
Bourbon
Diese Rose ist eine eigene Züchtung. Sie ist einmalblühend und hat mich durch ihre hübschen Farbverlaufsblüten zu ihrem Namen inspiriert.
Alle Rosenfotos
Bourbon
Diese Rose ist eine eigene Züchtung. Sie ist einmalblühend und hat mich durch ihre hübschen Farbverlaufsblüten zu ihrem Namen inspiriert.
Strauchrose
Hartmut Hackl 2012
Abstammung: R. spinosissima ´Single Red´ x R. roxburghii var. normalis
Strauchrose, straff aufrecht wachsend, bis 250 cm, zierliches Laub, Blüten halbgefüllt, leicht duftend; im Herbst leichte Nachblüte, Hagebutten glänzend dunkelrot, Insektenmagnet
extrem winterhart, 2011/2012 keinerlei Schäden; sehr blattgesund; bildet Ausläufer
Diese Rose durfte ich 2011 veredeln. Sie scheint sehr wüchsig und gesund zu sein; sie wird im Herbst 2012 in den Park ausgepflanzt. Ich bin gespannt auf die Blüten dieser Kreuzung!
Vielen Dank an Herrn Hackl!
Moderne Strauchrose
Mark 1988
Ich hatte eine Kundenanfrage nach dieser Rose und besorgte sie. Dabei bleibt dann meistens eine übrig, die aus unerfindlichen Gründen zuviel bestellt wurde und die dann in den Park wandert. Hat sich schon öfter mal so zugetragen. Aber das ist ja hier nicht das Thema…
Ich dachte jedenfalls noch: naja, wenn die Leute unbedingt eine moderne rosafarbene recht edle Strauchrose wollen, bitte. Es gibt davon ja auch nur hunderte.
Tja, aber dann gefiel sie mir doch sehr, als sie im Park blühte.
Relativ edel beginnend (was ich nicht immer besonders schätze oder mag) aber dann Blüten wie eine alte, sehr schön gefüllt, dabei ganz gut haltbar und mit einem schönen Wechsel von Farbe und Form. Und nicht krank bisher!
Steht seit 2011 Herbst im Park.
Bourbon
Trouillard 1864
Stammt aus der Bourbon-Rosen-Sammlung Victor Lewis.
Sieht für mich der Mme Isaac Pereire sehr ähnlich….
Remontanthybride
Standish and Noble 1882
Eine sehr seltene, sehr schöne und recht frostharte und robuste öfterblühende Rose.
Gallica
Ein Ausläufer von einem Internet-Garten-Forums-Mitglied.
Deshalb ganz besonders interessant, weil sie einen Rücksport zeigt! Was in der Literatur auch schon beschrieben ist.
Irgendwie kommt mir diese rückgesportete Blüte auch bekannt vor.
Er ist 2012 veredelt und ich hoffe stark, daß er angegangen ist. Er ist immerhin schon 2 Jahre stabil gewesen.
Ich erhoffe mir Aufschluß darüber, vielleicht herauszufinden, von welcher Rose Tricolor de Flandre vielleicht ein Sport ist.
Steht natürlich im Park im Bereich „gestreifte Alte Rosen“.
Nachtrag: gerade, als ich diese Beschreibung eingestellt hatte auf diese Internetseite und kontrollierte, ob auch brav alle Bilder erscheinen oder ob ich einen Fehler gemacht habe, fiel mir auf der Übersichtsseite eine Blüte direkt neben dem Bild dieser Rose auf: Tricolore! Sieht verdammt (Entschuldigung…) ähnlich aus und Tricolore ist auch 30 Jahre älter als Tricolore de Flandre (obwohl – auch da gibt es zwei Züchter und variierende Beschreibungen, eine paßt sehr auf diese Tricolore-Rose 😉 – da müssen wohl die Fachleute noch einmal ran ) aber egal, jedenfalls werde ich beobachten, ob der Sport, so er denn weiterhin existiert, identisch ist mit „meiner“ Tricolore.
Bourbon?
Stammt aus Sangerhausen und sollte eigentlich eine tiefdunkelrote Rose sein.
Diese ist aber auch wunderschön, fast ätherische wirkende Blüten.
Es könnte sich evtl. um Mme Souchet handeln.
Gallica
Gallica
vor 1829
Gilt gemeinhin als identisch mit Tuscany Superb.
