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Teehybride, Dot 1966
Diese Rose ist zum Auswachsen!
Überall wird behauptet, sie sei eine der oder DIE Rose aus dem „morbiden“ Spektrum, eine der „blauen“ Rosen, die am besten wächst und am gesündesten ist.
Aber es ist nicht so hier: ich kaufte sie dreimal in den letzten 13 Jahren und die beiden ersten verstarben nach spätestens 1-2 Jahren. Die dritte nun habe ich hinten im neuen Rosengarten in das flieder-graue Beet gesetzt. Eigentlich sollte sie dort ganz frei stehen, ordentlich gefüttert und gedüngt, damit sie endlich mal zeigen kann, was in ihr steckt.
Wer nur hat dort schon wieder alles voller Stauden gepflanzt, so daß sie im ersten Herbst schon wieder nackt an Blättern aber voller sie bedrängender Stauden dastand?? Mit dieser Person sollte ich mal ein ernstes Wort reden! Selbstgespräche sind sowieso meist die besten Unterhaltungen ;-).

Damaszena
vor 1827
Ich habe vor einigen Jahren einen Ausläufer bekommen; die Rose steht vielleicht etwas schattig, denn sie hat erst im dritten Standjahr Blüten hervorgebracht.
Ich hatte sie mir nach den Fotos, die ich in Erinnerung hatte, eigentlich etwas plumper vorgestellt; aber sie ist unerwartet zart und fast könnte man, wenn man bei Rosen den Begriff nicht schon anders zuordnen würde, davon sprechen wie edel sie ist…

Alba, Fundrose
Aus dem in Göttingen berühmten „Brandi-Garten“ stammt diese Alba. Ich konnte damals als ich sie das erste Mal sah, nur noch eine letzte Knospe und eine letzte Blüte sehen. Beide ein wenig verunstaltet durch Proliferation.
Sie steht veredelt im Alba-Garten in der Gruppe „Félicité Parmentier“.

Alba
Diese Rose ist wahrscheinlich ein Ausläufer einer Rose die einmal vor Jahrzehnten bei Jensen gekauft wurde. Die Besitzerin konnte sich aber nicht mehr an den Namen erinnern.
Sie steht wurzelecht in der Sammlung in der Gruppe „Princesse de Lamballe“.

Alba
Fotografiert in Sangerhausen
Steht veredelt in der Sammlung in der Gruppe „Félicité Parmentier“.

Alba, Fundrose
Sie kam über das MSG-Forum in die Sammlung und stammt aus Deutschlands mittlerem Westen.
Sie steht in der Sammlung in der Gruppe „Rosa Vix Spinosa“. Weiteres dazu unter: „Schöne von Angeln“

Alba?
Plantier 1835
Von Schütt
Sehr schöne robuste, wüchsige und blühfreudige Rose. Mir hat sich noch nicht erschlossen, was diese Rose mit Alba-Rosen verbindet. Aber zweifellos ist sie eine Must-Have-Rose.
Sie steht in der Sammlung in der Gruppe „Noisette-Albas“.

Gallica?
Diese Rose ist ein Ausläufer aus Karben. Sie steht im Vergleichsgarten in der Gruppe „dunkle Alte Rosen“.

Fundrose
Fundrose aus Schleswig-Holstein,
Die 3 ersten Bilder fotografiert im Garten von Klara Meins.
Das Vergleichsbild habe ich gemacht, weil in einem Gartenforum diese Rose als „Bijou des Prairies in Karben“ identifiziert werden sollte.
Bijou des Prairies in Karben ist (nach Aussagen von Ralf Berster und eigenen Beobachtungen) gleich der Geschwinds Orden, die in meinem Rosenpark wächst und ich habe sie deshalb verglichen und es kann keinerlei Verwechslungsgefahr bestehen: diese beiden Rosen sind nicht identisch!

Fundrose
Eine Fundrose, die in Kreisen der Gartenforen-Rosisten inzwischen relativ verbreitet ist. Benannt wurde sie nach ihrer Finderin.
Sehr robust, sehr winterhart und leicht nachblühend – ich dachte jahrelang, sie sei einmalblühend.
Duftet sehr gut!

Gallica
Vibert 1830 steht in Sangerhausen, andere Quellen geben Gendron 1826 an.
Sie steht im Rosenpark im Vergleich „gestreifte Alte Rosen“.

