aber erwartungsvoll die ersten Blüten angeschaut und gehofft, nach dem nächsten Winter Leiche entsorgt.
Das wars.

Strauchrose
Sollte die Remontanthybride von Robert von 1856 sein, habe sie aus Sangerhausen und aus einer weiteren Quelle, ist es aber nicht.
Sie ist stattdessen eine sehr schöne wüchsige sehr frostharte weiße Strauchrose, allerdings auch sehr wehrhaft.
Man könnte sie sogar für dichte Hecken verwenden, niemand hätte das Bedürfnis, sich dort durchzuquälen ;-).
Es gibt wenige weiße Rosen, die so schön und robust sind. Ich denke, sie würde an einer Wand auch willig klettern.

Remontanthybride
Böhm 1934
Diese Rose kam im Herbst 2012 aus Sangerhausen hier in den Park.
Remontanthybride? Hm, ich vermute, eher so remontantig wie die Centifolia a fleurs doubles Violettes remontantig war unter dem Namen „Reine des Violettes“.
Gucken wir mal – Platz im Vergleich der Dunklen Alten Rosen war nicht mehr, aber sie steht so nah dran wie möglich ;-).
2016: scheint identisch zu sein mit Cardinal de Richelieu.

Remontanthybride
Desprez 1845
So ganz glaube ich ihr ja die „Remontantrose“ nicht. Sie hat sehr viel von einer alten Rose an sich, unter anderem auch die Wüchsigkeit und Gesundheit. Und blüht gut anch!
Ist wirklich sehr zu empfehlen!