Ich habe ab 2009 Tuscany, Pourpre Charmant, Haddington und Tuscany Superb sowie Sissinghurst Castle aus verschiedenen Quellen. Sie stehen nicht im Vergleichsbereich; dennoch sind sie sozusagen seit Herbst 2013 alle nebeneinandergepflanzt, die Haddingtons und die Tuscanys stehen schon länger nebeneinander und unter Beobachtung. Kein offizieller, eher so etwas wie ein heimlicher Vergleich ;-).
Pimpinellifolia-Hybride
Diese Pimpinellifolia-Hybride hat sehr elegante Blüten, nun ja, es soll ja auch die schicke Frau Karl Druschki mitgemischt haben bei der Entstehung dieser Rose.
Sie hat einen umwerfenden ersten Blütenflor, danach mal ab und an vielleicht ein paar Blüten nachschiebend.
Sehr gesund und wüchsig! Toll für eine Hecke zum Beispiel.
Aber vor allem, wie ich finde, aufgrund ihres runden vollen Strauches als Solitär phantastisch, die Blüten die gesamte Länge der Triebe hinab wie Perlen an einer Halskette aufgereiht.
Teehybride
Olesen 2001
Leider habe ich diese wunderschöne Rose im ersten schlimmen Winter verloren, ich möchte sie aber gern wiederhaben…
Kletterrose
Purple Splash
Carruth 2009
Wer kann es mir verdenken, daß die meisten neuen Lieblingsrosen von Carruth stammen?
Klettert hier wirklich im Gegensatz zu den meisten neueren öfterblühenden Kletterrosen, die immer nur nette kleine Teehybriden oder Beetrosen bleiben.
Und diese Farben und die Fernwirkung! ich denke, hier versagt mein Versuch der Beschreibung – die muß man einfach mal selbst gesehen haben. Die meisten werden sie lieben, einige werden sie hassen.
Also eine Rose, die keinen kalt läßt ;-).
Moderne Strauchrose
Evers 2007
Einfach mal irgendwann mitbestellt, nicht viel erwartet und sehr angenehm überrascht! Blüte erinnert an Pomponella, ist aber schöner in der Farbe und die Blüte ist etwas größer und edler ausgeprägt.
Steht noch nicht so lange wie Pomponella, aber falls sie auch noch so klettermäßig drauf wäre wie sie, wäre diese Rose bestimmt ein Liebling. Bisher aber verhält sie sich noch ruhig.
Floribunda
Kordes 1965
Ha!
Das ist das verkannte Genie unter den „blauen“. Relativ frosthart, relativ wüchsig, relativ gesund. Und dabei eben nicht normal „blau“ sondern sie hat diese milchkaffeefarbene, milchkakao- oder sandfarbene Tönung dabei die es nur so selten gibt.
Ein Must-have!!
Remontanthybride
Barbier 1916
Diese stammt aus Sangerhausen, ist eine sehr schöne rosenrosa öfterblühende Alte Rose. Sie soll abstammen von Frau Karl Druschki und Gruß an Teplitz („Avec Gruss an Teplitz (rouge), elle a donné Henri Coupé (rose saumoné)“ ). Ihr fehlt ja auch das beschriebene Lachsfarbene.
Ich weiß nicht, wie ich mir eine solche Kreuzung vorstellen würde, aber wohl anders als diese Rose.
Aber egal, ob sie es wirklich ist, die unter diesem Namen einmal eingeführt wurde – man bereut es sicher nicht, diese Rose in seinen Garten zu holen.
Polyantha
Koster 1931
Im Jahr 2013 neue Polyantha mit interessanter Farbe.
Pirjo Rautio 2008
Ich habe das Vermehrungsmaterial dieser Rose im Sommer 2012 von Pirjo Rautio bekommen und bin sehr gespannt, weil sie im Jahr 2014 voraussichtlich das erste Mal im Rosenpark blühen wird.
Kletterrose
Evers 2006
Eine Rose, die ich mir „einfach mal so“, versuchsweise, in den Park genommen habe, immer auf der Suche nach Kletterrosen, die hier auch tatsächlich klettern.
Schon ihre Triebe und Blätter sind ungewöhnlich für die normalerweise erwarteten Kletterer, nicht wie Teeyhybriden oder Floribundas. Ihr Laub ist eher grob und nicht glänzend – alles hoffnungsvolle Voraussetzungen nach meinen Beobachtungen. Dann die erste Blüte im Jahr 2012. Uuh – Mumienrose!