Remontanthybride
Lacharme 1865
Diese Rose ist sehr schön! Die dunklen samtigen Rosenblüten rühren mich immer wieder an!
Ich habe alle schwärzlichroten Teehybriden und Remontantrosen im neuen Rosenpark an einen am Mittag schattigen Platz gesetzt. Und dort wird sich auch zeigen, welche dieser Rosen gut und robust ist und auch, ob nicht einige aus dieser Rubrik unter verschiedenen Namen reisen. Ein kleiner, recht heimlicher Vergleich sozusagen…

Bourbonrose
Lodi/Bonfiglioli 1909
Eine Rose mit eigentlich unverwechselbaren Blüten. Trotzdem steht sie im Vergleichsprojekt „gestreifte Alte Rosen“ mit in den Beeten. Es kommt sonst garantiert wieder jemand und sagt über eine andere Rose: DAS hier ist Variegata di Bologna ;-).
Aber sie kommt hier überhaupt nicht ins Wachsen und remontieren mag sie schon garnicht! Vielleicht am neuen Standort im Rosenpark, mal sehen….
2008:
Sie steht inzwischen gut da im Rosenpark, ist eine kräftige, gesunde buschige Pflanze geworden.
2013: In den üblen Wintern hat sie schon gelitten und ist seither sehr anfällig gegen Sternrußtau.
Sie steht hier jetzt im Vergleich aus 4 verschiedenen Quellen und ist immer identisch und sie ist mir auch noch unter keinem anderen Namen begegnet.

Fundrose
Diese Rose steht seit etwa 100 Jahren am Fachwerkhaus von Familie Lückert; der Vater der fleißigen Fundrosensammlerin aus Nordhessen hat sie gepflanzt und diesen Namen gebraucht.
Mit diesem Namen bin ich in der Literatur bisher nicht weitergekommen. Vielleicht findet sich aber auf diesem Wege jemand, der sie erkennt oder in einem alten Katalog fündig wird.
Diese Rose selbst klettert etwa 4 Meter am Haus hoch. Und in meinem Rosenpark hat sie als allererste Rose ihre Blüten geöffnet.
Und diese Rose ist wirklich auffällig, wenn man die Blütenkelche betrachtet, die sehr unregelmäßig geformt sind.
Die Blüten selbst duften als Knospen sehr stark und verlieren dann im Aufblühen etwas von ihrem Duft.
Diese Rose ist einmalblühend.

Floribunda
Olesen 2000
Eine Rose, die mir recht gut gefällt und bis zum harten Winter 2009 auch gut robust war.
Einziges Manko: neigt leider zur Mumienbildung.
Noisette
Schwartz 1874
Fotografiert in Sangerhausen

Remontanthybride
Guillot 1866
Eine der dunkelroten Remontanten, die sich hier recht gut hält, das Laub ist zwar nicht pilzfrei, hält sich aber am Strauch. A propos Strauch: über Teehybridengröße ist sie hier bisher nicht hinausgekommen!

Damaszener
vor 1949
Eine exquisite Damaszenerrose! Typische längliche Hagebutten, hier scheint zu stimmen, wie Nancy Lindsay klassifiziert hat.
Ich finde, es ist die schönste Damaszenerrose. Mal muß man sich auch mit klaren Vorlieben aus dem Fenster lehnen ;-).

Remontanthybride
Verdier 1885
Mein Exemplar stammt aus Sangerhausen; eine sehr schöne Sorte, bisher noch recht wüchsig.

Rambler
Fauque 1909
Hält sich erstaunlich gut und ist für eine Wichurana-Hybride relativ gut über die Winter gekommen.

Floribunda
Eine kleinblütige Floribunda, wüchsig und nie ohne Blüten, sie duftet zudem.
Ein Liebling bei den Besuchern des Rosenparkes.
Mir gefällt allerding die nebenstehende Suntan besser, da die Apricot Clementine in ihrem Apricot auch immer ein wenig Orange und Rosa hat.

Multiflora-Hybride
Geschwind um 1900
Eine schöne, für eine rotblühende Rose recht robuste Rose. Allerdings bleibt sie hier bei mir eher strauchig.

Alba?
Steht in der Gruppe Belle Amour im Vergleich

Alba
Diese Rose stammt von Pirjo Rautio aus Finnland.
Sie steht bei den Maidens Blush im Vergleich.