Dann, im Jahr 2013 produzierte sie nur noch schöne duftende, rundliche, dann sich öffnende Blüten mit schönen gelben Staubgefäßen. Ich bin bisher von ihr angetan, sie sollte nur das Mumienjahr bitte nicht wiederholen. Und auch nicht das Rosablühen bei Kälte zu oft machen – sie steht nämlich im Gelb-weißen Beet und da liebe ich das nicht so ;-).
Night Owl, Kletterrose, Carruth 2005
Mal wieder eine Rose von einem meiner Lieblingszüchter!
DIESE Farbe und dann kletternd? Ich war sehr gespannt.
Als Stecklingsmaterial eines Jahres im Herbst aus der Schweiz zu mir gekommen. Als viele Rosen im Winter dem Frost zum Opfer fielen, hielt dieser Steckling durch – wenn er auch sehr winzig war. Night Owl brauchte drei Jahre zur ersten Blüte. Inzwischen hatte ich mir aber auch, weil ich nicht warten konnte, eine veredelte im Ausland besorgt. Ich pflanzte sie im Herbst 2012 beide – erst aus Versehen, dann weil dachte: prima, kann man dann doch toll veredelt und wurzelecht vergleichen.
Tja, könnte man – wenn ich nicht vergessen hätte einzutragen, welche Rose welche war ;-).
Da hilft nur Nachbuddeln….
Jedenfalls hat sie im Sommer 2013 mehrmals spektakulär geblüht, bin hin und weg. Jetzt allerdings heißt es abzuwarten, ob sie hier bei uns auch klettert!
2014: Klettern kann man das nicht nennen, sie könnte aber eine langsam wachsende Kletterrose/große Strauchrose sein, wie viele kleine Kletterrosen sonst auch. Moonlight Kordes oder Westerland als Beispiel.
Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht! Night Owl ist zumindest im Container sehr gefragt – kaum blüht eine, ist sie weg ;-).
Wer mag, kann schauen, ob sie in unserem Onlineshop verfügbar ist!
Ein Sämling aus Purple Skyliner, OP.
Miniaturrose.
Benannt nach dem, was mir auf dem Gesicht erschien, als sie mit 12 cm Höhe das erste mal blühte und eine Blütentraube hervorbrachte, die mindestens 15 cm Durchmesser hatte.
Hat eine enorme Leuchtkraft und wirkt erstaunlich anziehend auf das geflügelte Bestäubungsteam. Trotzdem bisher keine Hagebutten.
Schade 2013.
Floribunda
Carruth 2006
Sehr ungewöhnliche Farbe.
Remontanthybride
Vigneron 1875
Ist eine der wüchsigeren RHs hier im Rosenpark.
Englische Rose
Austin 2000
Ist auch unter dem Namen Emanuel unterwegs.
Diese Rose ist sehr frosthart und war immer eine der wenigen Öfterblüher, die die strengen Winter fast ohne Schaden überlebt haben.
Eine schöne große Strauchrose, aber ohne die Kletterlangtriebtendenzen vieler anderer Austins.
Duftend, fast nie ohne Blüten – eine tolle Rose!
Gallica
Verdier 1850
Eine sehr schöne, duftende und gesunde Gallica. Wüchsig.
Moderne Strauchrose, Hulthemia
Warner vor 2006
Davidson 2006
Ich mag sie sehr gern, sie hat sehr sanfte Farben, die wunderbar zusammenpassen, ist edel aber nicht plastikhaft.
Englische Rose
Austin 1994
Eine meiner liebsten gelben Austinrosen.
Rambler
Wasastjerna 1937
Rambler, völlig winterhart, wüchsig, gesund, auch schön – aber das so ziemlich stacheligste Teil im ganzen Park!
Soll etwas jemanden davon abhalten über den Zaun zu steigen oder zu glotzen – voila! Wirksamer geht nicht ;-).
Rugosahybride
Rieksta 1963
Diese Rose ist wohl mit dem Namen Ritausma in die Welt geschickt worden und es kursieren einige Geschichten in der Rosenszene, wie sie schließlich als Polareis wieder aufgetaucht ist.
Ich habe sie jedenfalls vor Jahren in Sangerhausen blühen sehen und mußte unbedingt wissen, welche Rose das ist: über und über blühend, die kleinen Reste des Laubs, das man durch die Blüten noch sehen konnte, gesund und glänzend.
Moosrose
Robert 1852
Manchmal hat sie eine kleine Nachblüte.
Fundrose, Bourbon
Fundrose von Jutta Knop
Einmalblühend. Sie ähnelt den beiden Fundrosen Jana Fay und Wendershausen, die beide nicht zugeordnet werden konnten.
Es ist eine absolut winterharte Rose, die einen schönen Strauch macht und wundervoll duftet! Gesund ist sie auch noch.
Gallica? Francofurtana
Fundrose
Eine der Kreiselrosen; diese, meine ich, unterscheidet sich in der Farbe oft von den anderen Kreiselrosen, die hier im Park stehen.
Rambler
Böttner 1910
2016: was duftet die so stark?? Riecht man etliche Meter weit… klasse! Sehr fruchtig mit einer Spitze von… hm… keine Ahnung, aber sehr gut ;-).
Englische Rose
Austin 1981
Wie oft werde ich gefragt. Wie groß wird denn nun diese oder jene Rose? ich sage Immer: es hängt von Boden und Standort und der Behandlung ab.
Mit Klettermöglichkeit, vielleicht noch geschützt oder gar an einer Wand und gut gefüttert eine Kletterrose; reglmäßig im Frühjahr heruntergeschnitten eine schön runde Strauchrose oder mit weniger harten Wintern oder aus Kalkül oder Faulheit selten geschnitten und frei stehend eine große Strauchrose.
Aber wie auch immer: sie macht sich bei uns klasse!
Gallica
Schade 2016
Diese Rose stammt von Antonia d´Ormois ab.
Sie wirkt sehr edel und zart und ist doch sehr robust.
Roswitha von Gandersheim (935-975) gilt als erste deutsche Dramatikerin – und Feministin ;-).
Fotografiert im Rosarium Baden.
Moschata-Hybride, Bentall 1939
Eine Rose, bei der ich immer sehr aufpassen muß, dass sie mir nicht ganz wegfriert.
Aber eine, die im Winter schattig steht sowie eine wurzelechte, die ganz frei steht, haben nun das Problem nicht.
Eine so schöne, warme Farbe!
Bild 6 und 7 zeigen dieselbe Rose mit zwei Jahren Abstand, das letzte Bild ist von Juni 06. Es ist die Rose, die winters im Schatten steht und am Ende des Jahres 06 anfing zu klettern, sie hat die unteren Äste des Birnbaums zu fassen bekommen….
Kletterrose, Teehybride, Harkness 1972
An der Nordseite unseres Hauses steht sie.
Nach jedem Winter lassen ihre dunklen Triebe denken, sie sei verfroren. Aber nur der ungeduldige Schneider wird nie erfahren, dass diese Färbung nicht auf den Tod, sondern aufs willige neue Austreiben hindeutet.
Ihr Lachs-orange ist manchmal ein wenig grell, ihre Form ist mir manchmal zu „edelrosig“, aber sie bringt unermüdlich schön geformte Blüten hervor, die gut duften. Allerdings ist Compassion recht stachelig, sie eignet sich nicht dazu, an eine frequentierte Pforte oder an einen Weg gepflanzt zu werden, wie wir es taten. Da sie den Schnitt nicht sehr liebt, haben wir uns eben lieber andere Wege gesucht…
Sie macht wunderschöne, große Hagebutten.