Strauchrose
Pirjo Rautio
Eine süße Rose mit ihren nelkenartig gefransten Blüten würde ich sagen – wenn sie nicht so groß würde ;-).
Einmalblühend und eine interessante Abstammung. Pirjo schreibt, sie sei eine Kreuzung zwischen Rosa gallica und Rosa Rugosa.
Ich bin allerdings sicher, daß hier eine Rugosa und gallica splendens im Spiel sind. Und es tut mir leid, aber an der splendens kann ich bis heute kein Merkmal einer Gallica feststellen.
Jedenfalls steht sie seit Herbst 2011 im Park und hat jetzt nahezu ein Jahr später einen sehr schönen großen Strauch gebildet, sehr gesund.

Fundrose
Eine Fundrose aus dem Vogelsberg, gefunden und weitergeleitet hierher von Herrn Bergmann.
Eine ganze Zeitlang hatte ich für sicher angenommen, daß diese sowie einige andere Fundrosen identisch seien mit „Pink Leda“.
Diese „Bestimmung“ wurde nicht, wie sonst angestrebt von mir hier im Rosenpark, anhand von Vergleichen mit derselben Rose unter dem Namen vorgenommen, sondern ich hatte diese Bestimmung von mehreren erfahrenen Rosisten und ich hatte das dann anhand der Bilder bei hmf etc. nachvollzogen und war überzeugt: ja, das muß sie sein!
Dann ging ich im Jahr 2013 mit Herrn Martin Weingart durch den Park und ich meinte so: das ist doch Pink Leda, oder?
Und er: Die? Nein! Leda und Pink Leda haben doch auffallend runde Blätter und das hat diese hier nicht!
Ja, Himmel, Recht hatte er!
In diesem Jahr 2014 wird es also eine der Aufgaben sein, mehr herauszufinden über Pink Leda und über diese schöne Fundrose, sollte sie denn nicht plötzlich runde Blätter vorweisen können. Denn bei den Fotos sehe ich sowohl leicht runde als auch spitze…

Bourbon
Diese Rose stammt aus der Bourbon-Rosen-Sammlung von Victor Lewis. Sie ist zumindest schon einmal ein öfterblühende Bourbonrose, im Gegensatz zu der meist im Handel befindlichen einmalblühenden Rose.

Bourbon
Aus Sangerhausen.
Eine wunderschöne starkblütige Rose.

Alba
Pirjo Rautio
ich bin so froh, daß es eine neue Alba gibt! Wenn man angetreten ist, alle Albas dieser Welt zu versammeln und zu versuchen, sie zu bestimmen oder zu ordnen wenigstens, ist man schon frustriert: es gibt so viel weniger, als es mal gegeben hat! Alles weg!
Und nun eine wunderschöne zarte neue Alba von Pirjo Rautio! Steht seit Herbst 2011 im Park, hat schon toll geblüht im ersten Jahr und ich bin sehr gespannt, wie sie sich weiter entwickelt.

Gallica
Pirjo Rautio
Noch eine der Abkömmlinge von Alain Blanchard, die ich wegen ihrer Punkte liebe.
Diese hier kann die Natur besser wiedergeben in ihrer karte als meine kamera: ein schönes dunkles Tuscany-rot-violett mit leuchtendroten Anteilen und mittelroten Flecken.

Remontanthybride
Meine erste Remontantrose, von Schultheis gekauft – noch weit im letzten Jahrtausend ;-).
Sie sollte dann nicht sein was sie eigentlich sein sollte – nämlich eine Remontantrose von Henri Lédéchaux aus dem Jahr 1875.
Eine Zeit lang hieß es, es sei die Maria Callis (bzw. Miss All-American Beauty) von Meilland 1965, dann hieß es mal, es sei Ulrich Brunner. Ich habe es derzeit aufgegeben, klären zu wollen, wer sie nun wirklich ist.
Denn ich weiß. sie hält sich schon lange im Garten, jetzt auch im Park. Sie überstand die Wühlmäuse, die starken Winter und so manche andere angeblich harte Rose und blüht doch jedes Jahr mit schönen, relativ großen und vor allem sehr stark duftenden Blüten.

Bourbon?
Stammt aus Sangerhausen.
Offensichtlich nicht die Bourbonrosa von Soupert & Notting, denn die müßte rot sein.
Wer immer diese Rose auch ist, sie trägt ihren Namen mit Recht. Sie ist frosthart für eine öfterblühende Rose.
Und sie ist sehr schön!

Miniaturrose
Moore 1971
Nicht besonders grün im ersten Standjahr (2012), aber besonders hübsch!
Gesund, wunderschöne Strauchform, allerliebst!

Rugosa
Eine frühe Austin-Rose.
Zunächst konnte ich es nicht glauben, weil sie so untypisch für eine Austin ist, also nicht eine kleine öfterblühende Strauchrose, in strengen Wintern zurückfrierend wie eine Teehybride (jedenfalls hier bei uns in etlichen Wintern).
Nein, diese Rose ist ein riesiger Strauch, langsam wachsend und erst mit den Jahren reifend zu der absolut winterharten Rose, die fast nie ohne Blüten ist und – perfekt rund und blickdicht ist, obwohl sie nie geschnitten wird.

Teehybride
von Ewald Scholle
Bei einem Kontakt mit Herrn Scholle, bei dem ich erfragte, ob ich die „Anja“ vermehren dürfe, hatte ich ihm erzählt, daß ich ein starkes Verlangen nach bläulichen und bräunlichen Rosen habe und er schickte mir daraufhin einige seiner Züchtungen aus dieser Farbrichtung.
Unter anderem die „Wüstenfuchs“. Aber diese Rose verwirrte mich ob ihrer Farbwechsel – mal hell sandfarben, dann plötzlich leuchtend orange.
Es stellte sich dann aber heraus, daß gleich beim Züchter die Reiser zweier verschiedener Rosen als „Wüstenfuchs“ zu mir zur Vermehrung auf die Reise gingen.
Eine gedankliche Rekonstruktion und eine Beschreibung der orangefarbenen Rose brachten Herrn Scholle darauf, daß diese von ihm „Irminsul“ genannt worden war.
Diese Rose hat eine mir sonst nicht vorgekommene Leuchtkraft und vor allem: sie duftet zum Umfallen köstlich!
Und war im Container ein Liebling der Besucher.
Wikipedia schreibt übrigens zu „Irminsul“:
Die Irminsul war ein frühmittelalterliches Heiligtum der Sachsen, das nach den Einträgen fränkischer Annalen zum Jahr 772 auf Veranlassung Karls des Großen von den Franken zerstört wurde. Der Name kann etymologisch auf irmin- = groß und sul = Säule zurückgeführt werden, bezeichnet also eine Große Säule. Die Existenz weiterer „Irminsäulen“ ist wissenschaftlich nicht belegt.
Ich zitiere das, weil Herr Scholle mich damals am Telefon nach meinen Kenntnissen zur Irminsul und Hermann und so examinierte. Obwohl ich damals sicher durchgefallen bin, durfte ich dann doch diese Rose weiterhin vermehren…

Moderne Strauchrose
Buck 1973
Neu ab Frühjahr 2013, macht sich bisher sehr gut!

Polyantha
Harkness 1988
Dieses kleine Rose hat mich sehr für sich eingenommen. Sie ist zwar nicht ganz so morbid wie etwa Winter Magic, aber so in die Richtung geht sie doch auch, ist dabei aber so wohltuend robuster und frosthärter. Hat mich sehr überzeugt!! Blüten halten übrigens sehr lange.

Miniaturrose
Evers 1998
Miniaturrosig ist sie nicht, ich finde sie ist eine kleine Strauchrose der ein kleiner Bodendecker. Andere Miniaturrosen sind zögerlich im Wuchs oder sowas. Diese ist klasse!
Schön dicht und dunkel belaubt als Kontrast zur romantischen Blüte, das hätte man echt nicht besser machen können!