Remontanthybride, Pernet 1874
Fotografiert im Garten von Raphaela Langenberg
Floribunda, Boerner 1948
Ich bestellte vor etlichen Jahren in Lützow vier Rosen mit Namen Café, denn diese Farbe hatte es mir schon damals angetan. Ich hatte mich zuvor lange nicht entscheiden können, on ich nicht lieber die Lavender Pinocchio nehmen sollte. Nun kamen die Rosen, wuchsen so lala, waren eher teehybridig und die Farbe wechselte, mal konnte man sagen, leicht lila-bräunlich, dann aber doch immer eher Milchkaffee- oder Sandfarben, sie haben mir gut gefallen. Und ich dachte: warum habe ich nur so lange überlegt, die beiden Rosen sind sich doch sehr ähnlich. Ich besorgte mir also dann einige Jahre später eine Café aus anderer Quelle. Und siehe da, sie waren identisch! Man musste damals in Lützow entdecken, dass man jahrelang diese beiden Rosen vertauscht angebaut und verkauft hatte. Wenn also ihre beiden Rosen nicht mit meinen Rosen übereinstimmen, dann ist IHRE falsch…
Gallica, Vibert 1823
Im Knaurs Gartenführer Rosen von Phillips/Rix war ein schönes Bild der Rose Ombrée Parfaite, das mir so sehr gefiel, dass ich mir diese Rose schließlich bei Schütt bestellte. Sie sieht ganz anders aus als auf diesem Bild im Buch, sowohl die Form, denn die ist weniger „edelrosig“ als auch die Farbe: sie ist bei der Schütt-Rose erheblich dunkler. Und was für eine Farbe, ein schwärzliches Violett, manchmal mit helleren Punkten gesprenkelt. Kein Foto, kein Bildschirm kann das so wiedergeben – es ist eine traumhafte Rose, die ich nicht mehr missen möchte!
Bourbon oder Bengalhybride, unbekannte Herkunft
Eine wüchsige Rose, die erst seit 2005 in unserem Garten steht, aber sehr groß werden soll.
Bisher sehr gesund.
Wichuriana-Rambler, Cant 1908
Sie ist eine schöne, zierliche Rambler-Rose, edler als ihre rosafarbenen Dorothy-Schwestern.
Ich habe sie gleich im ersten Jahr zu einem Stecklingsversuch geschnitten, und siehe da: so wüchsig ist sie, sie hatte innerhalb von 2 Wochen ihren Folientunnel durchstoßen.
Im Jahr 2006 hatte sie wie viele andere Sports das Jahr des Rücksportens. Sie zeigte sehr deutlich ihre Abstammung von Dorothy Perkins. Diese sonst vernachlässigte Rose (warum eigentlich??) wurde zumindest in dem Jahr der Anziehungspunkt der Besucher!
2008:
inzwischen hat sich diese Rücksport-Geschichte insoweit gefestigt, daß diese White Dorothy dem Exemplar von Fernande Krier in Sangerhausen aufs Haar gleicht. Ich habe sie also nachdem ich das ein paar Jahre jetzt beobachtet habe, in Fernande Krier umbenannt.
Ich kann aber nicht hundertprozentig sicher sagen, daß es eine Falschlieferung war. Vielleicht ist es ja auch nur ein unabsichtlich vermehrter Sport der White Dorothy, wie eben Fernande Krier auch.
Aber sie ist und bleibt für die meisten Besucher und Kunden ein Anziehungspunkt – sie blüht extrem spät und ist unbestritten mal etwas ganz anderes…
Spinosissima-Hybride
Petersen 1966
Diese wunderschöne früh blühende große Strauchrose blüht einmal, aber unter guten klimatischen Bedingungen und in günstigen Jahren blüht sie nach. Hier tut sie es nicht.
Sie duftet sehr stark, für meine Nase aber nicht in allen Bestandteilen angenehm. Man merkt ihrer Neigung zu Sternrußtau an, daß sie einen großen Anteil an „modernem “ Rosenblut in sich trägt. Aber eine wunderschöne und trotzdem sehr robuste Rose!
Verdier 1854
Fotografiert in Sangerhausen
Da man immer mal wieder auf Beschreibungen oder Bilder trifft, die entweder eine eher dunkle, verblauende centifolienartige Rose oder eine hell/silbrig rosafarbene Rose zeigen, habe ich mal eine aus einer „dunklen“ Quelle bestellt.
Sie war sehr lilablau im Verblühen im letzten Jahr (07); ob auch das Sangerhäuser Exemplar so dunkel wird, habe ich bisher nicht ergründen können.
Jedenfalls spannend, daß diese Rose so lange mit teilweise so unterschiedlichen Beschreibungen durch die Literatur geistert.
In Sangerhausen fotografiert
Portemer 1856
Schöne, stark und füllig wachsende Moosrose.
Fotografert in Sangerhausen
Diese Teehybride von Tantau hat Signalfarbe. Gewöhnungsbedürftig, aber sie duftet sehr stark, da gewöhnt man sich schon mal, auch wenn man eigentlich nicht so auf Blendendorange steht.
Duftet sehr fruchtig, nicht nach Whisky ;-).
Verstarb leider 2-jährig im Winter 2010/2011.