Rambler
Einer von den Ramblersämlingen, die sich in den alten Ramblerhorsten angesiedelt haben.
Als ich diese gesehen habe, ging mir echt das Herz auf! So eine schöne Schalenform und solch eine schöne abgestufte Farbe!
Bin sehr gespannt, wie sie sich weiterhin macht!!
2016
Sie macht sich sehr gut! Wir haben sie deshalb aus der Hecke herausgezogen(sie steht dort aber noch bedrängt mit 5 anderen Ramblern auf ca. 2 Metern)und ihr einen neuen schönen Platz geschaffen. Geschützt im Rasen stehend mit 3 Tonkinstäben um sie herum. Ein netter Nachbar hatte sich bereiterklärt, mal für uns zu mähen mit dem Aufsitzmäher. Damit es schön aussieht um die Rose, zog er die Stäbe heraus um nahe heran zu mähen. Dann verwechselte er das Vorwärts- und Rückwärtspedal. Heißt: 2017 darf sie sich wieder neu aufbauen. *seufz* 😉

Kletterrose
Harkness 2000
Sehr hübsch für eine Kletterrose, allerdings hier ohne große Zusatzpflege nicht sehr wüchsig und nicht sehr frosthart.
Habe ich Ende 2012 umgepflanzt ins Bollywoodbeet, wo sie jetzt auch besser aussieht (was auch an den seither milderen Wintern liegt 😉 ).

Remontanthybride
Pernet 1859
Wüchsig, reichblühend, duftend.
Frosthart für eine remontierende Rose!
Aber – die Rose, die mal unter diesem Namen eingeführt wurde, sollte wohl weiß oder weiß-gelb sein…

Rambler
Van Fleet 1904
HMF sagt, diese Rose sei einmalblühend. Ich weiß nicht, ob diese Info falsch ist oder die Rose eine andere – den Beschreibungen entspricht sie soweit – nur blüht sie richtig gut nach, in manchen Jahren stärker als in anderen, aber das macht sie wirklich besonders! Denn auch ihre Frosthärte ist sehr viel besser als die der meisten anderen Rambler.
Ich weiß, daß ich mal irgendwann im Herbst ihre strahlenden roten Blüten über allen grünen Gallicas fotografiert habe, aber ich weiß nicht, wo zum Kuckuck diese Bilder hingekommen sind.
Jedenfalls habe ich ein Bild des fast-nur-grünen-Parks hier eingestellt und den Philadelphia Rambler markiert (mit einem Klick kann man das auf der Vergrößerung besser sehen…).
Bei all diesen Vorzügen gibt es natürlich auch ein paar kleine Nachteile: kein Duft und leichte Neigung zu Sternrußtau.
Trotzdem extrem empfehlenswert!

Damaszena
Pirjo Rautio 2008
Diese Rose steht schon etwas länger im Park, hat aber hinter den großen Büschen der etablierten Rosen im Damaszena-Beet im Schatten schwer zu kämpfen. Ich habe zwar schon einige schöne Blüten gesehen, aber bisher jedesmal keinen Fotoapparat dabeigehabt. Ich hoffe sehr, daß ich das 2014 nachholen kann.
2016: zu meiner Schande muß ich gestehen, daß sich ihre Lage auch wegen der eigentlich als Unkrautfernhalter gepflanzten Astern, die statt 50 cm plötzlich 2 Meter hoch sind, nicht wesentlich gebessert hat… in diesem Winter…ganz bestimmt…

Moderne Strauchrose
Buck 1984
Tja, das ist wohl meine zweitliebste Rose von über 2000….
Eine so schöne besondere Farbe und Farbmischung.
Ein toller Duft.
Eine für eine Öfterblühende, besonders solcher Farbe, gute Winterhärte.
Hatte ich mal auf einem Hochstamm. Weil sie ungeschützt 2 unserer sehr harten Winter hier überstanden hatte, ist sie mit allen anderen Hochstammrosen im Park (außer John Davis…) erfroren, also gemeinsam z. B. mit Ghislaine de Féligonde etc.
Distant Drums ist einfach ein Must-Have!

Chinensis
Nonin 1913
Aus Sangerhausen; Bengali war eine der wenigen blühenden Kletterrosen oder Rambler, die nach dem Winter 2012 geblüht haben. Also sehr frosthart.

Centifolie
vor 1659
Wird ab und an als Fundrose aufgefunden, was immer für die Robustheit einer Rose spricht.
Kleine Blüten, auch die Rose insgesamt ist nicht zu groß. Eine Alte Rose für einen kleinen Garten oder eine kleinere Ecke.

Kletterrose
oder auch „Azubis“.
Van de Laak 1981
Es wird behauptet, es gäbe einen Unterschied in den beiden Rosen – aber ich habe hier noch keinen feststellen können!